Mehr Effizienz im Schweizer Fahrzeugpark. Förderung kleinerer, ressourcenschonender Elektroautos

ShortId
25.4233
Id
20254233
Updated
13.11.2025 21:37
Language
de
Title
Mehr Effizienz im Schweizer Fahrzeugpark. Förderung kleinerer, ressourcenschonender Elektroautos
AdditionalIndexing
48;66
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Trend zu immer grösseren Fahrzeugen, auch bei Elektroautos, erhöht Energie- und Rohstoffverbrauch, belastet Infrastruktur und verschärft Sicherheitsrisiken. Kleinere Elektrofahrzeuge sind ressourcenschonender, platzsparender und für viele Autofahrende eine gute Alternative.&nbsp;</p><p>Eine gezielte, befristete Förderung erleichtert insbesondere Haushalten mit tieferem bis mittlerem Einkommen den Umstieg, beschleunigt den Markteintritt kleiner E-Autos und stärkt so auch das Angebot im Occasionmarkt. Damit wird der Strukturwandel hin zu effizienterer Elektromobilität auch sozial abgefedert. Auch auf EU-Ebene gibt es Bestrebungen elektrische kleine, günstigere Autos zu fördern.</p>
  • <span><p><span>Eine Verlagerung von grossen, schweren fossilen und elektrischen Fahrzeugen hin zu kleinen, ressourcenschonenden Elektrofahrzeugen kann einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele, der Reduktion der CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Emissionen, des Strombedarfs sowie des Platzbedarfs im Verkehr leisten. Die möglichen Massnahmen zur Förderung solcher Elektroautos sind bekannt. Sie werden teilweise im Ausland umgesetzt. Auch der Bund setzt heute bereits Anreize für leichtere Fahrzeuge. Die aktuell geltenden CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Emissionsvorschriften für Personenwagen enthalten eine gewichtsabhängige Zielvorgabe. Diese hat indirekt auch Auswirkungen auf Elektrofahrzeuge. </span><span>Zudem ist die ab 2030 geplante E-Fahrzeugersatzabgabe derzeit in Vernehmlassung. Die darin vorgeschlagenen Erhebungsvarianten setzen ebenfalls Anreize für leichtere, effizientere Modelle.</span><span> Einzelne Massnahmen wie z.B. spezielle Parkplätze im urbanen Bereich können durch Städte und Gemeinden bereits heute im bestehenden Rechtsrahmen umgesetzt werden. </span></p><p><span>Der Bundesrat beobachtet die entsprechende Entwicklung in der Europäischen Union und wird dort umgesetzte Massnahmen prüfen und bei Bedarf dem Parlament Vorschläge zur Überarbeitung der Schweizer Regelungen unterbreiten. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen und in einem Bericht darzulegen, mit welchen Massnahmen der Anteil kleinerer, ressourcenschonender Elektrofahrzeuge im Schweizer Fahrzeugpark erhöht werden kann. Ziel ist eine Verlagerung weg von grossen, schweren fossilen und elektrischen Fahrzeugen hin zu effizienteren Elektroautos – ohne die Gesamtzahl der Fahrzeuge zu erhöhen. Dabei soll er ein breites Spektrum an Möglichkeiten berücksichtigen: von steuerlichen Anreizen und Bonus-Malus-Systemen über den verstärkten Einsatz kleiner E-Autos in öffentlichen Flotten und Pilotprojekten bis hin zu Anpassungen bei Zulassung, Infrastruktur sowie der Auswertung europäischer Erfahrungen.</p>
  • Mehr Effizienz im Schweizer Fahrzeugpark. Förderung kleinerer, ressourcenschonender Elektroautos
State
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Trend zu immer grösseren Fahrzeugen, auch bei Elektroautos, erhöht Energie- und Rohstoffverbrauch, belastet Infrastruktur und verschärft Sicherheitsrisiken. Kleinere Elektrofahrzeuge sind ressourcenschonender, platzsparender und für viele Autofahrende eine gute Alternative.&nbsp;</p><p>Eine gezielte, befristete Förderung erleichtert insbesondere Haushalten mit tieferem bis mittlerem Einkommen den Umstieg, beschleunigt den Markteintritt kleiner E-Autos und stärkt so auch das Angebot im Occasionmarkt. Damit wird der Strukturwandel hin zu effizienterer Elektromobilität auch sozial abgefedert. Auch auf EU-Ebene gibt es Bestrebungen elektrische kleine, günstigere Autos zu fördern.</p>
    • <span><p><span>Eine Verlagerung von grossen, schweren fossilen und elektrischen Fahrzeugen hin zu kleinen, ressourcenschonenden Elektrofahrzeugen kann einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele, der Reduktion der CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Emissionen, des Strombedarfs sowie des Platzbedarfs im Verkehr leisten. Die möglichen Massnahmen zur Förderung solcher Elektroautos sind bekannt. Sie werden teilweise im Ausland umgesetzt. Auch der Bund setzt heute bereits Anreize für leichtere Fahrzeuge. Die aktuell geltenden CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Emissionsvorschriften für Personenwagen enthalten eine gewichtsabhängige Zielvorgabe. Diese hat indirekt auch Auswirkungen auf Elektrofahrzeuge. </span><span>Zudem ist die ab 2030 geplante E-Fahrzeugersatzabgabe derzeit in Vernehmlassung. Die darin vorgeschlagenen Erhebungsvarianten setzen ebenfalls Anreize für leichtere, effizientere Modelle.</span><span> Einzelne Massnahmen wie z.B. spezielle Parkplätze im urbanen Bereich können durch Städte und Gemeinden bereits heute im bestehenden Rechtsrahmen umgesetzt werden. </span></p><p><span>Der Bundesrat beobachtet die entsprechende Entwicklung in der Europäischen Union und wird dort umgesetzte Massnahmen prüfen und bei Bedarf dem Parlament Vorschläge zur Überarbeitung der Schweizer Regelungen unterbreiten. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen und in einem Bericht darzulegen, mit welchen Massnahmen der Anteil kleinerer, ressourcenschonender Elektrofahrzeuge im Schweizer Fahrzeugpark erhöht werden kann. Ziel ist eine Verlagerung weg von grossen, schweren fossilen und elektrischen Fahrzeugen hin zu effizienteren Elektroautos – ohne die Gesamtzahl der Fahrzeuge zu erhöhen. Dabei soll er ein breites Spektrum an Möglichkeiten berücksichtigen: von steuerlichen Anreizen und Bonus-Malus-Systemen über den verstärkten Einsatz kleiner E-Autos in öffentlichen Flotten und Pilotprojekten bis hin zu Anpassungen bei Zulassung, Infrastruktur sowie der Auswertung europäischer Erfahrungen.</p>
    • Mehr Effizienz im Schweizer Fahrzeugpark. Förderung kleinerer, ressourcenschonender Elektroautos

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