Schutz vor Grossraubtieren

ShortId
22.323
Id
20220323
Updated
20.05.2026 02:03
Language
de
Title
Schutz vor Grossraubtieren
AdditionalIndexing
52;55;04
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Der Handlungsbedarf in den Kantonen mit starker Wolfspräsenz ist sehr hoch. Aufgrund der Ablehnung des Jagdgesetzes im Jahr 2020 hat sich die Lage weiter verschärft. Bereits zeichnen sich Rudelbildungen auch im Kanton Schwyz ab. Die Lage in den Alpgebieten ist prekär. Die Landwirte können mit technischen Herdenschutzmassnahmen und dem Einsatz von Herdenschutzhunden alleine die Konflikte im Zusannmenhang mit der exponentiell wachsenden Wolfspopulation in Zukunft nicht Iösen. Es braucht jetzt eine Lösung für die wirkungsvolle Regulierung des Wolfsbestandes. Eine nachhaltige Wolfsregulation muss deshalb als weiterer Pfeiler des Herdenschutzes betrachtet werden. Es braucht Regulierungsmöglichkeiten, die auch der langfristigen Entwicklung und Verteilung der Wolfspopulation in der Schweiz Rechnung trägt. Eine rasche Gesetzesrevision, die den Wolfsbestand gezielt steuern lässt, sowohl in der Anzahl wie auch im Verhalten der Wölfe, bleibt das wichtigste Anliegen. Weil die Herdenschutzmassnahmen aufwendig und teuer sind, soll der Bundesbeitrag zur Finanzierung von Herdenschutzmassnahmen erhöht werden.</p>
  • <p>Der Bund hat umgehend einen neuerlichen Anlauf zu nehmen, urn im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel vom 20. Juni 1986 (Jagdgesetz, JSG, 922.0) und in den entsprechenden Ausführungsbestimmungen zum einen die zielgerichtete Regulierung des Wolfbestandes zu ermöglichen und zum anderen die finanzielle Unterstützung vom Bund für den Herdenschutz zu erhöhen.</p>
  • Schutz vor Grossraubtieren
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Handlungsbedarf in den Kantonen mit starker Wolfspräsenz ist sehr hoch. Aufgrund der Ablehnung des Jagdgesetzes im Jahr 2020 hat sich die Lage weiter verschärft. Bereits zeichnen sich Rudelbildungen auch im Kanton Schwyz ab. Die Lage in den Alpgebieten ist prekär. Die Landwirte können mit technischen Herdenschutzmassnahmen und dem Einsatz von Herdenschutzhunden alleine die Konflikte im Zusannmenhang mit der exponentiell wachsenden Wolfspopulation in Zukunft nicht Iösen. Es braucht jetzt eine Lösung für die wirkungsvolle Regulierung des Wolfsbestandes. Eine nachhaltige Wolfsregulation muss deshalb als weiterer Pfeiler des Herdenschutzes betrachtet werden. Es braucht Regulierungsmöglichkeiten, die auch der langfristigen Entwicklung und Verteilung der Wolfspopulation in der Schweiz Rechnung trägt. Eine rasche Gesetzesrevision, die den Wolfsbestand gezielt steuern lässt, sowohl in der Anzahl wie auch im Verhalten der Wölfe, bleibt das wichtigste Anliegen. Weil die Herdenschutzmassnahmen aufwendig und teuer sind, soll der Bundesbeitrag zur Finanzierung von Herdenschutzmassnahmen erhöht werden.</p>
    • <p>Der Bund hat umgehend einen neuerlichen Anlauf zu nehmen, urn im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel vom 20. Juni 1986 (Jagdgesetz, JSG, 922.0) und in den entsprechenden Ausführungsbestimmungen zum einen die zielgerichtete Regulierung des Wolfbestandes zu ermöglichen und zum anderen die finanzielle Unterstützung vom Bund für den Herdenschutz zu erhöhen.</p>
    • Schutz vor Grossraubtieren

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