Umsetzung Jagdgesetz

ShortId
23.7655
Id
20237655
Updated
14.11.2025 06:03
Language
de
Title
Umsetzung Jagdgesetz
AdditionalIndexing
52;55
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In den letzten Jahren ist der Wolfsbestand in der Schweiz wie folgt gewachsen:</p><figure class="table"><table><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Anzahl Wolfsrudel</strong></td><td><strong>Anzahl Wölfe</strong></td></tr><tr><td><strong>2019</strong></td><td>8</td><td>80</td></tr><tr><td><strong>2020</strong></td><td>11</td><td>100</td></tr><tr><td><strong>2021</strong></td><td>15</td><td>150</td></tr><tr><td><strong>2022</strong></td><td>26</td><td>250</td></tr><tr><td><strong>2023</strong></td><td>aktuell 32</td><td>300</td></tr></tbody></table></figure><p>Der Bestand hat also pro Jahr durchschnittlich um deutlich mehr als 30% zugenommen. Ohne Interventionen würde der Wolfbestand exponentiell weiterwachsen, bis alle für die Wölfe geeigneten Lebensräume besiedelt sind. In der Schweiz müsste mit 60 bis 80 Rudeln gerechnet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die durch Wölfe verursachten Schäden an Nutztieren nehmen mit dem wachsenden Wolfbestand und der Ausbreitung des Wolfs zu. Die Schäden können durch Herdenschutzmassnahmen zum Teil verhindert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Sobald der Bundesrat über die Revision der Jagdverordnung entschieden hat, voraussichtlich anfangs November, können die Kantone ihre Anträge zur proaktiven Wolfbestandsregulierung beim BAFU einreichen. Um die Anträge der Kantone innerhalb der Regionen zu koordinieren, hat das BAFU bereits für Mitte November Sitzungstermine festgelegt.</p>
  • <p>Die Situation Grossraubtiere ist für die Alpwirtschaft unerträglich, eine rasche massive Senkung der Bestände ist unumgänglich.<br>- Wie stellt das BAFU mit den Kantonen sicher, dass im Dezember 2023 und Januar 2024 eine erfolgreiche Wolfs-Regulierung stattfindet?<br>- Wo stehen wir in den Vorbereitungen damit diese erfolgreich wird?</p>
  • Umsetzung Jagdgesetz
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In den letzten Jahren ist der Wolfsbestand in der Schweiz wie folgt gewachsen:</p><figure class="table"><table><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Anzahl Wolfsrudel</strong></td><td><strong>Anzahl Wölfe</strong></td></tr><tr><td><strong>2019</strong></td><td>8</td><td>80</td></tr><tr><td><strong>2020</strong></td><td>11</td><td>100</td></tr><tr><td><strong>2021</strong></td><td>15</td><td>150</td></tr><tr><td><strong>2022</strong></td><td>26</td><td>250</td></tr><tr><td><strong>2023</strong></td><td>aktuell 32</td><td>300</td></tr></tbody></table></figure><p>Der Bestand hat also pro Jahr durchschnittlich um deutlich mehr als 30% zugenommen. Ohne Interventionen würde der Wolfbestand exponentiell weiterwachsen, bis alle für die Wölfe geeigneten Lebensräume besiedelt sind. In der Schweiz müsste mit 60 bis 80 Rudeln gerechnet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die durch Wölfe verursachten Schäden an Nutztieren nehmen mit dem wachsenden Wolfbestand und der Ausbreitung des Wolfs zu. Die Schäden können durch Herdenschutzmassnahmen zum Teil verhindert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Sobald der Bundesrat über die Revision der Jagdverordnung entschieden hat, voraussichtlich anfangs November, können die Kantone ihre Anträge zur proaktiven Wolfbestandsregulierung beim BAFU einreichen. Um die Anträge der Kantone innerhalb der Regionen zu koordinieren, hat das BAFU bereits für Mitte November Sitzungstermine festgelegt.</p>
    • <p>Die Situation Grossraubtiere ist für die Alpwirtschaft unerträglich, eine rasche massive Senkung der Bestände ist unumgänglich.<br>- Wie stellt das BAFU mit den Kantonen sicher, dass im Dezember 2023 und Januar 2024 eine erfolgreiche Wolfs-Regulierung stattfindet?<br>- Wo stehen wir in den Vorbereitungen damit diese erfolgreich wird?</p>
    • Umsetzung Jagdgesetz

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