Eine resiliente Schweizer Wirtschaft mit Exporten in diversifizierte Märkte?

ShortId
25.4085
Id
20254085
Updated
19.11.2025 15:25
Language
de
Title
Eine resiliente Schweizer Wirtschaft mit Exporten in diversifizierte Märkte?
AdditionalIndexing
15;08;2446
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p><span>Für die Schweiz als exportorientierte und stark in die Weltwirtschaft integrierte Volkswirtschaft ist der stabile und möglichst freie Zugang zu wichtigen internationalen Märkten von entscheidender Bedeutung. Dies erlaubt es unseren Unternehmen, sich zu spezialisieren, günstige Vorleistungen zu beziehen, und Skaleneffekte zu realisieren. Damit wird auch die Resilienz der Wirtschaft in Krisen gestärkt. Zu diesem Zweck schafft die Schweiz bestmögliche Rahmenbedingungen, die den Wirtschaftsakteuren eine geographische Diversifizierung erlauben. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Neben der Sicherung von stabilen und voraussehbaren Beziehungen mit unserer wichtigsten Handelspartnerin, der Europäischen Union, setzt die Schweiz dabei konsequent auf die Aushandlung und Modernisierung von Freihandelsabkommen (FHA). Diese Abkommen sichern nicht nur den Marktzugang, sondern schaffen insbesondere auch Stabilität und Rechtssicherheit für unsere Unternehmen. In den letzten Jahren konnte die Schweiz dabei bedeutende Erfolge erzielen – mit dem Abschluss neuer FHA mit Indien, Malaysia, den Mercosur-Staaten, Kosovo oder Thailand sowie mit der Modernisierung bestehender FHA mit Chile oder der Ukraine. Die Schweiz hat somit bestehende oder ausverhandelte FHAs mit den grössten Volkswirtschaften Asiens mit Ausnahme Vietnams, mit dem derzeit Verhandlungen über ein neues FHA laufen. Im asiatischen Raum steht darüber hinaus die Optimierung des bestehenden FHA mit der Volksrepublik China im Vordergrund. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Über FHA hinaus prüft die Schweiz zudem weitere Möglichkeiten, unsere Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Partnern zu festigen, die sich für eine regelbasierte Ordnung einsetzen. Dies umfasst den Dialog und gemeinsame Initiativen mit interessierten Partnern wie auch die Aushandlung spezifischer Instrumente. So hat die Schweiz am 16. September 2025 zusammen mit Ministerinnen und Ministern von 13 weiteren Staaten die «Future of Investment and Trade Partnership» lanciert, welche kleine und mittelgrosse Volkswirtschaften mit einem Interesse an einem offenen und regelbasierten globalen Handel vereint. Am 25. September 2025 hat die Schweiz zudem zusammen mit den anderen EFTA-Staaten ein Digitalabkommen mit Singapur abgeschlossen. Beide Instrumente stellen für die Schweiz weitere Plattformen zur Stärkung und Diversifizierung ihrer Handelsbeziehungen unter anderem mit wichtigen Partnern im asiatischen Raum dar.</span></p></span>
  • <p>Die Schweiz hat über die Europäische Freihandelsassoziation kürzlich mit Malaysia, einem weiteren asiatischen Land, ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Sie ist übrigens das einzige Land auf dem europäischen Kontinent, das ein Abkommen mit den fünf asiatischen Ländern der G20 (China, Indien, Indonesien, Japan und Südkorea) abgeschlossen hat.&nbsp;</p><p>Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit aufgrund der neuen amerikanischen Zölle scheinen die Erschliessung von neuen Märkten und die Diversifizierung des schweizerischen Handels entscheidend zu sein.&nbsp;</p><p>Welche Aktionen (einschliesslich der Rahmenbedingungen) haben der Bundesrat und das Staatssekretariat für Wirtschaft unternommen, um neue, vielversprechende asiatische Märkte ausserhalb der G20 zu erschliessen?</p>
  • Eine resiliente Schweizer Wirtschaft mit Exporten in diversifizierte Märkte?
State
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>Für die Schweiz als exportorientierte und stark in die Weltwirtschaft integrierte Volkswirtschaft ist der stabile und möglichst freie Zugang zu wichtigen internationalen Märkten von entscheidender Bedeutung. Dies erlaubt es unseren Unternehmen, sich zu spezialisieren, günstige Vorleistungen zu beziehen, und Skaleneffekte zu realisieren. Damit wird auch die Resilienz der Wirtschaft in Krisen gestärkt. Zu diesem Zweck schafft die Schweiz bestmögliche Rahmenbedingungen, die den Wirtschaftsakteuren eine geographische Diversifizierung erlauben. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Neben der Sicherung von stabilen und voraussehbaren Beziehungen mit unserer wichtigsten Handelspartnerin, der Europäischen Union, setzt die Schweiz dabei konsequent auf die Aushandlung und Modernisierung von Freihandelsabkommen (FHA). Diese Abkommen sichern nicht nur den Marktzugang, sondern schaffen insbesondere auch Stabilität und Rechtssicherheit für unsere Unternehmen. In den letzten Jahren konnte die Schweiz dabei bedeutende Erfolge erzielen – mit dem Abschluss neuer FHA mit Indien, Malaysia, den Mercosur-Staaten, Kosovo oder Thailand sowie mit der Modernisierung bestehender FHA mit Chile oder der Ukraine. Die Schweiz hat somit bestehende oder ausverhandelte FHAs mit den grössten Volkswirtschaften Asiens mit Ausnahme Vietnams, mit dem derzeit Verhandlungen über ein neues FHA laufen. Im asiatischen Raum steht darüber hinaus die Optimierung des bestehenden FHA mit der Volksrepublik China im Vordergrund. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Über FHA hinaus prüft die Schweiz zudem weitere Möglichkeiten, unsere Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Partnern zu festigen, die sich für eine regelbasierte Ordnung einsetzen. Dies umfasst den Dialog und gemeinsame Initiativen mit interessierten Partnern wie auch die Aushandlung spezifischer Instrumente. So hat die Schweiz am 16. September 2025 zusammen mit Ministerinnen und Ministern von 13 weiteren Staaten die «Future of Investment and Trade Partnership» lanciert, welche kleine und mittelgrosse Volkswirtschaften mit einem Interesse an einem offenen und regelbasierten globalen Handel vereint. Am 25. September 2025 hat die Schweiz zudem zusammen mit den anderen EFTA-Staaten ein Digitalabkommen mit Singapur abgeschlossen. Beide Instrumente stellen für die Schweiz weitere Plattformen zur Stärkung und Diversifizierung ihrer Handelsbeziehungen unter anderem mit wichtigen Partnern im asiatischen Raum dar.</span></p></span>
    • <p>Die Schweiz hat über die Europäische Freihandelsassoziation kürzlich mit Malaysia, einem weiteren asiatischen Land, ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Sie ist übrigens das einzige Land auf dem europäischen Kontinent, das ein Abkommen mit den fünf asiatischen Ländern der G20 (China, Indien, Indonesien, Japan und Südkorea) abgeschlossen hat.&nbsp;</p><p>Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit aufgrund der neuen amerikanischen Zölle scheinen die Erschliessung von neuen Märkten und die Diversifizierung des schweizerischen Handels entscheidend zu sein.&nbsp;</p><p>Welche Aktionen (einschliesslich der Rahmenbedingungen) haben der Bundesrat und das Staatssekretariat für Wirtschaft unternommen, um neue, vielversprechende asiatische Märkte ausserhalb der G20 zu erschliessen?</p>
    • Eine resiliente Schweizer Wirtschaft mit Exporten in diversifizierte Märkte?

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