Sexuelle Missbräuche im Umfeld der römisch-katholischen Kirche und die Rolle des päpstlichen Botschafters in der Schweiz

ShortId
23.7555
Id
20237555
Updated
14.11.2025 06:13
Language
de
Title
Sexuelle Missbräuche im Umfeld der römisch-katholischen Kirche und die Rolle des päpstlichen Botschafters in der Schweiz
AdditionalIndexing
2831;28;1216;04
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Die neuen Erkenntnisse über das Ausmass von sexuellem Missbrauch machen den Bundesrat betroffen und er erwartet von der katholischen Kirche eine rasche und gründliche Aufarbeitung sowie eine effektive Missbrauchsbekämpfung. Gleichzeitig erinnert der Bundesrat daran, dass für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat die Kantone zuständig sind (Art. 72 Abs. 1 BV).</span><br /><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Es ist nicht Sache des Bundesrates, die Rolle des Nuntius in dieser Sache zu beurteilen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Grundsätzlich ist es Sache des in der Schweiz akkreditierten diplomatischen Korps, seinen Doyen zu wählen. Bei der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl im Jahr 1920 wurde nach dem Ende des "Kulturkampfes" ein Apostolischer Nuntius in Bern ernannt. Im Einvernehmen mit dem diplomatischen Korps übergab der damalige Doyen, der französische Botschafter in der Schweiz, 1921 seine Funktion dem Apostolischen Nuntius. Angesichts dieser Tatsache beschloss der Bundesrat 1923, dem neuen Doyen den Vorrang einzuräumen. Mit Beschluss vom 24. Februar 1953 formalisierte der Bundesrat diese Praxis. </span></p></div>
  • <p>Der päpstliche Botschafter in der Schweiz verweigerte die Zusammenarbeit mit den Zürcher Historikerinnen Dommann und Meier.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Rolle des Nuntius?</p><p>- Warum ist der Nuntius immer noch an erster Stelle in der Rangordnung der Diplomat:innen?</p><p>&nbsp;</p>
  • Sexuelle Missbräuche im Umfeld der römisch-katholischen Kirche und die Rolle des päpstlichen Botschafters in der Schweiz
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Die neuen Erkenntnisse über das Ausmass von sexuellem Missbrauch machen den Bundesrat betroffen und er erwartet von der katholischen Kirche eine rasche und gründliche Aufarbeitung sowie eine effektive Missbrauchsbekämpfung. Gleichzeitig erinnert der Bundesrat daran, dass für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat die Kantone zuständig sind (Art. 72 Abs. 1 BV).</span><br /><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Es ist nicht Sache des Bundesrates, die Rolle des Nuntius in dieser Sache zu beurteilen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Grundsätzlich ist es Sache des in der Schweiz akkreditierten diplomatischen Korps, seinen Doyen zu wählen. Bei der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl im Jahr 1920 wurde nach dem Ende des "Kulturkampfes" ein Apostolischer Nuntius in Bern ernannt. Im Einvernehmen mit dem diplomatischen Korps übergab der damalige Doyen, der französische Botschafter in der Schweiz, 1921 seine Funktion dem Apostolischen Nuntius. Angesichts dieser Tatsache beschloss der Bundesrat 1923, dem neuen Doyen den Vorrang einzuräumen. Mit Beschluss vom 24. Februar 1953 formalisierte der Bundesrat diese Praxis. </span></p></div>
    • <p>Der päpstliche Botschafter in der Schweiz verweigerte die Zusammenarbeit mit den Zürcher Historikerinnen Dommann und Meier.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Rolle des Nuntius?</p><p>- Warum ist der Nuntius immer noch an erster Stelle in der Rangordnung der Diplomat:innen?</p><p>&nbsp;</p>
    • Sexuelle Missbräuche im Umfeld der römisch-katholischen Kirche und die Rolle des päpstlichen Botschafters in der Schweiz

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