Zentralisierung gemeinsamer Verwaltungsdienste zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung

ShortId
25.4412
Id
20254412
Updated
28.01.2026 14:57
Language
de
Title
Zentralisierung gemeinsamer Verwaltungsdienste zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung
AdditionalIndexing
04;24
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>In der heutigen Bundesverwaltung werden viele administrative Funktionen – darunter Finanzen, Personalwesen, Beschaffungen, Übersetzungen und IT-Dienstleistungen – weitgehend dezentral in den einzelnen Departementen geführt. Diese Struktur führt zu hohen Kosten, ungleicher Qualität und unnötiger Komplexität bei der Steuerung und Koordination.</p><p>Internationale Erfahrungen zeigen, dass die Zentralisierung oder das Modell sogenannter „Shared Services“ erhebliche Effizienzgewinne, Qualitätssteigerungen und Einsparungen (von 15–30 %) bringen kann.</p><p>Auch in der Schweiz bestehen dafür günstige Voraussetzungen: Im Rahmen des Programms SUPERB werden derzeit Geschäftsprozesse der Bundesverwaltung standardisiert und digitalisiert. Diese Entwicklung schafft eine geeignete Grundlage, um zentrale Dienste effektiv zusammenzuführen und Synergien zu nutzen.</p><p>Eine moderne, leistungsfähige Bundesverwaltung ist auf eine schlanke und professionelle Organisation der unterstützenden Funktionen angewiesen. Durch die Zentralisierung dieser Dienste können die Departemente ihre Ressourcen stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.</p>
  • <span><p><span>Der Bundesrat teilt das Anliegen der Motion. Mit dem Entlastungspaket 2027 hat er in den Bereichen Finanzen, Informatik, Personal, Beschaffungen und Übersetzungen bereits Entlastungsmassnahmen, darunter Zentralisierungen, beschlossen. Diese Massnahmen werden grossmehrheitlich bis 2028 umgesetzt sein. Der Bundesrat wird zu gegebener Zeit unter&nbsp;</span><span>Berücksichtigung des Departementalprinzips</span><span>&nbsp;über weitere Querschnittsmassnahmen und Zentralisierungen entscheiden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, um gemeinsame Verwaltungsdienste wie Finanzen, Personal, Beschaffungen, Übersetzungen und IT-Support soweit möglich zu zentralisieren, mit dem Ziel, die Effizienz der Bundesverwaltung zu erhöhen, Doppelspurigkeiten abzubauen, Kosten einzusparen und die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern.</p>
  • Zentralisierung gemeinsamer Verwaltungsdienste zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung
State
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der heutigen Bundesverwaltung werden viele administrative Funktionen – darunter Finanzen, Personalwesen, Beschaffungen, Übersetzungen und IT-Dienstleistungen – weitgehend dezentral in den einzelnen Departementen geführt. Diese Struktur führt zu hohen Kosten, ungleicher Qualität und unnötiger Komplexität bei der Steuerung und Koordination.</p><p>Internationale Erfahrungen zeigen, dass die Zentralisierung oder das Modell sogenannter „Shared Services“ erhebliche Effizienzgewinne, Qualitätssteigerungen und Einsparungen (von 15–30 %) bringen kann.</p><p>Auch in der Schweiz bestehen dafür günstige Voraussetzungen: Im Rahmen des Programms SUPERB werden derzeit Geschäftsprozesse der Bundesverwaltung standardisiert und digitalisiert. Diese Entwicklung schafft eine geeignete Grundlage, um zentrale Dienste effektiv zusammenzuführen und Synergien zu nutzen.</p><p>Eine moderne, leistungsfähige Bundesverwaltung ist auf eine schlanke und professionelle Organisation der unterstützenden Funktionen angewiesen. Durch die Zentralisierung dieser Dienste können die Departemente ihre Ressourcen stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.</p>
    • <span><p><span>Der Bundesrat teilt das Anliegen der Motion. Mit dem Entlastungspaket 2027 hat er in den Bereichen Finanzen, Informatik, Personal, Beschaffungen und Übersetzungen bereits Entlastungsmassnahmen, darunter Zentralisierungen, beschlossen. Diese Massnahmen werden grossmehrheitlich bis 2028 umgesetzt sein. Der Bundesrat wird zu gegebener Zeit unter&nbsp;</span><span>Berücksichtigung des Departementalprinzips</span><span>&nbsp;über weitere Querschnittsmassnahmen und Zentralisierungen entscheiden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, um gemeinsame Verwaltungsdienste wie Finanzen, Personal, Beschaffungen, Übersetzungen und IT-Support soweit möglich zu zentralisieren, mit dem Ziel, die Effizienz der Bundesverwaltung zu erhöhen, Doppelspurigkeiten abzubauen, Kosten einzusparen und die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern.</p>
    • Zentralisierung gemeinsamer Verwaltungsdienste zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung

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