Homeoffice in der Bundesverwaltung: Effizienz, Kosten und Steuerung
- ShortId
-
26.3334
- Id
-
20263334
- Updated
-
02.04.2026 11:52
- Language
-
de
- Title
-
Homeoffice in der Bundesverwaltung: Effizienz, Kosten und Steuerung
- AdditionalIndexing
-
04;44;24
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Internationale Studien – u.a. des Stanford Institute for Economic Policy Research – weisen darauf hin, dass ortsunabhängige Arbeit gegenüber Präsenzarbeit mit Effizienzeinbussen verbunden sein kann, insbesondere aufgrund erschwerter Zusammenarbeit, Führung und Wissensweitergabe. Gleichzeitig bestehen erhebliche Unterschiede je nach Ausgestaltung, was eine aktive Steuerung erforderlich macht.</p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>Welche konkreten Instrumente bestehen oder sind geplant, um den Anteil der im Homeoffice geleisteten Arbeitsstunden sowie deren Entwicklung systematisch zu erfassen?</li><li>Wie verteilt sich – differenziert nach Departementen und Funktionen – der Anteil der Mitarbeitenden, die regelmässig (≥20 %) bzw. überwiegend (≥40 %) im Homeoffice arbeiten?</li><li>Welche Analysen liegen zur Effizienz vor (Produktivität, Outputqualität, Zielerreichung) im Vergleich zwischen Präsenzarbeit, hybriden Modellen und überwiegendem Homeoffice?</li><li>Inwiefern bestehen departementsübergreifende Standards oder Zielvorgaben zur Sicherstellung von Effizienz, Führungsqualität und Wissensweitergabe?</li><li>Welche konkreten Handlungsoptionen und Steuerungsinstrumente prüft oder erwägt der Bundesrat, um den Homeoffice-Anteil in der Bundesverwaltung im Hinblick auf Effizienz, Zusammenarbeit und Vorbildfunktion gezielt zu gestalten, und nach welchen Kriterien beurteilt er deren Notwendigkeit und Ausgestaltung?</li><li>Welche Kosten entstehen durch teilweise ungenutzte Büroflächen (Miete, Energie, Unterhalt), und wie hoch ist der geschätzte Anteil solcher Leerstände?</li><li>Welche konkreten Massnahmen prüft der Bundesrat zur besseren Auslastung dieser Flächen (z.B. Zusammenlegung von Standorten, Reduktion von Flächen oder temporäre Vermietung an Dritte), falls er nicht bereit ist, die Homeofficeregeln zu konsolidieren und zu verschärfen?</li><li>Ist der gegenwärtige Zustand (Homeoffice) ohne Zeiterfassung rechtskonform?</li></ol>
- <p>Die Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 26.7154 zeigt, dass keine konsolidierten Daten zum mobilen Arbeiten vorliegen. Angesichts der organisatorischen und finanziellen Tragweite ist dies unzureichend.</p>
- Homeoffice in der Bundesverwaltung: Effizienz, Kosten und Steuerung
- State
-
Eingereicht
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Internationale Studien – u.a. des Stanford Institute for Economic Policy Research – weisen darauf hin, dass ortsunabhängige Arbeit gegenüber Präsenzarbeit mit Effizienzeinbussen verbunden sein kann, insbesondere aufgrund erschwerter Zusammenarbeit, Führung und Wissensweitergabe. Gleichzeitig bestehen erhebliche Unterschiede je nach Ausgestaltung, was eine aktive Steuerung erforderlich macht.</p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>Welche konkreten Instrumente bestehen oder sind geplant, um den Anteil der im Homeoffice geleisteten Arbeitsstunden sowie deren Entwicklung systematisch zu erfassen?</li><li>Wie verteilt sich – differenziert nach Departementen und Funktionen – der Anteil der Mitarbeitenden, die regelmässig (≥20 %) bzw. überwiegend (≥40 %) im Homeoffice arbeiten?</li><li>Welche Analysen liegen zur Effizienz vor (Produktivität, Outputqualität, Zielerreichung) im Vergleich zwischen Präsenzarbeit, hybriden Modellen und überwiegendem Homeoffice?</li><li>Inwiefern bestehen departementsübergreifende Standards oder Zielvorgaben zur Sicherstellung von Effizienz, Führungsqualität und Wissensweitergabe?</li><li>Welche konkreten Handlungsoptionen und Steuerungsinstrumente prüft oder erwägt der Bundesrat, um den Homeoffice-Anteil in der Bundesverwaltung im Hinblick auf Effizienz, Zusammenarbeit und Vorbildfunktion gezielt zu gestalten, und nach welchen Kriterien beurteilt er deren Notwendigkeit und Ausgestaltung?</li><li>Welche Kosten entstehen durch teilweise ungenutzte Büroflächen (Miete, Energie, Unterhalt), und wie hoch ist der geschätzte Anteil solcher Leerstände?</li><li>Welche konkreten Massnahmen prüft der Bundesrat zur besseren Auslastung dieser Flächen (z.B. Zusammenlegung von Standorten, Reduktion von Flächen oder temporäre Vermietung an Dritte), falls er nicht bereit ist, die Homeofficeregeln zu konsolidieren und zu verschärfen?</li><li>Ist der gegenwärtige Zustand (Homeoffice) ohne Zeiterfassung rechtskonform?</li></ol>
- <p>Die Antwort des Bundesrates auf die Anfrage 26.7154 zeigt, dass keine konsolidierten Daten zum mobilen Arbeiten vorliegen. Angesichts der organisatorischen und finanziellen Tragweite ist dies unzureichend.</p>
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