Vertuschung der Täter-Herkunft bei "Femiziden" und mangelnde Transparenz in Bundes-Kampagnen

ShortId
25.4760
Id
20254760
Updated
23.01.2026 07:35
Language
de
Title
Vertuschung der Täter-Herkunft bei "Femiziden" und mangelnde Transparenz in Bundes-Kampagnen
AdditionalIndexing
2811;1216;28
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In der öffentlichen Diskussion über sogenannte «Femizide» zeigt sich, dass die Herkunft der Täter in Mitteilungen von Behörden und Medienberichten oft nur unvollständig oder spät erwähnt wird. Statistisch ist jedoch offensichtlich, dass Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit oder Schweizer mit Migrationshintergrund bei schweren Gewaltverbrechen, einschliesslich Tötungsdelikten an Frauen, überrepräsentiert sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Besonders stossend ist, dass selbst in staatlichen Informationskampagnen wesentliche Fakten zu Täterprofilen ausgeblendet werden. In der aktuellen Kampagne gegen häusliche Gewalt verzichtet der Bund darauf, die Kriminalitätsstatistik zu erwähnen, obwohl sie klare Hinweise auf Herkunft und Aufenthaltsstatus vieler Täter liefert.&nbsp;&nbsp;Damit entsteht der Eindruck, dass sicherheitsrelevante Aspekte aus politischen Gründen unterdrückt oder verharmlost werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine solche selektive Informationspolitik gefährdet das Vertrauen der Bevölkerung in Behörden und erschwert es, wirksame Präventions- und Integrationsmassnahmen zu entwickeln. Nur vollständige, unvoreingenommene und transparente Informationen ermöglichen eine ehrliche politische Debatte.</p>
  • <p>1. Aus welchen Gründen wird bei der Kommunikation über schwere Gewaltverbrechen, insbesondere «Femizide», die Herkunft und der Aufenthaltsstatus der Täter häufig unvollständig oder verzögert kommuniziert?</p><p>&nbsp;</p><p>2. Warum wurde in der erwähnten Bundes-Kampagne zu «häuslicher Gewalt» bewusst darauf verzichtet, statistisch relevante Fakten zur Täterherkunft oder zu Risikogruppen darzustellen und welche Vorgaben für die Kommunikation wurden dazu gegeben?</p><p>&nbsp;</p><p>3. Wie erklärt der Bundesrat die Überrepräsentation ausländischer Staatsangehöriger bzw. Schweizer mit Migrationshintergrund bei Tötungsdelikten?</p><p>&nbsp;</p><p>4. ⁠Welche Massnahmen plant der Bundesrat, um sicherzustellen, dass staatliche Kampagnen künftig vollständig und faktenbasiert informieren, auch dann, wenn die Daten politisch heikel sind?</p><p>&nbsp;</p><p>5. ⁠Welche Richtlinien gelten für Polizeistellen, Bundesämter und behördliche Kommunikationsstellen bezüglich Transparenz über Täterherkunft und werden diese Richtlinien regelmässig überprüft und angepasst?</p>
  • Vertuschung der Täter-Herkunft bei "Femiziden" und mangelnde Transparenz in Bundes-Kampagnen
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der öffentlichen Diskussion über sogenannte «Femizide» zeigt sich, dass die Herkunft der Täter in Mitteilungen von Behörden und Medienberichten oft nur unvollständig oder spät erwähnt wird. Statistisch ist jedoch offensichtlich, dass Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit oder Schweizer mit Migrationshintergrund bei schweren Gewaltverbrechen, einschliesslich Tötungsdelikten an Frauen, überrepräsentiert sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Besonders stossend ist, dass selbst in staatlichen Informationskampagnen wesentliche Fakten zu Täterprofilen ausgeblendet werden. In der aktuellen Kampagne gegen häusliche Gewalt verzichtet der Bund darauf, die Kriminalitätsstatistik zu erwähnen, obwohl sie klare Hinweise auf Herkunft und Aufenthaltsstatus vieler Täter liefert.&nbsp;&nbsp;Damit entsteht der Eindruck, dass sicherheitsrelevante Aspekte aus politischen Gründen unterdrückt oder verharmlost werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine solche selektive Informationspolitik gefährdet das Vertrauen der Bevölkerung in Behörden und erschwert es, wirksame Präventions- und Integrationsmassnahmen zu entwickeln. Nur vollständige, unvoreingenommene und transparente Informationen ermöglichen eine ehrliche politische Debatte.</p>
    • <p>1. Aus welchen Gründen wird bei der Kommunikation über schwere Gewaltverbrechen, insbesondere «Femizide», die Herkunft und der Aufenthaltsstatus der Täter häufig unvollständig oder verzögert kommuniziert?</p><p>&nbsp;</p><p>2. Warum wurde in der erwähnten Bundes-Kampagne zu «häuslicher Gewalt» bewusst darauf verzichtet, statistisch relevante Fakten zur Täterherkunft oder zu Risikogruppen darzustellen und welche Vorgaben für die Kommunikation wurden dazu gegeben?</p><p>&nbsp;</p><p>3. Wie erklärt der Bundesrat die Überrepräsentation ausländischer Staatsangehöriger bzw. Schweizer mit Migrationshintergrund bei Tötungsdelikten?</p><p>&nbsp;</p><p>4. ⁠Welche Massnahmen plant der Bundesrat, um sicherzustellen, dass staatliche Kampagnen künftig vollständig und faktenbasiert informieren, auch dann, wenn die Daten politisch heikel sind?</p><p>&nbsp;</p><p>5. ⁠Welche Richtlinien gelten für Polizeistellen, Bundesämter und behördliche Kommunikationsstellen bezüglich Transparenz über Täterherkunft und werden diese Richtlinien regelmässig überprüft und angepasst?</p>
    • Vertuschung der Täter-Herkunft bei "Femiziden" und mangelnde Transparenz in Bundes-Kampagnen

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