Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel

ShortId
25.315
Id
20250315
Updated
15.01.2026 09:18
Language
de
Title
Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel
AdditionalIndexing
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Am 24. November 2024 lehnte die Schweizer Stimmbevölkerung den Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen ab. Ganz anders sah das die Ostschweiz: Die Kantone Appenzell lnnerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau sagten geschlossen Ja.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Mit diesem Ja bekräftigte die Ostschweizer Stimmbevölkerung einerseits, dass sie hinter dem gesamten Ausbauschritt 2023 steht und andererseits, dass die beiden Ostschweizer Projekte - die in St. Gallen geplante dritte Röhre Rosenbergtunnel inklusive dem Zubringer Güterbahnhof und die in Schaffhausen geplante zweite Röhre Fäsenstaubtunnel - ihre volle Unterstützung erhalten.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dazu beigetragen haben dürften drei Tatsachen: Erstens hat der Bund seit 1990 deutlich weniger in die Ostschweizer Nationalstrassen investiert als in die Nationalstrassen jeder anderen Region. Zweitens handelt es sich bei beiden Projekten um Tunnelbauten, die keinen Eingriff in die Landschaft erfordern (die dritte Röhre Rosenbergtunnel ist denn auch nur ein Sanierungsprojekt). Drittens weiss man in der Ostschweiz um die Notwendigkeit der vierdrängendsten Ostschweizer Nationalstrassen-Projekte und hält die Solidarität hoch: Die dritte Röhre Rosenbergtunnel und die zweite Röhre Fäsenstaubtunnel sind der erste Schritt. Die beiden anderen Ostschweizer Projekte - der Zubringer Appenzellerland und die Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) - sollen angesichts der akuten Verkehrsüberlastungen und des ausgewiesenen Mehrwerts für die Ostschweiz im Rahmen des STEP Nationalstrassen mit erhöhter Priorität berücksichtigt werden und zeitnah folgen.</p><p>&nbsp;</p><p>All das zeigt: Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel inklusive dem Zubringer Güterbahnhof und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel.&nbsp;Sie braucht die beiden Projekte und das zeitnah.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>
  • <p>Gestützt auf Art. 160 Abs. 1 der Bundesverfassung und Art. 115 des Parlamentsgesetzes reicht der Kanton St. Gallen folgende Standesinitiative ein: «Die Bundesversammlung wird eingeladen, das Projekt dritte Röhre Rosenbergtunnel (inklusive Zubringer Güterbahnhof) und die zweite Röhre Fäsenstaubtunnel unverändert in den nächsten Bundesbeschluss über den Ausbauschritt für die Nationalstrassen aufzunehmen.»</p>
  • Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel
State
In Kommission des Ständerats
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Am 24. November 2024 lehnte die Schweizer Stimmbevölkerung den Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen ab. Ganz anders sah das die Ostschweiz: Die Kantone Appenzell lnnerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau sagten geschlossen Ja.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Mit diesem Ja bekräftigte die Ostschweizer Stimmbevölkerung einerseits, dass sie hinter dem gesamten Ausbauschritt 2023 steht und andererseits, dass die beiden Ostschweizer Projekte - die in St. Gallen geplante dritte Röhre Rosenbergtunnel inklusive dem Zubringer Güterbahnhof und die in Schaffhausen geplante zweite Röhre Fäsenstaubtunnel - ihre volle Unterstützung erhalten.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dazu beigetragen haben dürften drei Tatsachen: Erstens hat der Bund seit 1990 deutlich weniger in die Ostschweizer Nationalstrassen investiert als in die Nationalstrassen jeder anderen Region. Zweitens handelt es sich bei beiden Projekten um Tunnelbauten, die keinen Eingriff in die Landschaft erfordern (die dritte Röhre Rosenbergtunnel ist denn auch nur ein Sanierungsprojekt). Drittens weiss man in der Ostschweiz um die Notwendigkeit der vierdrängendsten Ostschweizer Nationalstrassen-Projekte und hält die Solidarität hoch: Die dritte Röhre Rosenbergtunnel und die zweite Röhre Fäsenstaubtunnel sind der erste Schritt. Die beiden anderen Ostschweizer Projekte - der Zubringer Appenzellerland und die Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) - sollen angesichts der akuten Verkehrsüberlastungen und des ausgewiesenen Mehrwerts für die Ostschweiz im Rahmen des STEP Nationalstrassen mit erhöhter Priorität berücksichtigt werden und zeitnah folgen.</p><p>&nbsp;</p><p>All das zeigt: Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel inklusive dem Zubringer Güterbahnhof und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel.&nbsp;Sie braucht die beiden Projekte und das zeitnah.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>
    • <p>Gestützt auf Art. 160 Abs. 1 der Bundesverfassung und Art. 115 des Parlamentsgesetzes reicht der Kanton St. Gallen folgende Standesinitiative ein: «Die Bundesversammlung wird eingeladen, das Projekt dritte Röhre Rosenbergtunnel (inklusive Zubringer Güterbahnhof) und die zweite Röhre Fäsenstaubtunnel unverändert in den nächsten Bundesbeschluss über den Ausbauschritt für die Nationalstrassen aufzunehmen.»</p>
    • Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel

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