Gut gerüstet in die Zukunft mit einer starken Schweizer Landwirtschaft. Entlasten, stärken, versorgen!

ShortId
25.4510
Id
20254510
Updated
15.01.2026 14:46
Language
de
Title
Gut gerüstet in die Zukunft mit einer starken Schweizer Landwirtschaft. Entlasten, stärken, versorgen!
AdditionalIndexing
15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Art. 104 und 104a BV verpflichten die Landwirtschaft zur Versorgungssicherheit, zur nachhaltigen Ressourcennutzung, zum Erhalt der Produktionsgrundlagen und zu resilienten Versorgungsketten. Das Landwirtschaftsgesetz verlangt Rahmenbedingungen, die eine multifunktionale Landwirtschaft, ausreichende Lebensmittelproduktion und tragfähige Einkommen ermöglichen.</p><p>Die aktuelle Agrarpolitik verfehlt diese Ziele: Der Netto-Selbstversorgungsgrad von rund 45 Prozent ist sicherheitspolitisch ungenügend, während die Steuerungsmechanismen weder höhere Produktion noch mehr Resilienz oder wirksamen Ressourcenschutz bewirken. Stattdessen nimmt die lnlandproduktion ab. Einschränkungen in Tierhaltung und Pflanzenschutz sowie Ökopauschalen und Renaturierungsprojekte führen zu Ertragsrisiken und produktiven Flächenverlusten bei fraglichem Umweltnutzen.</p><p>Auch die wirtschaftliche Lage erfordert Reformen: stagnierende reale Einkommen, sinkende Erträge und ein durchschnittlicher Stundenlohn von etwa 17 Franken zeigen fehlende Perspektiven. Notwendig sind betriebliche Freiheit und Planungssicherheit.</p><p>Die Motion ist erforderlich, um Verfassung, Gesetz und Vollzug wieder in Einklang zu bringen. Der Bundesrat soll einen Rahmen schaffen, der die Kernaufgabe der Landwirtschaft stärkt: eine effiziente, wettbewerbsfähige und eigenständige Lebensmittelproduktion zur Sicherung der Versorgung der Schweiz.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der Agrarpolitik 2030+ eine Vorlage zu unterbreiten, in der die agrarpolitischen Massnahmen so ausgestaltet sind, dass die landwirtschaftlichen Betriebe ihre verfassungsmässigen Aufgaben wieder uneingeschränkt wahrnehmen können. Die Vorlage hat insbesondere folgende Grundsätze sicherzustellen:</p><p>1. Stärkung der einheimischen Produktion und Versorgungssicherheit: Begünstigung der Produktion von Nahrungsmitteln unter Einbezug der Tierproduktion, so dass ein Selbstversorgungsgrad von mindestens 60 Prozent erreicht wird. Es ist eine Ausrichtung der Agrarpolitik auf effiziente, produktive Leistungen, sowie die Sicherstellung eines wirksamen, modernen Grenzschutzes zu gewährleisten.</p><p>2. Verbesserung von Wertschöpfung und Einkommen: Stärkung der Marktposition der Produzenten durch funktionierende Wertschöpfungsketten.</p><p>3. Stärkung der Tierproduktion und der Kulturen: Unterstützung moderner Tierhaltungsinfrastruktur. Pragmatische Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel sowie ein Ende der Flächenstilllegungen durch unverhältnismässige Umweltmassnahmen. Die Anforderungen für die innerbetriebliche Entwicklung von Landwirtschaftsbetrieben sollen gestrichen oder mindestens merklich reduziert werden. Gleichzeitig sollen Massnahmen zum günstigeren Bau landwirtschaftlicher Bauten ergriffen werden.</p>
  • Gut gerüstet in die Zukunft mit einer starken Schweizer Landwirtschaft. Entlasten, stärken, versorgen!
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Art. 104 und 104a BV verpflichten die Landwirtschaft zur Versorgungssicherheit, zur nachhaltigen Ressourcennutzung, zum Erhalt der Produktionsgrundlagen und zu resilienten Versorgungsketten. Das Landwirtschaftsgesetz verlangt Rahmenbedingungen, die eine multifunktionale Landwirtschaft, ausreichende Lebensmittelproduktion und tragfähige Einkommen ermöglichen.</p><p>Die aktuelle Agrarpolitik verfehlt diese Ziele: Der Netto-Selbstversorgungsgrad von rund 45 Prozent ist sicherheitspolitisch ungenügend, während die Steuerungsmechanismen weder höhere Produktion noch mehr Resilienz oder wirksamen Ressourcenschutz bewirken. Stattdessen nimmt die lnlandproduktion ab. Einschränkungen in Tierhaltung und Pflanzenschutz sowie Ökopauschalen und Renaturierungsprojekte führen zu Ertragsrisiken und produktiven Flächenverlusten bei fraglichem Umweltnutzen.</p><p>Auch die wirtschaftliche Lage erfordert Reformen: stagnierende reale Einkommen, sinkende Erträge und ein durchschnittlicher Stundenlohn von etwa 17 Franken zeigen fehlende Perspektiven. Notwendig sind betriebliche Freiheit und Planungssicherheit.</p><p>Die Motion ist erforderlich, um Verfassung, Gesetz und Vollzug wieder in Einklang zu bringen. Der Bundesrat soll einen Rahmen schaffen, der die Kernaufgabe der Landwirtschaft stärkt: eine effiziente, wettbewerbsfähige und eigenständige Lebensmittelproduktion zur Sicherung der Versorgung der Schweiz.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der Agrarpolitik 2030+ eine Vorlage zu unterbreiten, in der die agrarpolitischen Massnahmen so ausgestaltet sind, dass die landwirtschaftlichen Betriebe ihre verfassungsmässigen Aufgaben wieder uneingeschränkt wahrnehmen können. Die Vorlage hat insbesondere folgende Grundsätze sicherzustellen:</p><p>1. Stärkung der einheimischen Produktion und Versorgungssicherheit: Begünstigung der Produktion von Nahrungsmitteln unter Einbezug der Tierproduktion, so dass ein Selbstversorgungsgrad von mindestens 60 Prozent erreicht wird. Es ist eine Ausrichtung der Agrarpolitik auf effiziente, produktive Leistungen, sowie die Sicherstellung eines wirksamen, modernen Grenzschutzes zu gewährleisten.</p><p>2. Verbesserung von Wertschöpfung und Einkommen: Stärkung der Marktposition der Produzenten durch funktionierende Wertschöpfungsketten.</p><p>3. Stärkung der Tierproduktion und der Kulturen: Unterstützung moderner Tierhaltungsinfrastruktur. Pragmatische Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel sowie ein Ende der Flächenstilllegungen durch unverhältnismässige Umweltmassnahmen. Die Anforderungen für die innerbetriebliche Entwicklung von Landwirtschaftsbetrieben sollen gestrichen oder mindestens merklich reduziert werden. Gleichzeitig sollen Massnahmen zum günstigeren Bau landwirtschaftlicher Bauten ergriffen werden.</p>
    • Gut gerüstet in die Zukunft mit einer starken Schweizer Landwirtschaft. Entlasten, stärken, versorgen!

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