Schutz und Resilienz der Energieversorgung gegen Cyber- und hybride Bedrohungen
- ShortId
-
26.3272
- Id
-
20263272
- Updated
-
13.04.2026 11:40
- Language
-
de
- Title
-
Schutz und Resilienz der Energieversorgung gegen Cyber- und hybride Bedrohungen
- AdditionalIndexing
-
09;66;34
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Energieversorgung ist eine zentrale kritische Infrastruktur. Angesichts wachsender Gefahren – von Cyberangriffen über hybride Kriegsführung, Terrorismus bis zu Sabotage – und den wiederholten Warnungen des NDB muss der Bund eine koordinierte Strategie entwickeln, um die Resilienz der Energieversorgung systematisch zu stärken. </p>
- <p>Die Sicherheit der Energieversorgung ist von zentraler Bedeutung für das Funktionieren von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung sowie der sich verschärfenden geopolitischen Lage wächst die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen auch in der Schweiz. <br> </p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert: <br> </p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>In enger Zusammenarbeit mit den Energieversorgungsunternehmen ein nationales Sicherheits- und Resilienzprogramm für die Energieversorgung zu entwickeln, das Cyberangriffe, hybride Bedrohungen, Krisen, Konflikte, Terrorismus und Sabotageversuche berücksichtigt.</li><li>Den Verband der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen gezielt mit Ressourcen, Schulungen, technischen Standards und Notfallplänen zu unterstützen, damit dieser subsidiär die Resilienz-Standards weiterentwickelt.</li><li>Die Expertise von Nachrichtendiensten und Sicherheitsbehörden einzubinden, unter Berücksichtigung der wiederholten Warnungen des NDB zu Cyberangriffen und hybriden Bedrohungen.</li><li>Sicherheits- und Notfallstandards regelmässig zu überprüfen und an neue Bedrohungsszenarien anzupassen.</li><li>Die Kooperation zwischen Bund, Kantonen und Energieversorgern zu stärken, um die Versorgungssicherheit in allen Krisensituationen sicherzustellen. Dabei sollen die bestehenden Organisationen weiterentwickelt und keine neuen geschaffen werden.</li><li>Die Weiterentwicklung, Standardisierung und breite Einführung sicherer Kommunikationsinfrastrukturen in der Energiebranche proaktiv zu fördern, unter Nutzung bestehender Konstrukte wie z.B. SCION/SSUN (Secure Swiss Utility Network). </li></ol>
- Schutz und Resilienz der Energieversorgung gegen Cyber- und hybride Bedrohungen
- State
-
Eingereicht
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Energieversorgung ist eine zentrale kritische Infrastruktur. Angesichts wachsender Gefahren – von Cyberangriffen über hybride Kriegsführung, Terrorismus bis zu Sabotage – und den wiederholten Warnungen des NDB muss der Bund eine koordinierte Strategie entwickeln, um die Resilienz der Energieversorgung systematisch zu stärken. </p>
- <p>Die Sicherheit der Energieversorgung ist von zentraler Bedeutung für das Funktionieren von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung sowie der sich verschärfenden geopolitischen Lage wächst die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen auch in der Schweiz. <br> </p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert: <br> </p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>In enger Zusammenarbeit mit den Energieversorgungsunternehmen ein nationales Sicherheits- und Resilienzprogramm für die Energieversorgung zu entwickeln, das Cyberangriffe, hybride Bedrohungen, Krisen, Konflikte, Terrorismus und Sabotageversuche berücksichtigt.</li><li>Den Verband der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen gezielt mit Ressourcen, Schulungen, technischen Standards und Notfallplänen zu unterstützen, damit dieser subsidiär die Resilienz-Standards weiterentwickelt.</li><li>Die Expertise von Nachrichtendiensten und Sicherheitsbehörden einzubinden, unter Berücksichtigung der wiederholten Warnungen des NDB zu Cyberangriffen und hybriden Bedrohungen.</li><li>Sicherheits- und Notfallstandards regelmässig zu überprüfen und an neue Bedrohungsszenarien anzupassen.</li><li>Die Kooperation zwischen Bund, Kantonen und Energieversorgern zu stärken, um die Versorgungssicherheit in allen Krisensituationen sicherzustellen. Dabei sollen die bestehenden Organisationen weiterentwickelt und keine neuen geschaffen werden.</li><li>Die Weiterentwicklung, Standardisierung und breite Einführung sicherer Kommunikationsinfrastrukturen in der Energiebranche proaktiv zu fördern, unter Nutzung bestehender Konstrukte wie z.B. SCION/SSUN (Secure Swiss Utility Network). </li></ol>
- Schutz und Resilienz der Energieversorgung gegen Cyber- und hybride Bedrohungen
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