Wohneigentum für Private stärken

ShortId
25.4814
Id
20254814
Updated
11.02.2026 15:47
Language
de
Title
Wohneigentum für Private stärken
AdditionalIndexing
2846
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Für viele Menschen in der Schweiz ist der Wunsch nach selbstgenutztem Wohneigentum von grosser Bedeutung, weil er mit Stabilität, Sicherheit und Selbstbestimmung einhergeht. In den vergangenen Jahren ist es jedoch gerade für Familien und Personen mit mittleren Einkommen immer schwieriger geworden, eine eigene Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Die stark gestiegenen Immobilienpreise schliessen einen grossen Teil der Bevölkerung faktisch vom Wohneigentum aus. Dies verstärkt die soziale Ungleichheit und schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Es braucht neue und innovative Ansätze, um wieder mehr Menschen den Zugang zum Wohneigentum zu ermöglichen. Dabei lohnt sich ein Blick ins Ausland, um auch Massnahmen zu prüfen, welche die Schweiz noch nicht kennt. So sieht etwa <u>d</u>as dänische Modell langlaufende Hypotheken mit Pfandbriefen vor, was durch transparente Kapitalmarktfinanzierung stabile Zinssätze und langfristige Planungssicherheit bietet. Zu prüfen sind auch Ansätze zur Finanzierung (z.B. Hypothekenlaufzeiten), zu Eigentums- oder Nutzungsmodellen, wie etwa Mietkauf, sowie zu den Rahmenbedingungen, insbesondere zur Senkung von Transaktionskosten und zum erleichterten Zugang zu Bauland für Private. Der Bundesrat soll schliesslich weitere wirksame Instrumente und innovative Ansätze aus dem Ausland sowie die Analyse der OECD zu Best-Practices in der Wohnbaupolitik berücksichtigen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen dahingehend zu verbessern, dass Wohneigentum wieder für mehr Menschen erreichbar wird.</p>
  • <p>Der Zugang zu Wohneigentum und mögliche Instrumente zu dessen Erleichterung bilden bereits Gegenstand eines Postulats der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S): <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234323"><u>23.4323</u></a>. Der Ständerat hat das Postulat am 11. Dezember 2023 angenommen.</p><p>Der Postulatsbericht wird eine breite Auslegeordnung verschiedener Förderansätze enthalten, darunter auch internationale Ansätze; er wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 ans Parlament verabschiedet. Das Anliegen dieses Postulats wird damit bereits erfüllt.<br>&nbsp;<br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen der Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Private in der Schweiz erleichtert und Hürden abgeschafft werden können. Dabei soll er Beispiele wie das dänische Modell der Langzeithypotheken sowie weitere im Ausland angewandte Instrumente berücksichtigen, die den Zugang von privaten Haushalten zu Wohneigentum strukturell verbessern (z.B. über Finanzierungsmodelle, Eigentumsformen oder Rahmenbedingungen für den Erwerb von Grundstücken und Wohnraum).&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>
  • Wohneigentum für Private stärken
State
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Für viele Menschen in der Schweiz ist der Wunsch nach selbstgenutztem Wohneigentum von grosser Bedeutung, weil er mit Stabilität, Sicherheit und Selbstbestimmung einhergeht. In den vergangenen Jahren ist es jedoch gerade für Familien und Personen mit mittleren Einkommen immer schwieriger geworden, eine eigene Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Die stark gestiegenen Immobilienpreise schliessen einen grossen Teil der Bevölkerung faktisch vom Wohneigentum aus. Dies verstärkt die soziale Ungleichheit und schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Es braucht neue und innovative Ansätze, um wieder mehr Menschen den Zugang zum Wohneigentum zu ermöglichen. Dabei lohnt sich ein Blick ins Ausland, um auch Massnahmen zu prüfen, welche die Schweiz noch nicht kennt. So sieht etwa <u>d</u>as dänische Modell langlaufende Hypotheken mit Pfandbriefen vor, was durch transparente Kapitalmarktfinanzierung stabile Zinssätze und langfristige Planungssicherheit bietet. Zu prüfen sind auch Ansätze zur Finanzierung (z.B. Hypothekenlaufzeiten), zu Eigentums- oder Nutzungsmodellen, wie etwa Mietkauf, sowie zu den Rahmenbedingungen, insbesondere zur Senkung von Transaktionskosten und zum erleichterten Zugang zu Bauland für Private. Der Bundesrat soll schliesslich weitere wirksame Instrumente und innovative Ansätze aus dem Ausland sowie die Analyse der OECD zu Best-Practices in der Wohnbaupolitik berücksichtigen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen dahingehend zu verbessern, dass Wohneigentum wieder für mehr Menschen erreichbar wird.</p>
    • <p>Der Zugang zu Wohneigentum und mögliche Instrumente zu dessen Erleichterung bilden bereits Gegenstand eines Postulats der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S): <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234323"><u>23.4323</u></a>. Der Ständerat hat das Postulat am 11. Dezember 2023 angenommen.</p><p>Der Postulatsbericht wird eine breite Auslegeordnung verschiedener Förderansätze enthalten, darunter auch internationale Ansätze; er wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 ans Parlament verabschiedet. Das Anliegen dieses Postulats wird damit bereits erfüllt.<br>&nbsp;<br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen der Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Private in der Schweiz erleichtert und Hürden abgeschafft werden können. Dabei soll er Beispiele wie das dänische Modell der Langzeithypotheken sowie weitere im Ausland angewandte Instrumente berücksichtigen, die den Zugang von privaten Haushalten zu Wohneigentum strukturell verbessern (z.B. über Finanzierungsmodelle, Eigentumsformen oder Rahmenbedingungen für den Erwerb von Grundstücken und Wohnraum).&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>
    • Wohneigentum für Private stärken

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