Bessere Frauengesundheit reduziert Fehlzeiten am Arbeitsplatz

ShortId
25.3819
Id
20253819
Updated
14.11.2025 02:38
Language
de
Title
Bessere Frauengesundheit reduziert Fehlzeiten am Arbeitsplatz
AdditionalIndexing
28;44;2841
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <span><p><span>Der Bundesrat teilt die Einschätzung, dass der Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmenden grundsätzlich ein zentraler Faktor für die wirtschaftliche Produktivität ist.</span></p><p><span>1. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der geschlechtsspezifischen Betrachtung in Studien und Statistiken bewusst und fördert deren konsequente Berücksichtigung in der Datenerhebung und -auswertung. In Umsetzung der Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203588"><u><span>20.3588</span></u></a><span> Herzog Eva hat der Bundesrat am 31. Januar 2024 die Richtlinie über die Berücksichtigung des Geschlechts in Studien und Statistiken des Bundes erlassen (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2024/410/de"><u><span>BBl 2024 410</span></u></a><span>). Die Richtlinie verpflichtet die Bundesämter, Geschlechtereffekte und geschlechtsspezifische Unterschiede in Studien und Statistiken zu analysieren und in die Veröffentlichungen zu integrieren. Ziel ist es, das Wissen und Verständnis für geschlechtsspezifische Auswirkungen zu verbessern sowie statistische Daten nach Geschlecht besser zu erheben und zu verarbeiten. Sowohl die Schweizerische Gesundheitsbefragung als auch die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) erheben gemäss Anforderungen der Richtline die Daten geschlechterdifferenziert, erfassen bislang aber keine spezifischen Informationen zu Erwerbsausfällen aufgrund frauenspezifischer Gesundheitsbeschwerden, respektive wird die Art der Krankheit bei Abwesenheit vom Arbeitsplatz nicht erhoben.</span></p><p><span>2. Der Bundesrat legt Wert auf ein Gesundheitssystem, das allen Bevölkerungsgruppen angemessene Leistungen gewährleistet (vgl. Stellungnahme des Bundesrates auf die Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223868"><u><span>22.3868</span></u></a><span> der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates und Antwort auf die Interpellation </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243978"><u><span>24.3978</span></u></a><span> Rumy Farah). Er anerkennt insbesondere den Handlungsbedarf zugunsten frauenspezifischer Gesundheitsbelange (vgl. Stellungnahme des Bundesrates vom 12.02.2025 zur Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244580"><u><span>24.4580</span></u></a><span> Rumy Farah). Im Rahmen des Postulats </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193910"><u><span>19.3910</span></u></a><span> Fehlmann Rielle Laurence wurden sechs prioritäre Handlungsfelder identifiziert. Die zuständigen Bundesstellen wurden beauftragt, die entsprechenden Massnahmen bis Ende 2029 umzusetzen. Der Handlungsbedarf betrifft jedoch nicht nur den Bund, sondern erfordert das Engagement zahlreicher Akteure im Gesundheitswesen. Gemäss dem politischen Auftrag konzentrierte sich der Postulatsbericht insbesondere auf die gesundheitlichen Defizite bei Frauen in Forschung, Prävention und Versorgung. Wirtschaftliche Überlegungen lagen ausserhalb dieses Mandats. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass die Umsetzung der abgeleiteten Massnahmen auch positive Auswirkungen auf die ökonomischen Aspekte in der Schweiz haben wird.</span></p><p><span>3. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erarbeitet derzeit einen Bericht in Erfüllung des Postulats </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233009"><u><span>23.3009</span></u></a><span> «Strategie für die frühzeitige Erkennung von Endometriose» der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats. In diesem Bericht wird geprüft, ob auch die Situation im beruflichen Kontext berücksichtigt werden kann, wobei der Schwerpunkt auf dem Pflegebereich liegt. Ausserdem beauftragte der Bundesrat den Schweizerischen Nationalfonds mit der Umsetzung des Nationalen Forschungsprogramms 83 (NFP 83; </span><a href="http://www.nfp83.ch"><u><span>www.nfp83.ch</span></u></a><span>), welches sich der Gendermedizin und -gesundheit widmet.