Internationale Solidarität stärkt auch die Sicherheit der Schweiz im Krisenfall: Beitritt zum EU-Katastrophenschutz jetzt prüfen
- ShortId
-
26.3375
- Id
-
20263375
- Updated
-
02.04.2026 12:05
- Language
-
de
- Title
-
Internationale Solidarität stärkt auch die Sicherheit der Schweiz im Krisenfall: Beitritt zum EU-Katastrophenschutz jetzt prüfen
- AdditionalIndexing
-
10;52;09
- 1
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- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Mit der überwiesenen Motion 22.3904 «Für einen Beitritt der Schweiz zum EU-Katastrophenschutzverfahren» wurde der Bundesrat beauftragt, den Beitritt der Schweiz zum EU-Katastrophenschutzverfahren anzugehen. Mit einem Beitritt erhielte die Schweiz vollen Zugang zu den Reaktionskapazitäten der EU-Staaten sowie zu Ausbildungs- und Expertennetzwerken. Gemäss Antwort des Bundesrates auf die Interpellation 25.4677 “Naturkatastrophen. Prävention statt Reaktion” hat er beschlossen, mit der Weiterführung der Bemühungen bezüglich einer Teilnahme der Schweiz zuzuwarten, bis die rechtlichen Grundlagen seitens der EU angepasst wurden. Die jüngste Brandkatastrophe in Crans-Montana hat gezeigt, wie stark die Schweiz im Ereignisfall auf internationale Unterstützung angewiesen sein kann. Glücklicherweise konnte unser Land in dieser Situation auf rasche Hilfe aus Europa zählen. Katastrophen sind aber auch künftig nicht auszuschliessen, gerade auch, da der Klimawandel die Intensität von Naturkatastrophen verstärken wird. Dies unterstreicht die Bedeutung funktionierender und institutionell abgesicherter Kooperationsmechanismen im Katastrophenfall.</p><p>Vor diesem Hintergrund ersuche ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Lehren aus der Brandkatastrophe in Crans-Montana im Hinblick auf die Notwendigkeit einer institutionellen Einbindung der Schweiz in das EU-Katastrophenschutzverfahren?</li><li>Ist bereits absehbar, welche Bedingungen die Schweiz für einen Beitritt gemäss den neuen rechtlichen Grundlagen seitens der EU erfüllen müsste?</li><li>Welchen Beitrag leistet die Schweiz heute in der EU im Bereich der gemeinsamen Bewältigung von Katastrophen?</li></ol>
- Internationale Solidarität stärkt auch die Sicherheit der Schweiz im Krisenfall: Beitritt zum EU-Katastrophenschutz jetzt prüfen
- State
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Eingereicht
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Mit der überwiesenen Motion 22.3904 «Für einen Beitritt der Schweiz zum EU-Katastrophenschutzverfahren» wurde der Bundesrat beauftragt, den Beitritt der Schweiz zum EU-Katastrophenschutzverfahren anzugehen. Mit einem Beitritt erhielte die Schweiz vollen Zugang zu den Reaktionskapazitäten der EU-Staaten sowie zu Ausbildungs- und Expertennetzwerken. Gemäss Antwort des Bundesrates auf die Interpellation 25.4677 “Naturkatastrophen. Prävention statt Reaktion” hat er beschlossen, mit der Weiterführung der Bemühungen bezüglich einer Teilnahme der Schweiz zuzuwarten, bis die rechtlichen Grundlagen seitens der EU angepasst wurden. Die jüngste Brandkatastrophe in Crans-Montana hat gezeigt, wie stark die Schweiz im Ereignisfall auf internationale Unterstützung angewiesen sein kann. Glücklicherweise konnte unser Land in dieser Situation auf rasche Hilfe aus Europa zählen. Katastrophen sind aber auch künftig nicht auszuschliessen, gerade auch, da der Klimawandel die Intensität von Naturkatastrophen verstärken wird. Dies unterstreicht die Bedeutung funktionierender und institutionell abgesicherter Kooperationsmechanismen im Katastrophenfall.</p><p>Vor diesem Hintergrund ersuche ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Lehren aus der Brandkatastrophe in Crans-Montana im Hinblick auf die Notwendigkeit einer institutionellen Einbindung der Schweiz in das EU-Katastrophenschutzverfahren?</li><li>Ist bereits absehbar, welche Bedingungen die Schweiz für einen Beitritt gemäss den neuen rechtlichen Grundlagen seitens der EU erfüllen müsste?</li><li>Welchen Beitrag leistet die Schweiz heute in der EU im Bereich der gemeinsamen Bewältigung von Katastrophen?</li></ol>
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