Welche Strategie ist sinnvoll für ein wirksames Vorgehen gegenüber Wölfen?
- ShortId
-
25.4031
- Id
-
20254031
- Updated
-
26.11.2025 16:01
- Language
-
de
- Title
-
Welche Strategie ist sinnvoll für ein wirksames Vorgehen gegenüber Wölfen?
- AdditionalIndexing
-
52
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <span><p><span>Fragen 1-3: Die Durchführung der Prüfungen der Herdenschutzhunde obliegt dem Bund. Die Mehrheit der Kantone hatten den ursprünglichen Vorschlag, diese Prüfung auf die Kantone zu übertragen, im Rahmen der Vernehmlassung anlässlich der Revision der Jagdverordnung (JSV; SR 922.01) im Jahr 2024 abgelehnt. </span></p><p><span> </span></p><p><span>Die Prüfung der Herdenschutzhunde muss sicherstellen, dass nur Herdenschutzhunde in den Einsatz gelangen, die Nutztiere effektiv schützen können und die im Umgang mit dem Menschen und in Bezug auf die Umwelt ausreichend sozialisiert sind.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Für das laufende Jahr 2025 liegen dem Bund für die Prüfung der Herdenschutzhunde in diesem Frühjahr folgende Resultate vor: Von den 81 teilnehmenden Hunden haben 52 die Prüfung beim ersten Mal bestanden (64 %). Bei den Hunden aus dem Kanton Wallis haben neun von 15 Hunden die Prüfung auf Anhieb bestanden (60 %). Beim zweiten Durchgang bestehen erfahrungsgemäss die meisten Hunde die Prüfung.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Grundsätzlich erachtet der Bundesrat diese Resultate als zufriedenstellend. Bei noch besserer Beachtung der Vorgaben des Bundes für die Hundeprüfung dürfte sich die Erfolgsquote bereits beim ersten Durchgang in Zukunft noch erhöhen. </span></p></span>
- <p>Herdenschutzhunde sind ein bewährtes Mittel für Landwirtinnen und Landwirte sowie Hirtinnen und Hirten, um ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass beispielsweise im Wallis in diesem Frühjahr 43 Prozent der Gesuche um Anerkennung von Herdenschutzhunden abgelehnt wurden. Ich stelle dem Bundesrat deshalb folgende Fragen:</p><p>1. Ist die Zahl von 43 Prozent korrekt? Entspricht sie der Durchfallquote bei der vom Bund durchgeführten Prüfung zur Eignung zum Herdenschutz?</p><p>2. Wie hoch sind die Durchfallquoten in den einzelnen Kantonen?</p><p>3. Falls sich diese hohen Werte bestätigen oder regelmässig über 5–10 Prozent liegen, zieht der Bundesrat in Betracht, die Anerkennungskriterien zu überdenken?</p>
- Welche Strategie ist sinnvoll für ein wirksames Vorgehen gegenüber Wölfen?
- State
-
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
- Related Affairs
-
- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <span><p><span>Fragen 1-3: Die Durchführung der Prüfungen der Herdenschutzhunde obliegt dem Bund. Die Mehrheit der Kantone hatten den ursprünglichen Vorschlag, diese Prüfung auf die Kantone zu übertragen, im Rahmen der Vernehmlassung anlässlich der Revision der Jagdverordnung (JSV; SR 922.01) im Jahr 2024 abgelehnt. </span></p><p><span> </span></p><p><span>Die Prüfung der Herdenschutzhunde muss sicherstellen, dass nur Herdenschutzhunde in den Einsatz gelangen, die Nutztiere effektiv schützen können und die im Umgang mit dem Menschen und in Bezug auf die Umwelt ausreichend sozialisiert sind.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Für das laufende Jahr 2025 liegen dem Bund für die Prüfung der Herdenschutzhunde in diesem Frühjahr folgende Resultate vor: Von den 81 teilnehmenden Hunden haben 52 die Prüfung beim ersten Mal bestanden (64 %). Bei den Hunden aus dem Kanton Wallis haben neun von 15 Hunden die Prüfung auf Anhieb bestanden (60 %). Beim zweiten Durchgang bestehen erfahrungsgemäss die meisten Hunde die Prüfung.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Grundsätzlich erachtet der Bundesrat diese Resultate als zufriedenstellend. Bei noch besserer Beachtung der Vorgaben des Bundes für die Hundeprüfung dürfte sich die Erfolgsquote bereits beim ersten Durchgang in Zukunft noch erhöhen. </span></p></span>
- <p>Herdenschutzhunde sind ein bewährtes Mittel für Landwirtinnen und Landwirte sowie Hirtinnen und Hirten, um ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass beispielsweise im Wallis in diesem Frühjahr 43 Prozent der Gesuche um Anerkennung von Herdenschutzhunden abgelehnt wurden. Ich stelle dem Bundesrat deshalb folgende Fragen:</p><p>1. Ist die Zahl von 43 Prozent korrekt? Entspricht sie der Durchfallquote bei der vom Bund durchgeführten Prüfung zur Eignung zum Herdenschutz?</p><p>2. Wie hoch sind die Durchfallquoten in den einzelnen Kantonen?</p><p>3. Falls sich diese hohen Werte bestätigen oder regelmässig über 5–10 Prozent liegen, zieht der Bundesrat in Betracht, die Anerkennungskriterien zu überdenken?</p>
- Welche Strategie ist sinnvoll für ein wirksames Vorgehen gegenüber Wölfen?
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