TransAL2: Vorgezogene Halbierung der Auftragstaxe
- ShortId
-
25.8069
- Id
-
20258069
- Updated
-
08.12.2025 16:35
- Language
-
de
- Title
-
TransAL2: Vorgezogene Halbierung der Auftragstaxe
- AdditionalIndexing
-
2841
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <span><p><span>Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Gesundheitskosten einigte sich der Runde Tisch Kostendämpfung auf ein Massnahmenpaket von rund 300 Millionen Franken Einsparungen. Im Bereich der Analyseliste, kurz AL, beantragt er dem Eidgenössischen Departement des Innern, als vorgezogene Massnahme von transAL-2 den Tarif der Auftragstaxe um 10 Franken zu reduzieren. Diese Massnahme hat ein geschätztes Einsparpotenzial von 85 Millionen Franken. </span></p><p><span> </span></p><p><span>Im Projekt transAL-2 erfolgt eine Neutarifierung aller Positionen der AL, inklusive der Auftragstaxe, basierend auf einem neuen Tarifmodell. Die Arbeiten bei transAL-2 schreiten weiterhin zügig und gemäss Planung voran, so dass der neue Tarif 2027 in Kraft gesetzt werden kann.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Die Auftragstaxe darf nur bei Fremdaufträgen, das heisst bei Durchführung einer Analyse im Auftrag eines anderen Leistungserbringers, verrechnet werden. Bei Laboraufträgen in der Präsenzdiagnostik von ärztlichen Praxislaboratorien sowie im Eigenbedarf von Spitallaboratorien darf die Auftragstaxe nicht abgerechnet werden. Somit ist die diagnostische Grundversorgung der Arztpraxen und Spitäler von der beantragten Kürzung nicht betroffen.</span></p></span>
- <p>Der Runde Tisch Kostendämpfung schlägt eine Halbierung der Auftragstaxe für Laboranalysen vor. Damit wird dem Projektabschluss von TransAl2 vorgegriffen. Weshalb? <br>Wie werden die Arbeiten koordiniert?<br>Wie beurteilt der Bundesrat das Risiko, dass mit einer solchen Senkung der Auftragstaxe insbesondere kleinere oder spezialisierte Labore ihre Leistungen nicht mehr kostendeckend erbringen können, was mittelfristig zu einem Serviceabbau und einer Schwächung der diagnostischen Grundversorgung führt?</p>
- TransAL2: Vorgezogene Halbierung der Auftragstaxe
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <span><p><span>Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Gesundheitskosten einigte sich der Runde Tisch Kostendämpfung auf ein Massnahmenpaket von rund 300 Millionen Franken Einsparungen. Im Bereich der Analyseliste, kurz AL, beantragt er dem Eidgenössischen Departement des Innern, als vorgezogene Massnahme von transAL-2 den Tarif der Auftragstaxe um 10 Franken zu reduzieren. Diese Massnahme hat ein geschätztes Einsparpotenzial von 85 Millionen Franken. </span></p><p><span> </span></p><p><span>Im Projekt transAL-2 erfolgt eine Neutarifierung aller Positionen der AL, inklusive der Auftragstaxe, basierend auf einem neuen Tarifmodell. Die Arbeiten bei transAL-2 schreiten weiterhin zügig und gemäss Planung voran, so dass der neue Tarif 2027 in Kraft gesetzt werden kann.</span></p><p><span> </span></p><p><span>Die Auftragstaxe darf nur bei Fremdaufträgen, das heisst bei Durchführung einer Analyse im Auftrag eines anderen Leistungserbringers, verrechnet werden. Bei Laboraufträgen in der Präsenzdiagnostik von ärztlichen Praxislaboratorien sowie im Eigenbedarf von Spitallaboratorien darf die Auftragstaxe nicht abgerechnet werden. Somit ist die diagnostische Grundversorgung der Arztpraxen und Spitäler von der beantragten Kürzung nicht betroffen.</span></p></span>
- <p>Der Runde Tisch Kostendämpfung schlägt eine Halbierung der Auftragstaxe für Laboranalysen vor. Damit wird dem Projektabschluss von TransAl2 vorgegriffen. Weshalb? <br>Wie werden die Arbeiten koordiniert?<br>Wie beurteilt der Bundesrat das Risiko, dass mit einer solchen Senkung der Auftragstaxe insbesondere kleinere oder spezialisierte Labore ihre Leistungen nicht mehr kostendeckend erbringen können, was mittelfristig zu einem Serviceabbau und einer Schwächung der diagnostischen Grundversorgung führt?</p>
- TransAL2: Vorgezogene Halbierung der Auftragstaxe
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