</span></p><p><span>4. Die Datenerhebung des Bundes leistet einen wichtigen Beitrag zur Identifikation allfälligen Handlungsbedarfs und der betroffenen Akteure im Gesundheitswesen. Die wirksame Umsetzung erfolgt jedoch auch im beruflichen Alltag bzw. im Vollzug der entsprechenden rechtlichen Grundlagen. Der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wird namentlich durch das Arbeitsgesetz (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1966/57_57_57/de"><u><span>SR 822.11</span></u></a><span>) und das Obligationenrecht (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de"><u><span>SR 220</span></u></a><span>) gewährleistet. Die Verpflichtungen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gelten unabhängig vom Geschlecht der Arbeitnehmenden, beinhalten aber eben auch die Berücksichtigung gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die geschlechtsspezifisch sein können. Demnach hat der Arbeitgeber auf die Belastung und die besonderen Bedürfnisse betroffener Frauen Rücksicht zu nehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten angemessene Massnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus gibt es für den Bundesrat keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.</span></p></span>
  • <p>Die Gesundheit der Arbeitnehmenden ist eng mit der wirtschaftlichen Produktivität verbunden. Gemäss einem Bericht des World Economic Forums in Zusammenarbeit mit dem McKinsey Health Institute von 2024 («Closing the Women’s Health Gap: A $1 Trillion Opportunity to Improve Lives and Economies») ist die Kluft zwischen der Gesundheit von Männern und Frauen nach wie vor gross. Eine Frau verbringt im Durchschnitt neun Jahre mit Gesundheitsbeschwerden. Dies beeinträchtigt ihre Anwesenheit und ihre Produktivität am Arbeitsplatz. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich die Weltwirtschaft bis 2040 jährlich um mindestens eine Billion Dollar ankurbeln liesse, wenn die Gesundheitslücke bei Frauen geschlossen würde. Vor allem Endometriose und Wechseljahre wirken sich auf die Arbeitsfähigkeit und die Verdienstmöglichkeiten von Frauen aus.</p><p>Eine Schweizer Studie zu den Wechseljahren am Arbeitsplatz («Menopause in the Swiss Workplace» OTII GmbH, 2023)&nbsp;zeigt, dass 48% der Teilnehmerinnen besorgt darüber waren, wie ihre Arbeitsleistung wahrgenommen wird. Diese Unsicherheit beeinflusst das Arbeitsklima und die Produktivität. 22% haben schon einmal darüber nachgedacht, wegen ihrer Beschwerden den Arbeitsplatz aufzugeben. Jede Fünfte hat im vergangenen Jahr wegen der Wechseljahre eine Auszeit genommen.&nbsp;</p><p>Das Potenzial dieser Fachkräfte ist enorm, da Frauen über 45 die am stärksten wachsende Gruppe auf dem Arbeitsmarkt bilden. In Zeiten des Fachkräftemangels kann es sich kein Arbeitgeber leisten, gut ausgebildete Mitarbeitende zu verlieren.&nbsp;</p><p>Die Schweiz würde wirtschaftlich profitieren, wenn Frauen länger und produktiver am Erwerbsleben teilhaben könnten. Im Postulatsbericht «Gesundheit der Frauen. Bessere Berücksichtigung ihrer Eigenheiten» (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193910">19.3910</a>) aus dem Jahr 2024 wurden die ökonomischen Auswirkungen der Frauengesundheit leider nicht berücksichtigt.</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Sind dem Bundesrat schweizspezifische Daten zu Erwerbsausfällen aufgrund von frauenspezifischen Gesundheitsbeschwerden bekannt? Wenn ja welche?</li><li>Wie schätzt der Bundesrat den diesbezüglichen Handlungsbedarf ein?</li><li>Ist der Bundesrat bereit die systematische Erfassung, Analyse und Berichterstattung von geschlechtsspezifischen Daten zu stärken oder Studien in Auftrag zu geben, um die gesundheitliche Belastung und Produktivitätseinbussen von Frauen am Arbeitsplatz besser zu verstehen?</li><li>Welche Massnahmen ist der Bundesrat bereit, basierend auf diesen Erkenntnissen zu ergreifen?</li></ol>
