Energiekrise: Gemeinsame Einkäufe wie während der Coronakrise?

ShortId
22.7895
Id
20227895
Updated
18.09.2025 14:33
Language
de
Title
Energiekrise: Gemeinsame Einkäufe wie während der Coronakrise?
AdditionalIndexing
66;15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die meisten Installateurinnen und Installateure beschaffen ihr Material nicht direkt bei den Herstellern im Ausland, sondern über Grosshändler wie "Solarmarkt". Somit hat sich eine Beschaffung "en gros" bereits etabliert. Zudem ergeben sich die aktuellen Verzögerungen bei der Installation von Fotovoltaikanlagen nach Auskunft der Branche nicht aus Materialengpässen. Sie resultieren vielmehr aus der sehr stark angestiegenen Nachfrage (das Marktvolumen hat sich innerhalb der letzten drei Jahre etwa verdreifacht) und der beschränkten Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Die Branche ist dabei, ihre Kapazitäten aufzubauen, zum Beispiel durch die Einführung der neuen Berufslehren "Solarmonteurin/Solarmonteur EBA" und "Solarinstallateurin/ Solarinstallateur EFZ" ab 2024. Dabei wird sie vom Bund (über das Programm Energieschweiz) unterstützt (z. B. durch die Bildungsoffensive Gebäude).</p>
  • <p>Bis eine Anlage mit erneuerbaren Energien, namentlich Photovoltaik, gebaut ist, dauert es übermässig lang; dies ist vor allem auf die fehlenden elektrischen Bauteile oder Halbleiter zurückzuführen.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, wie im Gesundheitsbereich gemeinsame Einkäufe zu unterstützen, z. B. in Form von Beschaffungsstellen, oder die Projektförderung von Energie Schweiz für Projekte von Gemeinden zu erhöhen, die gemeinsame Einkäufe beinhalten?</p>
  • Energiekrise: Gemeinsame Einkäufe wie während der Coronakrise?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die meisten Installateurinnen und Installateure beschaffen ihr Material nicht direkt bei den Herstellern im Ausland, sondern über Grosshändler wie "Solarmarkt". Somit hat sich eine Beschaffung "en gros" bereits etabliert. Zudem ergeben sich die aktuellen Verzögerungen bei der Installation von Fotovoltaikanlagen nach Auskunft der Branche nicht aus Materialengpässen. Sie resultieren vielmehr aus der sehr stark angestiegenen Nachfrage (das Marktvolumen hat sich innerhalb der letzten drei Jahre etwa verdreifacht) und der beschränkten Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Die Branche ist dabei, ihre Kapazitäten aufzubauen, zum Beispiel durch die Einführung der neuen Berufslehren "Solarmonteurin/Solarmonteur EBA" und "Solarinstallateurin/ Solarinstallateur EFZ" ab 2024. Dabei wird sie vom Bund (über das Programm Energieschweiz) unterstützt (z. B. durch die Bildungsoffensive Gebäude).</p>
    • <p>Bis eine Anlage mit erneuerbaren Energien, namentlich Photovoltaik, gebaut ist, dauert es übermässig lang; dies ist vor allem auf die fehlenden elektrischen Bauteile oder Halbleiter zurückzuführen.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, wie im Gesundheitsbereich gemeinsame Einkäufe zu unterstützen, z. B. in Form von Beschaffungsstellen, oder die Projektförderung von Energie Schweiz für Projekte von Gemeinden zu erhöhen, die gemeinsame Einkäufe beinhalten?</p>
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