Aktualisierung des 2015 erstellten Berichtes zu Menschenhandel und Prostitution
- ShortId
-
25.3808
- Id
-
20253808
- Updated
-
14.11.2025 02:38
- Language
-
de
- Title
-
Aktualisierung des 2015 erstellten Berichtes zu Menschenhandel und Prostitution
- AdditionalIndexing
-
28;1216
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Ständerat
- Texts
-
- <p>Seit der Veröffentlichung des Berichts «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» 2015 hat sich namentlich im Bereich der Bekämpfung des Menschenhandels einiges getan. So befindet sich aktuell bereits der dritte Nationale Aktionsplan gegen Menschenhandel in Umsetzung. In diesem spielt die Prostitution aber nur indirekt eine Rolle. Anders als beispielsweise die Bekämpfung der Ausbeutung der Arbeitskraft ist die Bekämpfung des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung darin nicht als ein eigenständiges strategisches Ziel festgehalten.</p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund drängt es sich auf, den mittlerweile zehn Jahre alten Bericht «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» zu aktualisieren, die Entwicklungen der letzten Dekade aufznunehmen und allfälligen Handlungsbedarf zu ermitteln. </p><p> </p><p>Wie der Bericht von 2015 soll auch der aktualisierte Bericht eine Analyse der Situation liefern und die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, wie die Situation und der Schutz der Personen, die in der Schweiz in der Sexarbeit tätig sind, unmittelbar und mittelbar verbessert werden kann. Hier geht es um kriminalpräventive Fragen und um Fragen zur Verbesserung der Arbeitssituation und Rechtssicherheit der Sexarbeitenden. Dazu gehört auch eine Auslegeordnung über bestehende Angebote zu Gesundheit, Rechtsberatung, berufliche Neuorientierung, etc. </p><p> </p><p>Dabei soll auch gepürft werden, ob es gesetzliche Regelungen zur Sexarbeit auf Bundesebene braucht. Dafür soll evaluiert werden, ob die Zielsetzungen der bestehenden kantonalen Gesetze zur Prostitution erreicht werden. Auch Erfahrungen mit der Regulierung in anderen Ländern sollen in den Bericht einfliessen.</p>
- <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den 2015 veröffentlichten Bericht «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» zu aktualisieren und diesen mit neuen und relevanten Entwicklungen zu ergänzen. </p><p> </p>
- Aktualisierung des 2015 erstellten Berichtes zu Menschenhandel und Prostitution
- State
-
Überwiesen an den Bundesrat
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Seit der Veröffentlichung des Berichts «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» 2015 hat sich namentlich im Bereich der Bekämpfung des Menschenhandels einiges getan. So befindet sich aktuell bereits der dritte Nationale Aktionsplan gegen Menschenhandel in Umsetzung. In diesem spielt die Prostitution aber nur indirekt eine Rolle. Anders als beispielsweise die Bekämpfung der Ausbeutung der Arbeitskraft ist die Bekämpfung des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung darin nicht als ein eigenständiges strategisches Ziel festgehalten.</p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund drängt es sich auf, den mittlerweile zehn Jahre alten Bericht «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» zu aktualisieren, die Entwicklungen der letzten Dekade aufznunehmen und allfälligen Handlungsbedarf zu ermitteln. </p><p> </p><p>Wie der Bericht von 2015 soll auch der aktualisierte Bericht eine Analyse der Situation liefern und die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, wie die Situation und der Schutz der Personen, die in der Schweiz in der Sexarbeit tätig sind, unmittelbar und mittelbar verbessert werden kann. Hier geht es um kriminalpräventive Fragen und um Fragen zur Verbesserung der Arbeitssituation und Rechtssicherheit der Sexarbeitenden. Dazu gehört auch eine Auslegeordnung über bestehende Angebote zu Gesundheit, Rechtsberatung, berufliche Neuorientierung, etc. </p><p> </p><p>Dabei soll auch gepürft werden, ob es gesetzliche Regelungen zur Sexarbeit auf Bundesebene braucht. Dafür soll evaluiert werden, ob die Zielsetzungen der bestehenden kantonalen Gesetze zur Prostitution erreicht werden. Auch Erfahrungen mit der Regulierung in anderen Ländern sollen in den Bericht einfliessen.</p>
- <p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den 2015 veröffentlichten Bericht «Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung» zu aktualisieren und diesen mit neuen und relevanten Entwicklungen zu ergänzen. </p><p> </p>
- Aktualisierung des 2015 erstellten Berichtes zu Menschenhandel und Prostitution
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