  • Bessere Frauengesundheit reduziert Fehlzeiten am Arbeitsplatz
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>Der Bundesrat teilt die Einschätzung, dass der Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmenden grundsätzlich ein zentraler Faktor für die wirtschaftliche Produktivität ist.</span></p><p><span>1. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der geschlechtsspezifischen Betrachtung in Studien und Statistiken bewusst und fördert deren konsequente Berücksichtigung in der Datenerhebung und -auswertung. In Umsetzung der Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203588"><u><span>20.3588</span></u></a><span> Herzog Eva hat der Bundesrat am 31. Januar 2024 die Richtlinie über die Berücksichtigung des Geschlechts in Studien und Statistiken des Bundes erlassen (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2024/410/de"><u><span>BBl 2024 410</span></u></a><span>). Die Richtlinie verpflichtet die Bundesämter, Geschlechtereffekte und geschlechtsspezifische Unterschiede in Studien und Statistiken zu analysieren und in die Veröffentlichungen zu integrieren. Ziel ist es, das Wissen und Verständnis für geschlechtsspezifische Auswirkungen zu verbessern sowie statistische Daten nach Geschlecht besser zu erheben und zu verarbeiten. Sowohl die Schweizerische Gesundheitsbefragung als auch die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) erheben gemäss Anforderungen der Richtline die Daten geschlechterdifferenziert, erfassen bislang aber keine spezifischen Informationen zu Erwerbsausfällen aufgrund frauenspezifischer Gesundheitsbeschwerden, respektive wird die Art der Krankheit bei Abwesenheit vom Arbeitsplatz nicht erhoben.</span></p><p><span>2. Der Bundesrat legt Wert auf ein Gesundheitssystem, das allen Bevölkerungsgruppen angemessene Leistungen gewährleistet (vgl. Stellungnahme des Bundesrates auf die Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223868"><u><span>22.3868</span></u></a><span> der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates und Antwort auf die Interpellation </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243978"><u><span>24.3978</span></u></a><span> Rumy Farah). Er anerkennt insbesondere den Handlungsbedarf zugunsten frauenspezifischer Gesundheitsbelange (vgl. Stellungnahme des Bundesrates vom 12.02.2025 zur Motion </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244580"><u><span>24.4580</span></u></a><span> Rumy Farah). Im Rahmen des Postulats </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193910"><u><span>19.3910</span></u></a><span> Fehlmann Rielle Laurence wurden sechs prioritäre Handlungsfelder identifiziert. Die zuständigen Bundesstellen wurden beauftragt, die entsprechenden Massnahmen bis Ende 2029 umzusetzen. Der Handlungsbedarf betrifft jedoch nicht nur den Bund, sondern erfordert das Engagement zahlreicher Akteure im Gesundheitswesen. Gemäss dem politischen Auftrag konzentrierte sich der Postulatsbericht insbesondere auf die gesundheitlichen Defizite bei Frauen in Forschung, Prävention und Versorgung. Wirtschaftliche Überlegungen lagen ausserhalb dieses Mandats. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass die Umsetzung der abgeleiteten Massnahmen auch positive Auswirkungen auf die ökonomischen Aspekte in der Schweiz haben wird.</span></p><p><span>3. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erarbeitet derzeit einen Bericht in Erfüllung des Postulats </span><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233009"><u><span>23.3009</span></u></a><span> «Strategie für die frühzeitige Erkennung von Endometriose» der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats. In diesem Bericht wird geprüft, ob auch die Situation im beruflichen Kontext berücksichtigt werden kann, wobei der Schwerpunkt auf dem Pflegebereich liegt. Ausserdem beauftragte der Bundesrat den Schweizerischen Nationalfonds mit der Umsetzung des Nationalen Forschungsprogramms 83 (NFP 83; </span><a href="http://www.nfp83.ch"><u><span>www.nfp83.ch</span></u></a><span>), welches sich der Gendermedizin und -gesundheit widmet.