Schluss mit dem "Tempo Waldsterben". Wiedereinführung von 130 km/h auf Autobahnen und 100 km/h ausserorts
- ShortId
-
25.483
- Id
-
20250483
- Updated
-
13.02.2026 09:42
- Language
-
de
- Title
-
Schluss mit dem "Tempo Waldsterben". Wiedereinführung von 130 km/h auf Autobahnen und 100 km/h ausserorts
- AdditionalIndexing
-
48;52
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Geschwindigkeitslimiten 120/80 sind in einer Zeit grösster Panikmache und unter dem Eindruck der angeblichen existenziellen Bedrohung durch das angebliche "Waldsterben" als Notstandsmassnahme per 1.1.1985 eingeführt worden. Der Bundesrat ging damals der künstlich erzeugten Panik und Hysterie von sogenannten Umweltverbänden, der Linken, der damals aufkommenden Grünen und den Autogegnern auf den Leim. </p><p> </p><p>Man erhoffte sich damals eine sofortige Senkung der Schadstoffemissionen des Motorfahrzeugverkehrs um rund sieben Prozent bis zur Zeit, wo die beabsichtigten technischen Massnahmen grössere Wirkung entfalten würden. Spätestens seit der Waldschadenerhebung 1988 hatte man aber erkannt, dass die Schweizer Wälder nicht vom totalen Zusammenbruch bedroht waren. Es war schon damals längst klar, dass das sogenannte "Waldsterben” - sofern dieses überhaupt je stattgefunden hat - nicht mit der Luftverschmutzung durch Autos begründet werden konnte. Somit fiel schon damals die ursprüngliche Hauptbegründung für die strengen Geschwindigkeitsbeschränkungen, nämlich die Verminderung der Luftschadstoffe als Beitrag zur Rettung der Wälder, längst dahin. </p><p> </p><p>Heute werden die tieferen Tempolimiten gerne mit dem Schadstoffausstoss oder der Sicherheit begründet. Beides ist nachweislich falsch. Wenn man einen typischen Personenwagen aus dem Jahre 1985 mit einem heutigen Euro-6-Auto vergleicht, ergeben sich massive Reduktionen. Bei den giftigen Abgasen (CO, HC, NOx, Ruß) sind es pro Kilometer heute mindestens 90% weniger, bei Feinstaub aus Dieseln sogar bis zu 99% weniger. Sogar der Co2-Ausstoss liegt rund 50% tiefer als 1985. </p><p> </p><p>Auch mit der Verkehrssicherheit lassen sich die tieferen Tempolimiten nicht begründen: Mitte der 1980er hatte man in der Schweiz bei ähnlicher Alltagsmobilität ein um ein Mehrfaches höheres Risiko, im Strassenverkehr getötet oder schwer verletzt zu werden. Heute gibt es trotz einer Verdoppelung der Anzahl Fahrzeuge und massiv höherem Verkehrsaufkommen deutlich weniger schwere Unfälle, deutlich weniger Verletzte und Schwerverletzte und ungefähr vier- bis fünfmal weniger Tote.</p><p> </p><p>Es gibt somit keinen Grund, an diesen damals nur durch eine künstlich erzeugte Panik - ja einer eigentlichen Hysterie - eingeführten tieferen Tempolimiten festzuhalten. </p><p> </p>
- <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die ursprünglich geltenden Tempolimiten von 130 km/h auf Autobahnen und Tempo 100 kmh auf Ausserortsstrassen wieder einzuführen.</p>
- Schluss mit dem "Tempo Waldsterben". Wiedereinführung von 130 km/h auf Autobahnen und 100 km/h ausserorts
- State
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Zugewiesen an die behandelnde Kommission
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Geschwindigkeitslimiten 120/80 sind in einer Zeit grösster Panikmache und unter dem Eindruck der angeblichen existenziellen Bedrohung durch das angebliche "Waldsterben" als Notstandsmassnahme per 1.1.1985 eingeführt worden. Der Bundesrat ging damals der künstlich erzeugten Panik und Hysterie von sogenannten Umweltverbänden, der Linken, der damals aufkommenden Grünen und den Autogegnern auf den Leim. </p><p> </p><p>Man erhoffte sich damals eine sofortige Senkung der Schadstoffemissionen des Motorfahrzeugverkehrs um rund sieben Prozent bis zur Zeit, wo die beabsichtigten technischen Massnahmen grössere Wirkung entfalten würden. Spätestens seit der Waldschadenerhebung 1988 hatte man aber erkannt, dass die Schweizer Wälder nicht vom totalen Zusammenbruch bedroht waren. Es war schon damals längst klar, dass das sogenannte "Waldsterben” - sofern dieses überhaupt je stattgefunden hat - nicht mit der Luftverschmutzung durch Autos begründet werden konnte. Somit fiel schon damals die ursprüngliche Hauptbegründung für die strengen Geschwindigkeitsbeschränkungen, nämlich die Verminderung der Luftschadstoffe als Beitrag zur Rettung der Wälder, längst dahin. </p><p> </p><p>Heute werden die tieferen Tempolimiten gerne mit dem Schadstoffausstoss oder der Sicherheit begründet. Beides ist nachweislich falsch. Wenn man einen typischen Personenwagen aus dem Jahre 1985 mit einem heutigen Euro-6-Auto vergleicht, ergeben sich massive Reduktionen. Bei den giftigen Abgasen (CO, HC, NOx, Ruß) sind es pro Kilometer heute mindestens 90% weniger, bei Feinstaub aus Dieseln sogar bis zu 99% weniger. Sogar der Co2-Ausstoss liegt rund 50% tiefer als 1985. </p><p> </p><p>Auch mit der Verkehrssicherheit lassen sich die tieferen Tempolimiten nicht begründen: Mitte der 1980er hatte man in der Schweiz bei ähnlicher Alltagsmobilität ein um ein Mehrfaches höheres Risiko, im Strassenverkehr getötet oder schwer verletzt zu werden. Heute gibt es trotz einer Verdoppelung der Anzahl Fahrzeuge und massiv höherem Verkehrsaufkommen deutlich weniger schwere Unfälle, deutlich weniger Verletzte und Schwerverletzte und ungefähr vier- bis fünfmal weniger Tote.</p><p> </p><p>Es gibt somit keinen Grund, an diesen damals nur durch eine künstlich erzeugte Panik - ja einer eigentlichen Hysterie - eingeführten tieferen Tempolimiten festzuhalten. </p><p> </p>
- <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die ursprünglich geltenden Tempolimiten von 130 km/h auf Autobahnen und Tempo 100 kmh auf Ausserortsstrassen wieder einzuführen.</p>
- Schluss mit dem "Tempo Waldsterben". Wiedereinführung von 130 km/h auf Autobahnen und 100 km/h ausserorts
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