Flüssiger Verkehr dank kontinuierlichem Temporegime
- ShortId
-
25.4230
- Id
-
20254230
- Updated
-
19.11.2025 14:58
- Language
-
de
- Title
-
Flüssiger Verkehr dank kontinuierlichem Temporegime
- AdditionalIndexing
-
48
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <span><ol><li><span>Beschleunigungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren führen grundsätzlich zu erhöhten Lärm- und Abgasemissionen. Im Verkehr müssen die gefahrenen Geschwindigkeiten laufend angepasst werden. Dieser Vorgang ist nicht nur an die Wechsel der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gebunden, sondern beispielsweise auch bei Verzweigungen, Kurven, vor Fussgängerstreifen oder Lichtsignalanlagen notwendig. Die Auswirkungen auf Verkehrsfluss und Umwelt hängen folglich stark von der konkreten Verkehrssituation, der Fahrzeugdichte und dem Fahrverhalten ab.</span></li></ol><p><span> </span></p><ol start="2"><li><span>Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit kann bereits heute herabgesetzt werden, wenn dies zur Vermeidung oder Verminderung besonderer Gefahren, zur Reduktion einer übermässigen Umweltbelastung oder zur Verbesserung des Verkehrsablaufs erforderlich ist. Überdies verbieten es die allgemeinen Verkehrsregeln, Fahrzeuge zu schnell zu beschleunigen und so vermeidbaren Lärm zu verursachen. Der Bundesrat hat die Regeln zum Vermeiden von Lärm jüngst revidiert und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf. </span></li></ol></span>
- <p>Kontinuierliche Temporegime fördern den flüssigen Verkehr und verhindern unnötige Lärmemissionen durch kurzfristiges Beschleunigen und Abbremsen.</p><p> </p><p>Oft sieht man jedoch Situationen, in denen bei nahe beieinanderliegenden Siedlungsgebieten zwischen zwei Tempo 50-Zonen für eine kurze Strecke von 500-1000 m wieder Tempo 80 signalisiert ist. Für eine sehr geringe Zeitersparnis wird in Kauf genommen, dass der Verkehrsfluss unstetig wird und erhöhte Umweltbelastungen durch Lärmemissionen und Reifenabrieb entstehen.</p><p><br>1. Kann der Bundesrat die negativen Auswirkungen der geschilderten Situation auf den Verkehrsfluss und die Umwelt bestätigen?<br>2. Ist der Bundesrat bereit, die Thematik aufzunehmen und eine entsprechende gesetzliche Regelung (z.B. in SVV Art. 22) zu treffen oder eine Empfehlung an die Kantone auszusprechen?</p>
- Flüssiger Verkehr dank kontinuierlichem Temporegime
- State
-
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <span><ol><li><span>Beschleunigungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren führen grundsätzlich zu erhöhten Lärm- und Abgasemissionen. Im Verkehr müssen die gefahrenen Geschwindigkeiten laufend angepasst werden. Dieser Vorgang ist nicht nur an die Wechsel der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gebunden, sondern beispielsweise auch bei Verzweigungen, Kurven, vor Fussgängerstreifen oder Lichtsignalanlagen notwendig. Die Auswirkungen auf Verkehrsfluss und Umwelt hängen folglich stark von der konkreten Verkehrssituation, der Fahrzeugdichte und dem Fahrverhalten ab.</span></li></ol><p><span> </span></p><ol start="2"><li><span>Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit kann bereits heute herabgesetzt werden, wenn dies zur Vermeidung oder Verminderung besonderer Gefahren, zur Reduktion einer übermässigen Umweltbelastung oder zur Verbesserung des Verkehrsablaufs erforderlich ist. Überdies verbieten es die allgemeinen Verkehrsregeln, Fahrzeuge zu schnell zu beschleunigen und so vermeidbaren Lärm zu verursachen. Der Bundesrat hat die Regeln zum Vermeiden von Lärm jüngst revidiert und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf. </span></li></ol></span>
- <p>Kontinuierliche Temporegime fördern den flüssigen Verkehr und verhindern unnötige Lärmemissionen durch kurzfristiges Beschleunigen und Abbremsen.</p><p> </p><p>Oft sieht man jedoch Situationen, in denen bei nahe beieinanderliegenden Siedlungsgebieten zwischen zwei Tempo 50-Zonen für eine kurze Strecke von 500-1000 m wieder Tempo 80 signalisiert ist. Für eine sehr geringe Zeitersparnis wird in Kauf genommen, dass der Verkehrsfluss unstetig wird und erhöhte Umweltbelastungen durch Lärmemissionen und Reifenabrieb entstehen.</p><p><br>1. Kann der Bundesrat die negativen Auswirkungen der geschilderten Situation auf den Verkehrsfluss und die Umwelt bestätigen?<br>2. Ist der Bundesrat bereit, die Thematik aufzunehmen und eine entsprechende gesetzliche Regelung (z.B. in SVV Art. 22) zu treffen oder eine Empfehlung an die Kantone auszusprechen?</p>
- Flüssiger Verkehr dank kontinuierlichem Temporegime
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