Nationale Strategie für Kinder- und Jugendpolitik

ShortId
25.3335
Id
20253335
Updated
26.11.2025 17:10
Language
de
Title
Nationale Strategie für Kinder- und Jugendpolitik
AdditionalIndexing
28;2836;04
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Seit dem Inkrafttreten des KJFG haben sich die Bedürfnisse und Herausforderungen, mit denen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind, erheblich verändert. Es sind neue Herausforderungen hinzugekommen, wie die Auswirkungen des digitalen Wandels, die Vielfalt der Familienstrukturen und die wachsende Bedeutung ausserschulischer Aktivitäten zur Entwicklung sozialer und staatsbürgerlicher Kompetenzen. Eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche ist von entscheidender Bedeutung, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Sie würde mithelfen, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz die gleichen Entwicklungs-, Partizipations- und Schutzmöglichkeiten haben. Weiter würde die Strategie den sozialen Entwicklungen und den spezifischen Bedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppe Rechnung tragen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass der Bundesrat eine solche Strategie in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Organisationen der Zivilgesellschaft ausarbeitet. Die Strategie soll die Empfehlungen des Berichts "Für eine schweizerische Kinder- und Jugendpolitik" (2008) berücksichtigen, um sicherzustellen, dass die Kinder- und Jugendpolitik auch im aktuellen Kontext relevant und wirksam bleibt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Kinder- und Jugendpolitik muss auf drei Säulen beruhen: Schutz, Förderung und Partizipation. Die Kantone und Gemeinden haben verschiedene Massnahmen eingeführt, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, doch diese Bemühungen sind bruchstückhaft und ungleichmässig. Der Bericht der FHNW aus dem Jahr 2024, der vom BSV und der SODK unterstützt wurde, weist auf die Ungleichheiten und Lücken in der Kinder- und Jugendpolitik der Schweiz hin. Es bedarf eines klaren und kohärenten Rahmens, um Chancengleichheit im ganzen Land zu gewährleisten. Eine verstärkte Koordination und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regierungsebenen und den betroffenen Organisationen ist wünschenswert und erforderlich.</p>
  • <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt in einem Bericht aufzuzeigen wie eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche entwickelt werden kann, die auf drei Säulen&nbsp;beruht: Schutz, Förderung und Partizipation. Dabei wird er die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Bundesverwaltung und die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen berücksichtigen und relevante Organisationen der Zivilgesellschaft einbeziehen.</p>
  • Nationale Strategie für Kinder- und Jugendpolitik
State
In Nationalrat geplant
Related Affairs
  • 20253332
  • 20253333
  • 20253334
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Seit dem Inkrafttreten des KJFG haben sich die Bedürfnisse und Herausforderungen, mit denen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind, erheblich verändert. Es sind neue Herausforderungen hinzugekommen, wie die Auswirkungen des digitalen Wandels, die Vielfalt der Familienstrukturen und die wachsende Bedeutung ausserschulischer Aktivitäten zur Entwicklung sozialer und staatsbürgerlicher Kompetenzen. Eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche ist von entscheidender Bedeutung, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Sie würde mithelfen, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz die gleichen Entwicklungs-, Partizipations- und Schutzmöglichkeiten haben. Weiter würde die Strategie den sozialen Entwicklungen und den spezifischen Bedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppe Rechnung tragen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass der Bundesrat eine solche Strategie in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Organisationen der Zivilgesellschaft ausarbeitet. Die Strategie soll die Empfehlungen des Berichts "Für eine schweizerische Kinder- und Jugendpolitik" (2008) berücksichtigen, um sicherzustellen, dass die Kinder- und Jugendpolitik auch im aktuellen Kontext relevant und wirksam bleibt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Kinder- und Jugendpolitik muss auf drei Säulen beruhen: Schutz, Förderung und Partizipation. Die Kantone und Gemeinden haben verschiedene Massnahmen eingeführt, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, doch diese Bemühungen sind bruchstückhaft und ungleichmässig. Der Bericht der FHNW aus dem Jahr 2024, der vom BSV und der SODK unterstützt wurde, weist auf die Ungleichheiten und Lücken in der Kinder- und Jugendpolitik der Schweiz hin. Es bedarf eines klaren und kohärenten Rahmens, um Chancengleichheit im ganzen Land zu gewährleisten. Eine verstärkte Koordination und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regierungsebenen und den betroffenen Organisationen ist wünschenswert und erforderlich.</p>
    • <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt in einem Bericht aufzuzeigen wie eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche entwickelt werden kann, die auf drei Säulen&nbsp;beruht: Schutz, Förderung und Partizipation. Dabei wird er die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Bundesverwaltung und die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen berücksichtigen und relevante Organisationen der Zivilgesellschaft einbeziehen.</p>
    • Nationale Strategie für Kinder- und Jugendpolitik

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