</span></p><p><span>4. Die Datenerhebung des Bundes leistet einen wichtigen Beitrag zur Identifikation allfälligen Handlungsbedarfs und der betroffenen Akteure im Gesundheitswesen. Die wirksame Umsetzung erfolgt jedoch auch im beruflichen Alltag bzw. im Vollzug der entsprechenden rechtlichen Grundlagen. Der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wird namentlich durch das Arbeitsgesetz (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1966/57_57_57/de"><u><span>SR 822.11</span></u></a><span>) und das Obligationenrecht (</span><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de"><u><span>SR 220</span></u></a><span>) gewährleistet. Die Verpflichtungen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gelten unabhängig vom Geschlecht der Arbeitnehmenden, beinhalten aber eben auch die Berücksichtigung gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die geschlechtsspezifisch sein können. Demnach hat der Arbeitgeber auf die Belastung und die besonderen Bedürfnisse betroffener Frauen Rücksicht zu nehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten angemessene Massnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus gibt es für den Bundesrat keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.</span></p></span>
    • <p>Die Gesundheit der Arbeitnehmenden ist eng mit der wirtschaftlichen Produktivität verbunden. Gemäss einem Bericht des World Economic Forums in Zusammenarbeit mit dem McKinsey Health Institute von 2024 («Closing the Women’s Health Gap: A $1 Trillion Opportunity to Improve Lives and Economies») ist die Kluft zwischen der Gesundheit von Männern und Frauen nach wie vor gross. Eine Frau verbringt im Durchschnitt neun Jahre mit Gesundheitsbeschwerden. Dies beeinträchtigt ihre Anwesenheit und ihre Produktivität am Arbeitsplatz. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich die Weltwirtschaft bis 2040 jährlich um mindestens eine Billion Dollar ankurbeln liesse, wenn die Gesundheitslücke bei Frauen geschlossen würde. Vor allem Endometriose und Wechseljahre wirken sich auf die Arbeitsfähigkeit und die Verdienstmöglichkeiten von Frauen aus.</p><p>Eine Schweizer Studie zu den Wechseljahren am Arbeitsplatz («Menopause in the Swiss Workplace» OTII GmbH, 2023)&nbsp;zeigt, dass 48% der Teilnehmerinnen besorgt darüber waren, wie ihre Arbeitsleistung wahrgenommen wird. Diese Unsicherheit beeinflusst das Arbeitsklima und die Produktivität. 22% haben schon einmal darüber nachgedacht, wegen ihrer Beschwerden den Arbeitsplatz aufzugeben. Jede Fünfte hat im vergangenen Jahr wegen der Wechseljahre eine Auszeit genommen.&nbsp;</p><p>Das Potenzial dieser Fachkräfte ist enorm, da Frauen über 45 die am stärksten wachsende Gruppe auf dem Arbeitsmarkt bilden. In Zeiten des Fachkräftemangels kann es sich kein Arbeitgeber leisten, gut ausgebildete Mitarbeitende zu verlieren.&nbsp;</p><p>Die Schweiz würde wirtschaftlich profitieren, wenn Frauen länger und produktiver am Erwerbsleben teilhaben könnten. Im Postulatsbericht «Gesundheit der Frauen. Bessere Berücksichtigung ihrer Eigenheiten» (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193910">19.3910</a>) aus dem Jahr 2024 wurden die ökonomischen Auswirkungen der Frauengesundheit leider nicht berücksichtigt.</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Sind dem Bundesrat schweizspezifische Daten zu Erwerbsausfällen aufgrund von frauenspezifischen Gesundheitsbeschwerden bekannt? Wenn ja welche?</li><li>Wie schätzt der Bundesrat den diesbezüglichen Handlungsbedarf ein?</li><li>Ist der Bundesrat bereit die systematische Erfassung, Analyse und Berichterstattung von geschlechtsspezifischen Daten zu stärken oder Studien in Auftrag zu geben, um die gesundheitliche Belastung und Produktivitätseinbussen von Frauen am Arbeitsplatz besser zu verstehen?</li><li>Welche Massnahmen ist der Bundesrat bereit, basierend auf diesen Erkenntnissen zu ergreifen?</li></ol>
    • Bessere Frauengesundheit reduziert Fehlzeiten am Arbeitsplatz

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