Situation verfolgter Christen berücksichtigen

ShortId
26.3310
Id
20263310
Updated
02.04.2026 11:46
Language
de
Title
Situation verfolgter Christen berücksichtigen
AdditionalIndexing
2831;08
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Christen bilden die größte Gruppe von religiös Verfolgten weltweit, Schätzungen zufolge über 388 Millionen Menschen. In vielen Ländern sind sie physischer Gewalt, rechtlicher Benachteiligung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz hat das Ziel, besonders verletzliche Gruppen gezielt zu berücksichtigen. Verfolgte Christen müssen dabei als grösste betroffene Gruppe konkret in die Projektplanung und Umsetzung einbezogen werden.</p><p>Mit dieser Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Situation verfolgter Christen bei bestehenden und neuen Projekten gezielt zu berücksichtigen und damit ihre besondere Vulnerabilität im Rahmen der bestehenden Mittel abzubilden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Motion fordert keine zusätzlichen finanziellen Mittel, sondern sorgt für die gezielte Berücksichtigung in bestehenden und neuen Projekten sowie für transparente und nachvollziehbare Berichterstattung. Damit wird sichergestellt, dass die Schweiz ihre internationale Zusammenarbeit wirksam und nachvollziehbar auch auf die Bedürfnisse dieser besonders gefährdeten Gruppe ausrichtet.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, sicherzustellen, dass die Situation von verfolgten Christen in Ländern mit dokumentierter Religionsverfolgung oder vergleichbarer Gefährdungslage bei der Planung, Ausgestaltung und Umsetzung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz im Rahmen der bestehenden finanziellen Mittel gezielt berücksichtigt und in projektbezogenen Massnahmen umgesetzt wird.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat legt zudem in seinen bestehenden Berichten zur internationalen Zusammenarbeit dar, nach welchen Kriterien und mit welchen konkreten Massnahmen die Situation verfolgter Christen bei der Projektplanung und -umsetzung berücksichtigt wird.</p><p>&nbsp;</p>
  • Situation verfolgter Christen berücksichtigen
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Christen bilden die größte Gruppe von religiös Verfolgten weltweit, Schätzungen zufolge über 388 Millionen Menschen. In vielen Ländern sind sie physischer Gewalt, rechtlicher Benachteiligung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz hat das Ziel, besonders verletzliche Gruppen gezielt zu berücksichtigen. Verfolgte Christen müssen dabei als grösste betroffene Gruppe konkret in die Projektplanung und Umsetzung einbezogen werden.</p><p>Mit dieser Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Situation verfolgter Christen bei bestehenden und neuen Projekten gezielt zu berücksichtigen und damit ihre besondere Vulnerabilität im Rahmen der bestehenden Mittel abzubilden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Motion fordert keine zusätzlichen finanziellen Mittel, sondern sorgt für die gezielte Berücksichtigung in bestehenden und neuen Projekten sowie für transparente und nachvollziehbare Berichterstattung. Damit wird sichergestellt, dass die Schweiz ihre internationale Zusammenarbeit wirksam und nachvollziehbar auch auf die Bedürfnisse dieser besonders gefährdeten Gruppe ausrichtet.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, sicherzustellen, dass die Situation von verfolgten Christen in Ländern mit dokumentierter Religionsverfolgung oder vergleichbarer Gefährdungslage bei der Planung, Ausgestaltung und Umsetzung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz im Rahmen der bestehenden finanziellen Mittel gezielt berücksichtigt und in projektbezogenen Massnahmen umgesetzt wird.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat legt zudem in seinen bestehenden Berichten zur internationalen Zusammenarbeit dar, nach welchen Kriterien und mit welchen konkreten Massnahmen die Situation verfolgter Christen bei der Projektplanung und -umsetzung berücksichtigt wird.</p><p>&nbsp;</p>
    • Situation verfolgter Christen berücksichtigen

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