Reduktion der in Deponien gelagerten Schlackenmenge
- ShortId
-
25.316
- Id
-
20250316
- Updated
-
14.11.2025 02:21
- Language
-
de
- Title
-
Reduktion der in Deponien gelagerten Schlackenmenge
- AdditionalIndexing
-
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Ständerat
- Texts
-
- <p>Der Grosse Rat des Kantons Genf reicht diese Initiative in Anbetracht dessen ein, dass</p><p>- in Genf aufgrund der Überlastung der Deponie Châtillon der erforderliche Lagerplatz für die Rückstände aus der Abfallverbrennung, die Schlacke, fehlt;</p><p>- für die Errichtung einer neuen Deponie grosse Landwirtschaftsflächen geopfert werden müssten;</p><p>- die Produktion und die Toxizität von Schlacke reduziert werden muss;</p><p>- beispielsweise mineralisches Katzenstreu, das mit dem Haushaltsabfall entsorgt wird, nicht verbrennt und in Genf so zu jährlich zu 5000 Tonnen Schlacke führt, was mit einem Alternativprodukt (pflanzliches Katzenstreu), das keine Schlacke produziert, vermieden werden könnte;</p><p>- es von Interesse ist, die Schlacke zu verwerten anstatt auf Deponien zu lagern und damit gleichzeitig die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt zu schützen;</p><p>- der technologische Fortschritt eine Umwandlung von Schlacke in Sand ermöglicht, der technisch für die Herstellung von Beton und Asphalt genutzt werden kann;</p><p>- die Grenzwerte der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) die Verwendung dieses Sandes verhindern.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999,</p><p>Artikel 115 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Bundesversammlung und </p><p>Artikel 156 des Geschäftsreglements vom 13. September 1985 des Grossen Rates des Kantons Genf (<i>Loi portant règlement du Grand Conseil de la République et canton de Genève</i>);</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung auf,</p><p>- den Bundesrat zu ersuchen, die Abfallverordnung (VVEA) dahingehend zu ändern, dass eine bessere Verwertung von Schlacke erreicht und gleichzeitig ein angemessener Schutz der Bevölkerung und der Umwelt aufrechterhalten bleibt;</p><p>- Produkte, bei denen durch die Verbrennung besonders viel Schlacke entsteht oder die Toxizität besonders stark steigt, zu verbieten oder stark zu besteuern, wenn es ein Alternativprodukt gibt.</p>
- Reduktion der in Deponien gelagerten Schlackenmenge
- State
-
Zugewiesen an die behandelnde Kommission
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Der Grosse Rat des Kantons Genf reicht diese Initiative in Anbetracht dessen ein, dass</p><p>- in Genf aufgrund der Überlastung der Deponie Châtillon der erforderliche Lagerplatz für die Rückstände aus der Abfallverbrennung, die Schlacke, fehlt;</p><p>- für die Errichtung einer neuen Deponie grosse Landwirtschaftsflächen geopfert werden müssten;</p><p>- die Produktion und die Toxizität von Schlacke reduziert werden muss;</p><p>- beispielsweise mineralisches Katzenstreu, das mit dem Haushaltsabfall entsorgt wird, nicht verbrennt und in Genf so zu jährlich zu 5000 Tonnen Schlacke führt, was mit einem Alternativprodukt (pflanzliches Katzenstreu), das keine Schlacke produziert, vermieden werden könnte;</p><p>- es von Interesse ist, die Schlacke zu verwerten anstatt auf Deponien zu lagern und damit gleichzeitig die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt zu schützen;</p><p>- der technologische Fortschritt eine Umwandlung von Schlacke in Sand ermöglicht, der technisch für die Herstellung von Beton und Asphalt genutzt werden kann;</p><p>- die Grenzwerte der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) die Verwendung dieses Sandes verhindern.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999,</p><p>Artikel 115 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Bundesversammlung und </p><p>Artikel 156 des Geschäftsreglements vom 13. September 1985 des Grossen Rates des Kantons Genf (<i>Loi portant règlement du Grand Conseil de la République et canton de Genève</i>);</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung auf,</p><p>- den Bundesrat zu ersuchen, die Abfallverordnung (VVEA) dahingehend zu ändern, dass eine bessere Verwertung von Schlacke erreicht und gleichzeitig ein angemessener Schutz der Bevölkerung und der Umwelt aufrechterhalten bleibt;</p><p>- Produkte, bei denen durch die Verbrennung besonders viel Schlacke entsteht oder die Toxizität besonders stark steigt, zu verbieten oder stark zu besteuern, wenn es ein Alternativprodukt gibt.</p>
- Reduktion der in Deponien gelagerten Schlackenmenge
Back to List