Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
- ShortId
-
17.412
- Id
-
20170412
- Updated
-
10.02.2026 21:07
- Language
-
de
- Title
-
Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
- AdditionalIndexing
-
28;32;1211;1236
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) hat in den letzten Jahren in der Schweiz signifikant an Bedeutung gewonnen. Noch immer jedoch ist es nicht gelungen, sie nachhaltig in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern. Dies unterstreicht auch die Schweizerische Unesco-Kommission in einem Schreiben von Ende letzten Jahres zuhanden der Strategiegruppe zur Begleitung und Umsetzung des bildungspolitischen Konzepts im FBBE-Bereich. </p><p>Mit der Ratifizierung der Uno-Kinderrechtskonvention im Jahre 1997 hat die Schweiz unterschrieben, dass sie alle ihre verfügbaren Mittel ausschöpfen wird, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Kinder von Geburt an wahrzunehmen. </p><p>Diese Rechte betreffen auch die Bereiche der Ressourcengleichheit beim Kindergarteneintritt, der Integrationsförderung, der Gestaltung gelingender Übergänge im Bildungsverlauf, der Verknüpfung von Elternhaus und familienexterner Betreuung, der Gestaltung lebenslanger Bildungsverläufe oder auch der Gesundheitsförderung und der Prävention. Oft werden gerade in den frühen Kindsjahren und nicht erst ab dem Kindergartenalter die Weichen für die Zukunft gestellt.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung besser in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern, soll Artikel 4 Buchstabe a des Bundesgesetzes über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendförderungsgesetz, KJFG; 446.1) wie folgt angepasst werden:</p><p>Art. 4 Zielgruppen</p><p>Zielgruppen dieses Gesetzes sind:</p><p>Bst. a</p><p>alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab Geburt bis zum vollendeten 25. Altersjahr;</p><p>...</p>
- Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) hat in den letzten Jahren in der Schweiz signifikant an Bedeutung gewonnen. Noch immer jedoch ist es nicht gelungen, sie nachhaltig in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern. Dies unterstreicht auch die Schweizerische Unesco-Kommission in einem Schreiben von Ende letzten Jahres zuhanden der Strategiegruppe zur Begleitung und Umsetzung des bildungspolitischen Konzepts im FBBE-Bereich. </p><p>Mit der Ratifizierung der Uno-Kinderrechtskonvention im Jahre 1997 hat die Schweiz unterschrieben, dass sie alle ihre verfügbaren Mittel ausschöpfen wird, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Kinder von Geburt an wahrzunehmen. </p><p>Diese Rechte betreffen auch die Bereiche der Ressourcengleichheit beim Kindergarteneintritt, der Integrationsförderung, der Gestaltung gelingender Übergänge im Bildungsverlauf, der Verknüpfung von Elternhaus und familienexterner Betreuung, der Gestaltung lebenslanger Bildungsverläufe oder auch der Gesundheitsförderung und der Prävention. Oft werden gerade in den frühen Kindsjahren und nicht erst ab dem Kindergartenalter die Weichen für die Zukunft gestellt.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung besser in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern, soll Artikel 4 Buchstabe a des Bundesgesetzes über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendförderungsgesetz, KJFG; 446.1) wie folgt angepasst werden:</p><p>Art. 4 Zielgruppen</p><p>Zielgruppen dieses Gesetzes sind:</p><p>Bst. a</p><p>alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab Geburt bis zum vollendeten 25. Altersjahr;</p><p>...</p>
- Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
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- Index
- 1
- Texts
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- <p>Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) hat in den letzten Jahren in der Schweiz signifikant an Bedeutung gewonnen. Noch immer jedoch ist es nicht gelungen, sie nachhaltig in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern. Dies unterstreicht auch die Schweizerische Unesco-Kommission in einem Schreiben von Ende letzten Jahres zuhanden der Strategiegruppe zur Begleitung und Umsetzung des bildungspolitischen Konzepts im FBBE-Bereich. </p><p>Mit der Ratifizierung der Uno-Kinderrechtskonvention im Jahre 1997 hat die Schweiz unterschrieben, dass sie alle ihre verfügbaren Mittel ausschöpfen wird, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Kinder von Geburt an wahrzunehmen. </p><p>Diese Rechte betreffen auch die Bereiche der Ressourcengleichheit beim Kindergarteneintritt, der Integrationsförderung, der Gestaltung gelingender Übergänge im Bildungsverlauf, der Verknüpfung von Elternhaus und familienexterner Betreuung, der Gestaltung lebenslanger Bildungsverläufe oder auch der Gesundheitsförderung und der Prävention. Oft werden gerade in den frühen Kindsjahren und nicht erst ab dem Kindergartenalter die Weichen für die Zukunft gestellt.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung besser in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern, soll Artikel 4 Buchstabe a des Bundesgesetzes über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendförderungsgesetz, KJFG; 446.1) wie folgt angepasst werden:</p><p>Art. 4 Zielgruppen</p><p>Zielgruppen dieses Gesetzes sind:</p><p>Bst. a</p><p>alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab Geburt bis zum vollendeten 25. Altersjahr;</p><p>...</p>
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- Index
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- Texts
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- <p>Die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) hat in den letzten Jahren in der Schweiz signifikant an Bedeutung gewonnen. Noch immer jedoch ist es nicht gelungen, sie nachhaltig in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern. Dies unterstreicht auch die Schweizerische Unesco-Kommission in einem Schreiben von Ende letzten Jahres zuhanden der Strategiegruppe zur Begleitung und Umsetzung des bildungspolitischen Konzepts im FBBE-Bereich. </p><p>Mit der Ratifizierung der Uno-Kinderrechtskonvention im Jahre 1997 hat die Schweiz unterschrieben, dass sie alle ihre verfügbaren Mittel ausschöpfen wird, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Kinder von Geburt an wahrzunehmen. </p><p>Diese Rechte betreffen auch die Bereiche der Ressourcengleichheit beim Kindergarteneintritt, der Integrationsförderung, der Gestaltung gelingender Übergänge im Bildungsverlauf, der Verknüpfung von Elternhaus und familienexterner Betreuung, der Gestaltung lebenslanger Bildungsverläufe oder auch der Gesundheitsförderung und der Prävention. Oft werden gerade in den frühen Kindsjahren und nicht erst ab dem Kindergartenalter die Weichen für die Zukunft gestellt.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung besser in der Schweizer Bildungspolitik zu verankern, soll Artikel 4 Buchstabe a des Bundesgesetzes über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendförderungsgesetz, KJFG; 446.1) wie folgt angepasst werden:</p><p>Art. 4 Zielgruppen</p><p>Zielgruppen dieses Gesetzes sind:</p><p>Bst. a</p><p>alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab Geburt bis zum vollendeten 25. Altersjahr;</p><p>...</p>
- Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
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