Werden Asylsuchende gegenüber unseren Obdachlosen bevorzugt?

ShortId
16.4036
Id
20164036
Updated
14.11.2025 07:28
Language
de
Title
Werden Asylsuchende gegenüber unseren Obdachlosen bevorzugt?
AdditionalIndexing
28;2811;2836
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In der heutigen schweizerischen Einwanderungspolitik erhalten Ausländerinnen und Ausländer ganz besonders viel Beachtung; bisweilen kommen sie von sehr weit her in der Hoffnung, sich ein Stück vom Kuchen unseres Wohlstandes abzuschneiden. Die finanziellen Mittel, die eingesetzt werden, um diese Menschen aufzunehmen und unterzubringen, sorgen hin und wieder für Unmut in der Bevölkerung, insbesondere bei den Schweizerinnen und Schweizern, die keinen Zugang zu unserem System und unserem Wohlstand mehr haben und obdachlos geworden sind. Es werden immer mehr Stimmen laut, die fragen, ob genug für die eigenen Landsleute getan wird, bevor man das Leid in der restlichen Welt mindern will.</p>
  • <p>Es gibt keine gesamtschweizerische Statistik über Menschen ohne feste, eigene Wohnadresse.</p><p>Allerdings müssen Obdachlose, die behördliche Unterstützungen beanspruchen, in der Regel Auflagen und Meldepflichten erfüllen, was von den Betroffenen nicht immer gewünscht ist. Somit entziehen sie sich auch einer statistischen Erfassung.</p><p>Vereinzelt vorliegende Schätzungen in den Städten geben nur ein punktuelles Bild der Situation. So verfügen beispielsweise Notschlafstellen über Zahlen zur Belegung ihrer Plätze. Nationale Übersichten, um eine Gesamteinschätzung vorzunehmen, fehlen hingegen. Eine Angabe zur Anzahl obdachloser Schweizerinnen und Schweizer und zu ihrem Anteil im Vergleich zum Bestand der Personen im Asylprozess kann deshalb nicht ausgewiesen werden.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Wie viele Schweizerinnen und Schweizer sind obdachlos, und wie gross ist ihr Anteil im Vergleich zu den Immigrantinnen und Immigranten, die sich jedes Jahr in einem Asylverfahren befinden?</p>
  • Werden Asylsuchende gegenüber unseren Obdachlosen bevorzugt?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der heutigen schweizerischen Einwanderungspolitik erhalten Ausländerinnen und Ausländer ganz besonders viel Beachtung; bisweilen kommen sie von sehr weit her in der Hoffnung, sich ein Stück vom Kuchen unseres Wohlstandes abzuschneiden. Die finanziellen Mittel, die eingesetzt werden, um diese Menschen aufzunehmen und unterzubringen, sorgen hin und wieder für Unmut in der Bevölkerung, insbesondere bei den Schweizerinnen und Schweizern, die keinen Zugang zu unserem System und unserem Wohlstand mehr haben und obdachlos geworden sind. Es werden immer mehr Stimmen laut, die fragen, ob genug für die eigenen Landsleute getan wird, bevor man das Leid in der restlichen Welt mindern will.</p>
    • <p>Es gibt keine gesamtschweizerische Statistik über Menschen ohne feste, eigene Wohnadresse.</p><p>Allerdings müssen Obdachlose, die behördliche Unterstützungen beanspruchen, in der Regel Auflagen und Meldepflichten erfüllen, was von den Betroffenen nicht immer gewünscht ist. Somit entziehen sie sich auch einer statistischen Erfassung.</p><p>Vereinzelt vorliegende Schätzungen in den Städten geben nur ein punktuelles Bild der Situation. So verfügen beispielsweise Notschlafstellen über Zahlen zur Belegung ihrer Plätze. Nationale Übersichten, um eine Gesamteinschätzung vorzunehmen, fehlen hingegen. Eine Angabe zur Anzahl obdachloser Schweizerinnen und Schweizer und zu ihrem Anteil im Vergleich zum Bestand der Personen im Asylprozess kann deshalb nicht ausgewiesen werden.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Wie viele Schweizerinnen und Schweizer sind obdachlos, und wie gross ist ihr Anteil im Vergleich zu den Immigrantinnen und Immigranten, die sich jedes Jahr in einem Asylverfahren befinden?</p>
    • Werden Asylsuchende gegenüber unseren Obdachlosen bevorzugt?

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