Nationale Strategie für Kinder und Jugendliche
- ShortId
-
25.3139
- Id
-
20253139
- Updated
-
26.11.2025 17:11
- Language
-
de
- Title
-
Nationale Strategie für Kinder und Jugendliche
- AdditionalIndexing
-
28;04
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes haben sich die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, erheblich verändert. Neue Herausforderungen haben sich ergeben, beispielsweise der Einfluss der Digitalisierung, die Vielfalt an Familienformen und die zunehmende Bedeutung der ausserschulischen Arbeit für die Entwicklung von sozialen und staatsbürgerlichen Kompetenzen. Eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche ist entscheidend, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Mit einer solchen Strategie könnte gewährleistet werden, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz die gleichen Chancen auf Schutz, Förderung und Mitwirkung haben und dass die gesellschaftlichen Entwicklungen sowie die spezifischen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe berücksichtigt werden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass der Bundesrat eine solche Strategie in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Gemeinden und den zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt. Die Empfehlungen aus dem Bericht «Strategie für eine schweizerische Kinder- und Jugendpolitik» von 2008 werden in der Strategie aufgegriffen, um sicherzustellen, dass die Kinder- und Jugendpolitik auch im aktuellen Kontext relevant und wirksam ist.</p><p>Die Kinder- und Jugendpolitik muss auf den drei Säulen Schutz, Förderung und Mitwirkung basieren. Die Kantone und die Gemeinden haben verschiedene Massnahmen ergriffen, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, doch diese Anstrengungen sind fragmentiert und zuweilen ungleich. Im Bericht der Hochschule für Soziale Arbeit von 2024, der vom Bundesamt für Sozialversicherungen und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren unterstützt wird, werden die Ungleichheiten und die Lücken in der Kinder- und Jugendpolitik in der Schweiz aufgezeigt. Es ist notwendig, dass der Bund einen klaren und kohärenten Rahmen vorgibt, damit die kantonalen Politiken aufeinander abgestimmt werden können und die Gleichbehandlung in der ganzen Schweiz gewährleistet werden kann. Die Koordination und die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Ebenen und den betroffenen Organisationen müssen zwingend gestärkt werden.</p>
- <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, die auf den drei Säulen Schutz, Förderung und Mitwirkung basiert. Er berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Bundesverwaltung und die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen und bezieht die betroffenen zivilgesellschaftlichen Organisationen mit ein.</p>
- Nationale Strategie für Kinder und Jugendliche
- State
-
In Nationalrat geplant
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes haben sich die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, erheblich verändert. Neue Herausforderungen haben sich ergeben, beispielsweise der Einfluss der Digitalisierung, die Vielfalt an Familienformen und die zunehmende Bedeutung der ausserschulischen Arbeit für die Entwicklung von sozialen und staatsbürgerlichen Kompetenzen. Eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche ist entscheidend, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Mit einer solchen Strategie könnte gewährleistet werden, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz die gleichen Chancen auf Schutz, Förderung und Mitwirkung haben und dass die gesellschaftlichen Entwicklungen sowie die spezifischen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe berücksichtigt werden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass der Bundesrat eine solche Strategie in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Gemeinden und den zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt. Die Empfehlungen aus dem Bericht «Strategie für eine schweizerische Kinder- und Jugendpolitik» von 2008 werden in der Strategie aufgegriffen, um sicherzustellen, dass die Kinder- und Jugendpolitik auch im aktuellen Kontext relevant und wirksam ist.</p><p>Die Kinder- und Jugendpolitik muss auf den drei Säulen Schutz, Förderung und Mitwirkung basieren. Die Kantone und die Gemeinden haben verschiedene Massnahmen ergriffen, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, doch diese Anstrengungen sind fragmentiert und zuweilen ungleich. Im Bericht der Hochschule für Soziale Arbeit von 2024, der vom Bundesamt für Sozialversicherungen und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren unterstützt wird, werden die Ungleichheiten und die Lücken in der Kinder- und Jugendpolitik in der Schweiz aufgezeigt. Es ist notwendig, dass der Bund einen klaren und kohärenten Rahmen vorgibt, damit die kantonalen Politiken aufeinander abgestimmt werden können und die Gleichbehandlung in der ganzen Schweiz gewährleistet werden kann. Die Koordination und die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Ebenen und den betroffenen Organisationen müssen zwingend gestärkt werden.</p>
- <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, die auf den drei Säulen Schutz, Förderung und Mitwirkung basiert. Er berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Bundesverwaltung und die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen und bezieht die betroffenen zivilgesellschaftlichen Organisationen mit ein.</p>
- Nationale Strategie für Kinder und Jugendliche
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