Potenzial der Aquakultur nutzen!

ShortId
26.3417
Id
20263417
Updated
02.04.2026 13:19
Language
de
Title
Potenzial der Aquakultur nutzen!
AdditionalIndexing
55;15;2841;52
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Das erklärte Ziel des Bundes, den Nettoselbstversorgungsgrad von 50% mit Lebensmitteln beizubehalten oder zu erhöhen, wird im Bereich der Landwirtschaft hochgehalten und es werden entsprechende Massnahmen ergriffen. Die Aquakultur ist davon aber weitestgehend ausgenommen: Heute importieren wir 97% des Fischbedarfs aus teilweise ökologisch und tierethisch fragwürdigen Produktionssystemen. Der Konsum von Fisch ist dabei leicht ansteigend und auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für Antibiotikaeinsatz in der Lachszucht und die Beifangproblematik steigt. Gleichzeitig ist das Potenzial für Aquakultur in der Schweiz gross und kaum ausgeschöpft: Bauliche Hindernisse im Raumplanungsgesetz, fehlender Grenzschutz und wenig attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen erschweren motivierten Produzierenden den Einstieg. Während Deutschland mit dem Nationalen Strategieplan Aquakultur das Potenzial bereits erkannt hat und Umwelt- und&nbsp;<br>Gemeinwohlleistungen der Aquakultur honoriert, Investitionen fördert und raumplanerische Hindernisse abbaut, ist dies in der Schweiz noch kaum Thema. Der Bundesrat wird daher eingeladen zu prüfen, wie auch die Schweiz das Potenzial nachhaltiger, tiergerechter Aquakultur besser ausschöpfen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen könnte.</p><p>&nbsp;</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, wie das Potenzial der Aquakultur in der Schweiz optimal genutzt und damit der Selbstversorgungsgrad gesteigert werden könnte. Denkbar wären Zulassungen von nachhaltigen Produktionsanlagen in Landwirtschaftszonen, die Auszahlung von Produktionssystembeiträgen für nachhaltige Produktionssysteme oder ein verbesserter Grenzschutz für Erzeugnisse aus Aquakultur.&nbsp;</p>
  • Potenzial der Aquakultur nutzen!
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Das erklärte Ziel des Bundes, den Nettoselbstversorgungsgrad von 50% mit Lebensmitteln beizubehalten oder zu erhöhen, wird im Bereich der Landwirtschaft hochgehalten und es werden entsprechende Massnahmen ergriffen. Die Aquakultur ist davon aber weitestgehend ausgenommen: Heute importieren wir 97% des Fischbedarfs aus teilweise ökologisch und tierethisch fragwürdigen Produktionssystemen. Der Konsum von Fisch ist dabei leicht ansteigend und auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für Antibiotikaeinsatz in der Lachszucht und die Beifangproblematik steigt. Gleichzeitig ist das Potenzial für Aquakultur in der Schweiz gross und kaum ausgeschöpft: Bauliche Hindernisse im Raumplanungsgesetz, fehlender Grenzschutz und wenig attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen erschweren motivierten Produzierenden den Einstieg. Während Deutschland mit dem Nationalen Strategieplan Aquakultur das Potenzial bereits erkannt hat und Umwelt- und&nbsp;<br>Gemeinwohlleistungen der Aquakultur honoriert, Investitionen fördert und raumplanerische Hindernisse abbaut, ist dies in der Schweiz noch kaum Thema. Der Bundesrat wird daher eingeladen zu prüfen, wie auch die Schweiz das Potenzial nachhaltiger, tiergerechter Aquakultur besser ausschöpfen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen könnte.</p><p>&nbsp;</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, wie das Potenzial der Aquakultur in der Schweiz optimal genutzt und damit der Selbstversorgungsgrad gesteigert werden könnte. Denkbar wären Zulassungen von nachhaltigen Produktionsanlagen in Landwirtschaftszonen, die Auszahlung von Produktionssystembeiträgen für nachhaltige Produktionssysteme oder ein verbesserter Grenzschutz für Erzeugnisse aus Aquakultur.&nbsp;</p>
    • Potenzial der Aquakultur nutzen!

Back to List