Erasmus plus. Wie wird der Bundesrat die Stakeholder informieren?
- ShortId
-
25.3858
- Id
-
20253858
- Updated
-
14.11.2025 02:41
- Language
-
de
- Title
-
Erasmus plus. Wie wird der Bundesrat die Stakeholder informieren?
- AdditionalIndexing
-
10;32;24
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Das Parlament wird 2026 das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» behandeln und dabei über die Assoziierung an Erasmus+ per 2027 befinden. Eine Beteiligung an diesem Programm ermöglicht der Schweiz einen uneingeschränkten und rechtlich gesicherten Zugang zu allen Mobilitäts- und Kooperationsaktivitäten sowie zu Massnahmen der systemischen Weiterentwicklung in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport.</p><p>Schweizer Institutionen und Organisationen, sowie die ihnen angeschlossenen Personen, können im Rahmen von Erasmus+ an einer wesentlich grösseren Anzahl und Vielfalt an Programmaktivitäten teilnehmen, als dies im Rahmen der bisherigen «Schweizer Lösung» der Fall ist. Dieser Zugang ist allerdings auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Damit bereits von Beginn weg eine hohe Beteiligung und somit eine hohe Ausschöpfung der auf EU-Ebene zur Verfügung stehenden Fördermittel erzielt werden kann, empfiehlt der Bundesrat allen Akteuren im Bildungs-, Jugend- und Sportbereich, sich frühzeitig über die Beteiligungsmöglichkeiten im Falle einer Assoziierung an Erasmus+ ins Bild zu setzen. Gemeinsam mit der zuständigen nationalen Agentur Movetia wird der Bund nach Beendigung der zurzeit laufenden Vernehmlassung zum Paket Schweiz–EU entsprechende Informationsmassnahmen durchführen. Diese werden auch Beispiele von Projekten umfassen, die durch die Assoziierung neu möglich sind. Die zentralen Akteure aus allen Bildungsbereichen sollen auf diese Weise über die Anforderungen und Teilnahmemöglichkeiten des Programms informiert werden.</p><p>Konkrete Fragen seitens der interessierten Akteure zu Programmangeboten, -ablauf oder -fristen können bereits heute durch Movetia beantwortet werden.</p>
- <p>Das Parlament hat sich während vieler Jahre für die Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Erasmus+ eingesetzt. Am 13. Juni 2025 veröffentlichte der Bundesrat im Rahmen der Eröffnung der Vernehmlassung zum Schweiz-EU-Paket zur Stabilisierung und zum Ausbau der bilateralen Beziehungen die Botschaft über die Assoziierung der Schweiz an diesem Jugendförderungsprogramm.</p><p> </p><p>Wenn man sich über Erasmus+ informiert, kann man ermessen, wie sehr sich dieses Programm in den letzten zehn Jahren entwickelt hat; heute umfasst es verschiedenste Aktivitäten zur Förderung der Jugend, einschliesslich Sport und Berufsbildung. Das Angebot von Erasmus+ ist der Öffentlichkeit jedoch nicht bekannt, und viele Organisationen, die daran teilnehmen könnten oder ein Interesse an der Teilnahme haben, sind sich der neuen Realität bislang nicht bewusst.</p><p> </p><p>Wir stellen dem Bundesrat daher folgende Fragen:</p><p> </p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Wie gedenkt er, die Stakeholder und insbesondere die Stakeholder, die neu an Erasmus+ partizipieren, zu informieren?</li><li>Plant er, zu Beginn des neuen Schuljahres oder bis Ende des Jahres einen Informationstag zu organisieren?</li><li>Beabsichtigt er, Beispiele für Projekte zu nennen, die neu Teil von Erasmus+ sein könnten?</li></ul>
- Erasmus plus. Wie wird der Bundesrat die Stakeholder informieren?
- State
-
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
- Related Affairs
-
- Drafts
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-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Das Parlament wird 2026 das Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» behandeln und dabei über die Assoziierung an Erasmus+ per 2027 befinden. Eine Beteiligung an diesem Programm ermöglicht der Schweiz einen uneingeschränkten und rechtlich gesicherten Zugang zu allen Mobilitäts- und Kooperationsaktivitäten sowie zu Massnahmen der systemischen Weiterentwicklung in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport.</p><p>Schweizer Institutionen und Organisationen, sowie die ihnen angeschlossenen Personen, können im Rahmen von Erasmus+ an einer wesentlich grösseren Anzahl und Vielfalt an Programmaktivitäten teilnehmen, als dies im Rahmen der bisherigen «Schweizer Lösung» der Fall ist. Dieser Zugang ist allerdings auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Damit bereits von Beginn weg eine hohe Beteiligung und somit eine hohe Ausschöpfung der auf EU-Ebene zur Verfügung stehenden Fördermittel erzielt werden kann, empfiehlt der Bundesrat allen Akteuren im Bildungs-, Jugend- und Sportbereich, sich frühzeitig über die Beteiligungsmöglichkeiten im Falle einer Assoziierung an Erasmus+ ins Bild zu setzen. Gemeinsam mit der zuständigen nationalen Agentur Movetia wird der Bund nach Beendigung der zurzeit laufenden Vernehmlassung zum Paket Schweiz–EU entsprechende Informationsmassnahmen durchführen. Diese werden auch Beispiele von Projekten umfassen, die durch die Assoziierung neu möglich sind. Die zentralen Akteure aus allen Bildungsbereichen sollen auf diese Weise über die Anforderungen und Teilnahmemöglichkeiten des Programms informiert werden.</p><p>Konkrete Fragen seitens der interessierten Akteure zu Programmangeboten, -ablauf oder -fristen können bereits heute durch Movetia beantwortet werden.</p>
- <p>Das Parlament hat sich während vieler Jahre für die Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Erasmus+ eingesetzt. Am 13. Juni 2025 veröffentlichte der Bundesrat im Rahmen der Eröffnung der Vernehmlassung zum Schweiz-EU-Paket zur Stabilisierung und zum Ausbau der bilateralen Beziehungen die Botschaft über die Assoziierung der Schweiz an diesem Jugendförderungsprogramm.</p><p> </p><p>Wenn man sich über Erasmus+ informiert, kann man ermessen, wie sehr sich dieses Programm in den letzten zehn Jahren entwickelt hat; heute umfasst es verschiedenste Aktivitäten zur Förderung der Jugend, einschliesslich Sport und Berufsbildung. Das Angebot von Erasmus+ ist der Öffentlichkeit jedoch nicht bekannt, und viele Organisationen, die daran teilnehmen könnten oder ein Interesse an der Teilnahme haben, sind sich der neuen Realität bislang nicht bewusst.</p><p> </p><p>Wir stellen dem Bundesrat daher folgende Fragen:</p><p> </p><ul style="list-style-type:disc;"><li>Wie gedenkt er, die Stakeholder und insbesondere die Stakeholder, die neu an Erasmus+ partizipieren, zu informieren?</li><li>Plant er, zu Beginn des neuen Schuljahres oder bis Ende des Jahres einen Informationstag zu organisieren?</li><li>Beabsichtigt er, Beispiele für Projekte zu nennen, die neu Teil von Erasmus+ sein könnten?</li></ul>
- Erasmus plus. Wie wird der Bundesrat die Stakeholder informieren?
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