Tisa-Informationsleck. Angriffe auf Datenschutz, Netzneutralität und Open-Source-Software
- ShortId
-
16.5429
- Id
-
20165429
- Updated
-
28.07.2023 05:04
- Language
-
de
- Title
-
Tisa-Informationsleck. Angriffe auf Datenschutz, Netzneutralität und Open-Source-Software
- AdditionalIndexing
-
08;1236;34
- 1
-
- Texts
-
- <p>Der Bundesrat kommentiert von unbekannter Seite an die Öffentlichkeit gebrachtes Textmaterial grundsätzlich nicht.</p><p>Zur Beantwortung der drei Punkte des Fragestellers ist darauf hinzuweisen, dass die im Tisa-Prozess eingebrachten Textvorschläge die Positionen einzelner Parteien darstellen und - wie in anderen ähnlichen Verhandlungen - der Verhandlungsdynamik und einem regen Abänderungs- und Verwerfungsprozess unterliegen. Deshalb lassen sich im aktuellen Stadium der Tisa-Verhandlungen auf Grundlage eines Textvorschlags keine Prognosen für ein allfälliges Verhandlungsresultat ableiten.</p><p>Die Schweiz wird keine Regeln übernehmen, die mit unserer Politik in Sachen Daten- oder Persönlichkeitsschutz oder Netzzugang nicht vereinbar sind. Im Übrigen ist nicht vorgesehen, dass Tisa Regeln zu öffentlichen Beschaffungen und damit verknüpften Bedingungen enthalten wird.</p>
- <p>Die neuesten Tisa-Leaks zeigen: Das offene und freie Netz ist bedroht. Die Initiative European Digital Rights (Edri) analysiert:</p><p>- der Datenschutz soll auf Druck internationaler Konzerne geschwächt werden;</p><p>- Staaten dürften bei Software-Aufträgen keine Quellcodeveröffentlichung (Open Source) verlangen;</p><p>- eine strikte Regelung der Netzneutralität würde Einzelstaaten verunmöglicht.</p><p>1. Wie steht der Bundesrat je zu den einzelnen Punkten?</p><p>2. Welche würden für ihn eine Tisa-Unterzeichnung verunmöglichen?</p>
- Tisa-Informationsleck. Angriffe auf Datenschutz, Netzneutralität und Open-Source-Software
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Der Bundesrat kommentiert von unbekannter Seite an die Öffentlichkeit gebrachtes Textmaterial grundsätzlich nicht.</p><p>Zur Beantwortung der drei Punkte des Fragestellers ist darauf hinzuweisen, dass die im Tisa-Prozess eingebrachten Textvorschläge die Positionen einzelner Parteien darstellen und - wie in anderen ähnlichen Verhandlungen - der Verhandlungsdynamik und einem regen Abänderungs- und Verwerfungsprozess unterliegen. Deshalb lassen sich im aktuellen Stadium der Tisa-Verhandlungen auf Grundlage eines Textvorschlags keine Prognosen für ein allfälliges Verhandlungsresultat ableiten.</p><p>Die Schweiz wird keine Regeln übernehmen, die mit unserer Politik in Sachen Daten- oder Persönlichkeitsschutz oder Netzzugang nicht vereinbar sind. Im Übrigen ist nicht vorgesehen, dass Tisa Regeln zu öffentlichen Beschaffungen und damit verknüpften Bedingungen enthalten wird.</p>
- <p>Die neuesten Tisa-Leaks zeigen: Das offene und freie Netz ist bedroht. Die Initiative European Digital Rights (Edri) analysiert:</p><p>- der Datenschutz soll auf Druck internationaler Konzerne geschwächt werden;</p><p>- Staaten dürften bei Software-Aufträgen keine Quellcodeveröffentlichung (Open Source) verlangen;</p><p>- eine strikte Regelung der Netzneutralität würde Einzelstaaten verunmöglicht.</p><p>1. Wie steht der Bundesrat je zu den einzelnen Punkten?</p><p>2. Welche würden für ihn eine Tisa-Unterzeichnung verunmöglichen?</p>
- Tisa-Informationsleck. Angriffe auf Datenschutz, Netzneutralität und Open-Source-Software
Back to List