Zeitgemässe Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung einer Stärkung der Sozialpartnerschaft

ShortId
26.3342
Id
20263342
Updated
10.04.2026 10:08
Language
de
Title
Zeitgemässe Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung einer Stärkung der Sozialpartnerschaft
AdditionalIndexing
44
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die schweizerische Arbeitswelt ist traditionell stark durch die Sozialpartnerschaft geprägt. Gesamtarbeitsverträge und betriebliche Vereinbarungen ermöglichen differenzierte, branchenspezifische und praxisnahe Lösungen, welche den unterschiedlichen Realitäten der Betriebe und Arbeitnehmenden besser Rechnung tragen können als einheitliche gesetzliche Vorgaben.</p><p>&nbsp;</p><p>In einem sich wandelnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld gewinnt die Fähigkeit der Sozialpartner an Bedeutung, gemeinsam tragfähige und verantwortungsvolle Lösungen zu entwickeln. Innerhalb klar definierter gesetzlicher Leitplanken soll deshalb geprüft werden, ob und in welchen Bereichen ihnen zusätzlicher Gestaltungsspielraum eingeräumt werden kann.</p><p>&nbsp;</p><p>Ziel dieses Postulats ist, Rahmenbedingungen zu entwickeln, die besser auf die heutigen, immer stärker differierenden Realitäten am Arbeitsmarkt abgestimmt sind. Damit soll keine Schwächung des Arbeitnehmerschutzes einhergehen, sondern eine Stärkung der bewährten Sozialpartnerschaft bei gleichzeitiger Wahrung des Schutzniveaus insgesamt. Wo sich Sozialpartner einvernehmlich auf ausgewogene Lösungen einigen, soll das Gesetz diesen Vereinbarungen angemessen Rechnung tragen. Dies fördert den sozialen Frieden, erhöht die Praxistauglichkeit des Arbeitsrechts und stärkt die gemeinsame Verantwortung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie das Arbeitsgesetz so weiterentwickelt werden kann, dass den Sozialpartnern innerhalb klarer gesetzlicher Leitplanken mehr Flexibilität für betriebliche Lösungen eingeräumt wird, wobei das bewährte Schutzniveau insgesamt gewahrt bleibt.</p>
  • Zeitgemässe Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung einer Stärkung der Sozialpartnerschaft
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die schweizerische Arbeitswelt ist traditionell stark durch die Sozialpartnerschaft geprägt. Gesamtarbeitsverträge und betriebliche Vereinbarungen ermöglichen differenzierte, branchenspezifische und praxisnahe Lösungen, welche den unterschiedlichen Realitäten der Betriebe und Arbeitnehmenden besser Rechnung tragen können als einheitliche gesetzliche Vorgaben.</p><p>&nbsp;</p><p>In einem sich wandelnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld gewinnt die Fähigkeit der Sozialpartner an Bedeutung, gemeinsam tragfähige und verantwortungsvolle Lösungen zu entwickeln. Innerhalb klar definierter gesetzlicher Leitplanken soll deshalb geprüft werden, ob und in welchen Bereichen ihnen zusätzlicher Gestaltungsspielraum eingeräumt werden kann.</p><p>&nbsp;</p><p>Ziel dieses Postulats ist, Rahmenbedingungen zu entwickeln, die besser auf die heutigen, immer stärker differierenden Realitäten am Arbeitsmarkt abgestimmt sind. Damit soll keine Schwächung des Arbeitnehmerschutzes einhergehen, sondern eine Stärkung der bewährten Sozialpartnerschaft bei gleichzeitiger Wahrung des Schutzniveaus insgesamt. Wo sich Sozialpartner einvernehmlich auf ausgewogene Lösungen einigen, soll das Gesetz diesen Vereinbarungen angemessen Rechnung tragen. Dies fördert den sozialen Frieden, erhöht die Praxistauglichkeit des Arbeitsrechts und stärkt die gemeinsame Verantwortung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie das Arbeitsgesetz so weiterentwickelt werden kann, dass den Sozialpartnern innerhalb klarer gesetzlicher Leitplanken mehr Flexibilität für betriebliche Lösungen eingeräumt wird, wobei das bewährte Schutzniveau insgesamt gewahrt bleibt.</p>
    • Zeitgemässe Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung einer Stärkung der Sozialpartnerschaft

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