Besorgniserregende Entwicklung bei Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen
- ShortId
-
25.3181
- Id
-
20253181
- Updated
-
14.11.2025 03:10
- Language
-
de
- Title
-
Besorgniserregende Entwicklung bei Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen
- AdditionalIndexing
-
28;2841
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>1. und 3. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden 2023 in der Schweiz bei 253 Personen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. Für die Brustentfernungen (Mastektomien) bei Minderjährigen zeigen die Statistiken des BFS folgendes Bild: 2017: 0 Eingriffe; 2018: 7 Eingriffe; 2019: 15 Eingriffe; 2020: 21 Eingriffe; 2021: 25 Eingriffe: 2022: 24 Eingriffe; 2023: 32 Eingriffe.</p><p> </p><p> </p><p>2.und 4. Wie in den Antworten auf die Motion 23.4408 Quadri «Stopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderjährige vor überstützten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung schützen» und die Motion Jost 23.4476 «Geschlechtsumwandlung. Anwendung des Vorsorgeprinzips zum Schutz von Kindern und Jugendlichen» ausgeführt, hat der Bundesrat Kenntnis davon, dass mehr Menschen mit einer Geschlechtsdysphorie eine Behandlung suchen. Wie in den genannten Stellungnahmen erwähnt, ist der Bundesrat der Ansicht, dass diese Zunahme auf die zunehmende Akzeptanz der Gesellschaft für die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten zurückzuführen ist.</p><p>Welche Art von Behandlung angezeigt ist – psychologisch, medikamentös und/oder chirurgisch – ist je nach Patient bzw. Patientin unterschiedlich. Bei der Wahl der passenden Behandlung gilt die Sorgfaltspflicht. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, sich an die Regeln der ärztlichen Kunst zu halten, Nutzen und Risiken einer Therapieform sorgfältig gegeneinander abzuwägen, stets im Interesse des Patienten oder der Patientin zu handeln und dessen oder deren Wohl ins Zentrum zu stellen. Bei minderjährigen Personen muss zudem die Urteilsfähigkeit sorgfältig geprüft werden.</p><p>Die Diskussion und Weiterentwicklung klinischer Richtlinien und Empfehlungen liegt in der Verantwortung der zuständigen medizinischen Fachgesellschaften. Dabei werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt. Es liegt somit nicht in der Kompetenz des Bundes, sich inhaltlich zu Therapierichtlinien zur Behandlung von Menschen mit einer Geschlechtsdysphorie zu äussern oder anderweitige Massnahmen zu ergreifen, die auf die medizinische Entscheidfindung Einfluss nehmen.</p><p> </p><p>5. Nein, der Bund finanziert weder direkt oder indirekt Aktivitäten der World Professional Association for Transgender Health WPATH.</p>
- <p>In der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Nr. 23.4408 <i>«Stopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderjährige vor überstürzten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung schützen»</i> heisst es, dass sich in den letzten drei Jahren die Zahl der geschlechtsumwandelnden Operationen mehr als verdoppelt haben. In der Begündung verwies er auf die Richtlinien der World Professional Association for Transgender Health WPATH. Gemäss BR werden diese Richtlinien in der Regel gemeinsam von allen mitbetroffenen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet und stützen sich auf «die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ab».</p><p>Am 28. Januar 2025 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump einen Präsidentenerlass für den Schutz von Kindern. Gemäss diesem verstümmeln und sterilisieren Mediziner in den USA heute eine wachsende Anzahl von beeinflussbaren Kindern unter der radikalen und falschen Behauptung, dass Erwachsene das Geschlecht eines Kindes durch eine Reihe irreversibler medizinischer Interventionen verändern können. So wurden in den USA zwischen 5000 bis 6000 Mädchen unter 18 Jahren die Brüste entfernt, um eine «männliche» Brust zu formen. Und sogar 50-180 junge Mädchen unter 12 Jahren waren gemäss der Studie des Manhattan Institute (Jahre 2017-2023), darunter.</p><p>Weiter hält dieser Erlass fest: «Der eklatante Schaden, der Kindern durch chemische und chirurgische Verstümmelungen zugefügt wird, tarnt sich als medizinische Notwendigkeit, angetrieben durch Leitlinien der WPATH, denen es an wissenschaftlicher Integrität fehlt.»Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen hierzu:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Hat der Bund mittlerweile aktuellere Zahlen zur Verfügung in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen bei jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren?</li><li>Ist sich der Bundesrat des immensen Schadens durch Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen bewusst und ist der Bundesrat entsprechend bereit seine Haltung zu überdenken?</li><li>Wie viele Brustentfernungen bei jungen Menschen unter 18 gab es in der Schweiz in den Jahren 2017-2023 im Rahmen von Geschlechtsumwandlungen?</li><li>Weshalb verweist der Bundesrat auf WPATH, obwohl es dieser offenbar an wissenschaftlicher Integrität mangelt?</li><li>Finanziert der Bund direkt oder indirekt Aktivitäten der WPATH mit, z.B. via Beiträge an Sexuelle Gesundheit Schweiz?</li></ul>
