Ampel auf grün beim Brüttener Tunnel: Jetzt verbindliche Angebotskonzepte
- ShortId
-
26.3030
- Id
-
20263030
- Updated
-
02.04.2026 09:23
- Language
-
de
- Title
-
Ampel auf grün beim Brüttener Tunnel: Jetzt verbindliche Angebotskonzepte
- AdditionalIndexing
-
48
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Ständerat
- Texts
-
- <p>Mit dem Ausbauschritt 2025 wurde der Brüttener Tunnel als Schlüsselprojekt definiert. Damit können die Engpässe im Raum Zürich / Ostschweiz entschärft werden. Das Projekt ist nun seit Mitte Januar 2026 erfreulicher Weise rechtskräftig. Es kann die Umsetzung an die Hand genommen werden. Mit der Inbetriebnahme dieses Schlüsselprojekts wird im Zeitfenster 2035 / 2040 gerechnet. <br>Damit erhöht sich der Abstimmungsbedarf zwischen dem Angebotskonzept 2035 und dem Angebotskonzept 2040. Auch für die Transportunternehmen im Fern- und Regionalverkehr ist mit Blick auf die Rollmaterialplanung eine zeitnahe und verbindliche Klärung der Angebotsentwicklung in diesem Zeitraum zwingend. Ansonsten droht, dass die Aufwärtskompatibilität des Angebots nicht sichergestellt ist, das Potenzial der Ausbauten nicht genutzt wird oder dass sich Angebotsausbauten verzögern, da das benötigte Rollmaterial nicht rechtzeitig zur Verfügung steht.<br>Es braucht einen stringenten, realistischen und verbindlichen Planungsprozess, der eine etappierte Angebotsentwicklung entlang der Inbetriebnahme-Zeitpunkte der wesentlichen Ausbauprojekte und gleichzeitig die Aufwärtskompatibilität der jeweiligen Angebotsschritte sicher stellt. <br>Nachdem gemäss dem Bericht Weidmann die Entwicklung der ganzen Achse Genf - St. Gallen als „schwerwiegende Pendenz“ zurückgestellt ist, ist es umso wichtiger, dass der in Realisierung stehende Bau des Brüttener Tunnels bestmöglich für Angebotsverbesserungen zu Gunsten der Ostschweiz genutzt und die Wirkung auch für den Fernverkehr wie folgt gesichert werden kann: <br>Zwei schnelle (A-Netz) und zwei langsamere (B-Netz) Verbindungen in Richtung Zürich. Diese Qualität (Fahrzeit, Anschlüsse, Robustheit) muss als Mindestkapazität verbindlich gesichert werden. Der Vollknoten St. Gallen ist damit bestmöglich umzusetzen. <br>Darüber hinaus soll eine zusätzliche, stündliche Takttrasse für den EC- und gegebenenfalls Railjetverkehr in Richtung München bzw. Wien reserviert werden, um diese Linien auch betrieblich vom rein nationalen Fernverkehrsangebot entflechten zu können.<br> </p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit den Kantonen und den betroffenen Bahnen einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt, wie die Aufwärtskompatibilität des Angebotskonzepts 2035 mit der Realisierung des Brüttener Tunnels mit Blick auf das Angebotskonzept 2040 sichergestellt wird, damit die Angebotsziele für die Ostschweiz erreicht und zeitnah umgesetzt werden können.</p>
- Ampel auf grün beim Brüttener Tunnel: Jetzt verbindliche Angebotskonzepte
- State
-
Eingereicht
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Mit dem Ausbauschritt 2025 wurde der Brüttener Tunnel als Schlüsselprojekt definiert. Damit können die Engpässe im Raum Zürich / Ostschweiz entschärft werden. Das Projekt ist nun seit Mitte Januar 2026 erfreulicher Weise rechtskräftig. Es kann die Umsetzung an die Hand genommen werden. Mit der Inbetriebnahme dieses Schlüsselprojekts wird im Zeitfenster 2035 / 2040 gerechnet. <br>Damit erhöht sich der Abstimmungsbedarf zwischen dem Angebotskonzept 2035 und dem Angebotskonzept 2040. Auch für die Transportunternehmen im Fern- und Regionalverkehr ist mit Blick auf die Rollmaterialplanung eine zeitnahe und verbindliche Klärung der Angebotsentwicklung in diesem Zeitraum zwingend. Ansonsten droht, dass die Aufwärtskompatibilität des Angebots nicht sichergestellt ist, das Potenzial der Ausbauten nicht genutzt wird oder dass sich Angebotsausbauten verzögern, da das benötigte Rollmaterial nicht rechtzeitig zur Verfügung steht.<br>Es braucht einen stringenten, realistischen und verbindlichen Planungsprozess, der eine etappierte Angebotsentwicklung entlang der Inbetriebnahme-Zeitpunkte der wesentlichen Ausbauprojekte und gleichzeitig die Aufwärtskompatibilität der jeweiligen Angebotsschritte sicher stellt. <br>Nachdem gemäss dem Bericht Weidmann die Entwicklung der ganzen Achse Genf - St. Gallen als „schwerwiegende Pendenz“ zurückgestellt ist, ist es umso wichtiger, dass der in Realisierung stehende Bau des Brüttener Tunnels bestmöglich für Angebotsverbesserungen zu Gunsten der Ostschweiz genutzt und die Wirkung auch für den Fernverkehr wie folgt gesichert werden kann: <br>Zwei schnelle (A-Netz) und zwei langsamere (B-Netz) Verbindungen in Richtung Zürich. Diese Qualität (Fahrzeit, Anschlüsse, Robustheit) muss als Mindestkapazität verbindlich gesichert werden. Der Vollknoten St. Gallen ist damit bestmöglich umzusetzen. <br>Darüber hinaus soll eine zusätzliche, stündliche Takttrasse für den EC- und gegebenenfalls Railjetverkehr in Richtung München bzw. Wien reserviert werden, um diese Linien auch betrieblich vom rein nationalen Fernverkehrsangebot entflechten zu können.<br> </p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit den Kantonen und den betroffenen Bahnen einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt, wie die Aufwärtskompatibilität des Angebotskonzepts 2035 mit der Realisierung des Brüttener Tunnels mit Blick auf das Angebotskonzept 2040 sichergestellt wird, damit die Angebotsziele für die Ostschweiz erreicht und zeitnah umgesetzt werden können.</p>
- Ampel auf grün beim Brüttener Tunnel: Jetzt verbindliche Angebotskonzepte
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