Qualität des Französischunterrichts auf allen Schulstufen fördern

ShortId
25.8133
Id
20258133
Updated
15.12.2025 15:39
Language
de
Title
Qualität des Französischunterrichts auf allen Schulstufen fördern
AdditionalIndexing
32;2831
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p><span>Der Bundesrat verweist auf seine Stellungnahmen zum Postulat Christ (25.4009) sowie zum Postulat Weber (25.4079). Darin hält er fest, dass die Kantone für die wirkungsvolle Ausgestaltung des Sprachenunterrichts zuständig sind und diesen durch ihre Volksschulgesetze, Lehrpläne und die Lehrerinnen- und Lehrerbildung regeln. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Gestützt auf Artikel 62 Absatz 4 der Bundesverfassung ist der Bund jedoch ermächtigt und verpflichtet, die notwendigen Vorschriften zu erlassen, sofern die Kantone auf dem Koordinationsweg keine Harmonisierung des Schulwesens namentlich im Bereich der Dauer und Ziele der Bildungsstufen erreichen. In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat in seinen Stellungnahmen zu eben genannten Vorstössen die Wichtigkeit des Unterrichts einer zweiten Landessprache ab der Primarstufe und bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit betont. Er hat das EDI im September beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für den Fall einer Abkehr der Kantone vom geltenden Sprachenkompromiss vorzubereiten. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) hat Ende Oktober in einer Erklärung ihr Engagement für einen Sprachunterricht bekräftigt, der unserem verfassungsmässigen Harmonisierungsauftrag entspricht. Der Bundesrat begrüsst diese Erklärung ausdrücklich.</span></p></span>
  • <p>Die Schwächung des Französischunterrichts in den Lehrplänen gewisser Deutschschweizer Kantonen ist besorgniserregend.&nbsp;<br>Welche konkreten Bestrebungen unternimmt der Bundesrat, um die Stellung des Französischen als Landessprache auf allen Schulstufen schweizweit zu schützen?&nbsp;</p>
  • Qualität des Französischunterrichts auf allen Schulstufen fördern
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>Der Bundesrat verweist auf seine Stellungnahmen zum Postulat Christ (25.4009) sowie zum Postulat Weber (25.4079). Darin hält er fest, dass die Kantone für die wirkungsvolle Ausgestaltung des Sprachenunterrichts zuständig sind und diesen durch ihre Volksschulgesetze, Lehrpläne und die Lehrerinnen- und Lehrerbildung regeln. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Gestützt auf Artikel 62 Absatz 4 der Bundesverfassung ist der Bund jedoch ermächtigt und verpflichtet, die notwendigen Vorschriften zu erlassen, sofern die Kantone auf dem Koordinationsweg keine Harmonisierung des Schulwesens namentlich im Bereich der Dauer und Ziele der Bildungsstufen erreichen. In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat in seinen Stellungnahmen zu eben genannten Vorstössen die Wichtigkeit des Unterrichts einer zweiten Landessprache ab der Primarstufe und bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit betont. Er hat das EDI im September beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für den Fall einer Abkehr der Kantone vom geltenden Sprachenkompromiss vorzubereiten. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) hat Ende Oktober in einer Erklärung ihr Engagement für einen Sprachunterricht bekräftigt, der unserem verfassungsmässigen Harmonisierungsauftrag entspricht. Der Bundesrat begrüsst diese Erklärung ausdrücklich.</span></p></span>
    • <p>Die Schwächung des Französischunterrichts in den Lehrplänen gewisser Deutschschweizer Kantonen ist besorgniserregend.&nbsp;<br>Welche konkreten Bestrebungen unternimmt der Bundesrat, um die Stellung des Französischen als Landessprache auf allen Schulstufen schweizweit zu schützen?&nbsp;</p>
    • Qualität des Französischunterrichts auf allen Schulstufen fördern

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