- Besorgniserregende Entwicklung bei Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen
- State
-
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>1. und 3. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden 2023 in der Schweiz bei 253 Personen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. Für die Brustentfernungen (Mastektomien) bei Minderjährigen zeigen die Statistiken des BFS folgendes Bild: 2017: 0 Eingriffe; 2018: 7 Eingriffe; 2019: 15 Eingriffe; 2020: 21 Eingriffe; 2021: 25 Eingriffe: 2022: 24 Eingriffe; 2023: 32 Eingriffe.</p><p> </p><p> </p><p>2.und 4. Wie in den Antworten auf die Motion 23.4408 Quadri «Stopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderjährige vor überstützten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung schützen» und die Motion Jost 23.4476 «Geschlechtsumwandlung. Anwendung des Vorsorgeprinzips zum Schutz von Kindern und Jugendlichen» ausgeführt, hat der Bundesrat Kenntnis davon, dass mehr Menschen mit einer Geschlechtsdysphorie eine Behandlung suchen. Wie in den genannten Stellungnahmen erwähnt, ist der Bundesrat der Ansicht, dass diese Zunahme auf die zunehmende Akzeptanz der Gesellschaft für die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten zurückzuführen ist.</p><p>Welche Art von Behandlung angezeigt ist – psychologisch, medikamentös und/oder chirurgisch – ist je nach Patient bzw. Patientin unterschiedlich. Bei der Wahl der passenden Behandlung gilt die Sorgfaltspflicht. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, sich an die Regeln der ärztlichen Kunst zu halten, Nutzen und Risiken einer Therapieform sorgfältig gegeneinander abzuwägen, stets im Interesse des Patienten oder der Patientin zu handeln und dessen oder deren Wohl ins Zentrum zu stellen. Bei minderjährigen Personen muss zudem die Urteilsfähigkeit sorgfältig geprüft werden.</p><p>Die Diskussion und Weiterentwicklung klinischer Richtlinien und Empfehlungen liegt in der Verantwortung der zuständigen medizinischen Fachgesellschaften. Dabei werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt. Es liegt somit nicht in der Kompetenz des Bundes, sich inhaltlich zu Therapierichtlinien zur Behandlung von Menschen mit einer Geschlechtsdysphorie zu äussern oder anderweitige Massnahmen zu ergreifen, die auf die medizinische Entscheidfindung Einfluss nehmen.</p><p> </p><p>5. Nein, der Bund finanziert weder direkt oder indirekt Aktivitäten der World Professional Association for Transgender Health WPATH.</p>
- <p>In der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Nr. 23.4408 <i>«Stopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderjährige vor überstürzten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung schützen»</i> heisst es, dass sich in den letzten drei Jahren die Zahl der geschlechtsumwandelnden Operationen mehr als verdoppelt haben. In der Begündung verwies er auf die Richtlinien der World Professional Association for Transgender Health WPATH. Gemäss BR werden diese Richtlinien in der Regel gemeinsam von allen mitbetroffenen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet und stützen sich auf «die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ab».</p><p>Am 28. Januar 2025 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump einen Präsidentenerlass für den Schutz von Kindern. Gemäss diesem verstümmeln und sterilisieren Mediziner in den USA heute eine wachsende Anzahl von beeinflussbaren Kindern unter der radikalen und falschen Behauptung, dass Erwachsene das Geschlecht eines Kindes durch eine Reihe irreversibler medizinischer Interventionen verändern können. So wurden in den USA zwischen 5000 bis 6000 Mädchen unter 18 Jahren die Brüste entfernt, um eine «männliche» Brust zu formen. Und sogar 50-180 junge Mädchen unter 12 Jahren waren gemäss der Studie des Manhattan Institute (Jahre 2017-2023), darunter.</p><p>Weiter hält dieser Erlass fest: «Der eklatante Schaden, der Kindern durch chemische und chirurgische Verstümmelungen zugefügt wird, tarnt sich als medizinische Notwendigkeit, angetrieben durch Leitlinien der WPATH, denen es an wissenschaftlicher Integrität fehlt.»Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen hierzu:</p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Hat der Bund mittlerweile aktuellere Zahlen zur Verfügung in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen bei jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren?</li><li>Ist sich der Bundesrat des immensen Schadens durch Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen bewusst und ist der Bundesrat entsprechend bereit seine Haltung zu überdenken?</li><li>Wie viele Brustentfernungen bei jungen Menschen unter 18 gab es in der Schweiz in den Jahren 2017-2023 im Rahmen von Geschlechtsumwandlungen?</li><li>Weshalb verweist der Bundesrat auf WPATH, obwohl es dieser offenbar an wissenschaftlicher Integrität mangelt?</li><li>Finanziert der Bund direkt oder indirekt Aktivitäten der WPATH mit, z.B. via Beiträge an Sexuelle Gesundheit Schweiz?</li></ul>
- Besorgniserregende Entwicklung bei Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsumwandlungen
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