Ein gemeinschaftlicher, öffentlicher Ansatz zur schrittweisen Erarbeitung von DigiSanté

ShortId
26.3008
Id
20263008
Updated
21.01.2026 08:26
Language
de
Title
Ein gemeinschaftlicher, öffentlicher Ansatz zur schrittweisen Erarbeitung von DigiSanté
AdditionalIndexing
2841;34
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>DigiSanté ist ein ambitioniertes und umfangreiches Programm, das der Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Durchbruch verhelfen soll. Die Erwartungen sind entsprechend hoch – umso entscheidender ist der gewählte methodische Ansatz für den Erfolg und die breite Akzeptanz der Teilprojekte.&nbsp;</p><p>Mit der E-ID-Vertrauensinfrastruktur wurde in den vergangenen Jahren ein ebenfalls anspruchsvolles und strategisch bedeutendes Digitalisierungsprojekt erfolgreich umgesetzt. Dieses Projekt erfreut sich Fachkreisen der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, Wirtschaft und den Behörden einer hohen Akzeptanz – wesentlich Dank des radikal offenen Einbezugs der relevanten Stakeholder und der vorbildlichen Moderation durch die Bundesbehörden.</p><p>Durch die konsequente Umsetzung von «Open Source by default» und die frühzeitige und kontinuierliche Einbindung unterschiedlichster gesellschaftlicher Akteure – aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – wurde das Vertrauen in den Entwicklungsprozess gestärkt. Der neue, inklusiv, transparent und gemeinwohlorientiert gestaltete Ansatz ermöglichte es, politische Gräben zu überbrücken. Die langfristige Weiterentwicklung dieser strategischen Infrastruktur kann nun auf der etablierten Community aufbauen.</p><p>Die strategisch wichtigen Teilprojekte des Programms Digisanté sind auf ein methodisch vergleichbares Fundament zu stellen resp. auf der bestehenden&nbsp;E-ID Open Source Community aufzubauen, um ähnliche Qualität und Akzeptanz zu erzielen. Dabei sind auch allfällige Erkenntnisse aus dem E-ID Vorhaben zu berücksichtigen, wo Verbesserungspotenzial besteht. Die Festlegung der Teilprojekte, welche von entsprechend strategischer Relevanz sind, soll in Zusammenarbeit mit dem DigiSanté Branchengremium erfolgen.&nbsp;</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Programm DigiSanté im Rahmen der Verhältnismässigkeit und des&nbsp;bereits festgelegten Kostenrahmens&nbsp;nach dem Grundsatz eines "Community"-Ansatzes zu moderieren. Entlang der Vorgaben des Bundesgesetzes über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (EMBAG) – insbesondere des in Artikel 9 verankerten Prinzips "Open Source by default" und gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft soll auf gemeinschaftliche und transparente Weise schrittweise die optimale Ausgestaltung der Teilprojekte sowie deren Zusammenspiel erarbeitet werden – in Anlehnung an das erfolgreiche Vorgehen bei der E-ID-Vertrauensinfrastruktur unter Berücksichtigung der dort gezogenen Lehren.&nbsp;Die Umsetzung der Vorgaben des EMBAG soll unter Nutzung der von der Bundeskanzlei bereitgestellten Instrumente und Leitfäden erfolgen, um eine qualitativ hochwertige, transparente und partizipative Entwicklungsumgebung zu schaffen.</p>
  • Ein gemeinschaftlicher, öffentlicher Ansatz zur schrittweisen Erarbeitung von DigiSanté
State
In Nationalrat geplant
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>DigiSanté ist ein ambitioniertes und umfangreiches Programm, das der Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Durchbruch verhelfen soll. Die Erwartungen sind entsprechend hoch – umso entscheidender ist der gewählte methodische Ansatz für den Erfolg und die breite Akzeptanz der Teilprojekte.&nbsp;</p><p>Mit der E-ID-Vertrauensinfrastruktur wurde in den vergangenen Jahren ein ebenfalls anspruchsvolles und strategisch bedeutendes Digitalisierungsprojekt erfolgreich umgesetzt. Dieses Projekt erfreut sich Fachkreisen der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, Wirtschaft und den Behörden einer hohen Akzeptanz – wesentlich Dank des radikal offenen Einbezugs der relevanten Stakeholder und der vorbildlichen Moderation durch die Bundesbehörden.</p><p>Durch die konsequente Umsetzung von «Open Source by default» und die frühzeitige und kontinuierliche Einbindung unterschiedlichster gesellschaftlicher Akteure – aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – wurde das Vertrauen in den Entwicklungsprozess gestärkt. Der neue, inklusiv, transparent und gemeinwohlorientiert gestaltete Ansatz ermöglichte es, politische Gräben zu überbrücken. Die langfristige Weiterentwicklung dieser strategischen Infrastruktur kann nun auf der etablierten Community aufbauen.</p><p>Die strategisch wichtigen Teilprojekte des Programms Digisanté sind auf ein methodisch vergleichbares Fundament zu stellen resp. auf der bestehenden&nbsp;E-ID Open Source Community aufzubauen, um ähnliche Qualität und Akzeptanz zu erzielen. Dabei sind auch allfällige Erkenntnisse aus dem E-ID Vorhaben zu berücksichtigen, wo Verbesserungspotenzial besteht. Die Festlegung der Teilprojekte, welche von entsprechend strategischer Relevanz sind, soll in Zusammenarbeit mit dem DigiSanté Branchengremium erfolgen.&nbsp;</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Programm DigiSanté im Rahmen der Verhältnismässigkeit und des&nbsp;bereits festgelegten Kostenrahmens&nbsp;nach dem Grundsatz eines "Community"-Ansatzes zu moderieren. Entlang der Vorgaben des Bundesgesetzes über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (EMBAG) – insbesondere des in Artikel 9 verankerten Prinzips "Open Source by default" und gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft soll auf gemeinschaftliche und transparente Weise schrittweise die optimale Ausgestaltung der Teilprojekte sowie deren Zusammenspiel erarbeitet werden – in Anlehnung an das erfolgreiche Vorgehen bei der E-ID-Vertrauensinfrastruktur unter Berücksichtigung der dort gezogenen Lehren.&nbsp;Die Umsetzung der Vorgaben des EMBAG soll unter Nutzung der von der Bundeskanzlei bereitgestellten Instrumente und Leitfäden erfolgen, um eine qualitativ hochwertige, transparente und partizipative Entwicklungsumgebung zu schaffen.</p>
    • Ein gemeinschaftlicher, öffentlicher Ansatz zur schrittweisen Erarbeitung von DigiSanté

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