Flugtransporte bei Lebensmitteln deklarieren

ShortId
22.424
Id
20220424
Updated
09.04.2025 00:41
Language
de
Title
Flugtransporte bei Lebensmitteln deklarieren
AdditionalIndexing
15;2841;55;52;48
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Im Sinne der neuen Politik für ein nachhaltigeres Ernährungssystem wie auch im Sinne der Schweizer Klimastrategie gilt es, die Transparenz über besonders umweltbelastende Praktiken zu verbessern, damit die Konsumentinnen und Konsumenten in der Lage sind, ihre Lebensmitteleinkäufe nachhaltiger zu gestalten. Der Flugtransport von Lebensmitteln ist eine solche bedenkliche Praxis, die erwiesenermassen einen unverhältnismässig hohen Umweltfussabdruck generiert. Eine Deklarierung ist der erste Schritt, damit Flugtransporte bei Lebensmittel reduziert werden. </p><p>Befürchtungen aufgrund des WTO Rechts sind dreifach unbegründet:</p><p>a. Niemand wird durch die Kennzeichnung diskriminiert,</p><p>b. die Transportart wird nicht verboten, sondern lediglich transparent gemacht,</p><p>c. die Wissenschaft belegt international und widerspruchslos die unverhältnismässig hohe Umweltbelastung von mit Flugzeugen transportierten Lebensmitteln. Transparenz steht im Einklang mit der Wirtschaftsfreiheit und steigert den Wettbewerb um mehr Nachhaltigkeit.</p><p>Selbstverständlich sind mit der Deklaration gewisse Aufwände verbunden. Diese belasten aber lediglich die Anbieter der entsprechenden Produkte. Die kantonalen Kontrollstellen sowie die Flughäfen prüfen die Lebensmittel schon heute hinsichtlich ihrer Güte und Herkunft. Der Mehraufwand wäre - abgesehen von einer allfälligen Regulierungskostenabschätzung - vernachlässigbar. </p><p>Deshalb soll im Lebensmittelgesetz die rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit der Bundesrat die Deklaration von Flugtransporten einführen kann.</p>
  • <p>Das Lebensmittelgesetz (LMG) wird wie folgt geändert:</p><p>Artikel 13 Besondere Kennzeichnung</p><p>i. Transportart, insbesondere Flugtransporte;</p>
  • Flugtransporte bei Lebensmitteln deklarieren
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Im Sinne der neuen Politik für ein nachhaltigeres Ernährungssystem wie auch im Sinne der Schweizer Klimastrategie gilt es, die Transparenz über besonders umweltbelastende Praktiken zu verbessern, damit die Konsumentinnen und Konsumenten in der Lage sind, ihre Lebensmitteleinkäufe nachhaltiger zu gestalten. Der Flugtransport von Lebensmitteln ist eine solche bedenkliche Praxis, die erwiesenermassen einen unverhältnismässig hohen Umweltfussabdruck generiert. Eine Deklarierung ist der erste Schritt, damit Flugtransporte bei Lebensmittel reduziert werden. </p><p>Befürchtungen aufgrund des WTO Rechts sind dreifach unbegründet:</p><p>a. Niemand wird durch die Kennzeichnung diskriminiert,</p><p>b. die Transportart wird nicht verboten, sondern lediglich transparent gemacht,</p><p>c. die Wissenschaft belegt international und widerspruchslos die unverhältnismässig hohe Umweltbelastung von mit Flugzeugen transportierten Lebensmitteln. Transparenz steht im Einklang mit der Wirtschaftsfreiheit und steigert den Wettbewerb um mehr Nachhaltigkeit.</p><p>Selbstverständlich sind mit der Deklaration gewisse Aufwände verbunden. Diese belasten aber lediglich die Anbieter der entsprechenden Produkte. Die kantonalen Kontrollstellen sowie die Flughäfen prüfen die Lebensmittel schon heute hinsichtlich ihrer Güte und Herkunft. Der Mehraufwand wäre - abgesehen von einer allfälligen Regulierungskostenabschätzung - vernachlässigbar. </p><p>Deshalb soll im Lebensmittelgesetz die rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit der Bundesrat die Deklaration von Flugtransporten einführen kann.</p>
    • <p>Das Lebensmittelgesetz (LMG) wird wie folgt geändert:</p><p>Artikel 13 Besondere Kennzeichnung</p><p>i. Transportart, insbesondere Flugtransporte;</p>
    • Flugtransporte bei Lebensmitteln deklarieren
  • Index
    1
    Texts
    • <p>Im Sinne der neuen Politik für ein nachhaltigeres Ernährungssystem wie auch im Sinne der Schweizer Klimastrategie gilt es, die Transparenz über besonders umweltbelastende Praktiken zu verbessern, damit die Konsumentinnen und Konsumenten in der Lage sind, ihre Lebensmitteleinkäufe nachhaltiger zu gestalten. Der Flugtransport von Lebensmitteln ist eine solche bedenkliche Praxis, die erwiesenermassen einen unverhältnismässig hohen Umweltfussabdruck generiert. Eine Deklarierung ist der erste Schritt, damit Flugtransporte bei Lebensmittel reduziert werden. </p><p>Befürchtungen aufgrund des WTO Rechts sind dreifach unbegründet:</p><p>a. Niemand wird durch die Kennzeichnung diskriminiert,</p><p>b. die Transportart wird nicht verboten, sondern lediglich transparent gemacht,</p><p>c. die Wissenschaft belegt international und widerspruchslos die unverhältnismässig hohe Umweltbelastung von mit Flugzeugen transportierten Lebensmitteln. Transparenz steht im Einklang mit der Wirtschaftsfreiheit und steigert den Wettbewerb um mehr Nachhaltigkeit.</p><p>Selbstverständlich sind mit der Deklaration gewisse Aufwände verbunden. Diese belasten aber lediglich die Anbieter der entsprechenden Produkte. Die kantonalen Kontrollstellen sowie die Flughäfen prüfen die Lebensmittel schon heute hinsichtlich ihrer Güte und Herkunft. Der Mehraufwand wäre - abgesehen von einer allfälligen Regulierungskostenabschätzung - vernachlässigbar. </p><p>Deshalb soll im Lebensmittelgesetz die rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit der Bundesrat die Deklaration von Flugtransporten einführen kann.</p>
    • <p>Das Lebensmittelgesetz (LMG) wird wie folgt geändert:</p><p>Artikel 13 Besondere Kennzeichnung</p><p>i. Transportart, insbesondere Flugtransporte;</p>
    • Flugtransporte bei Lebensmitteln deklarieren

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