Wie viele Grünflächen besitzt der Bund und wie geht er bei der Erfassung und Klassifizierung vor?

ShortId
26.3451
Id
20263451
Updated
02.04.2026 13:46
Language
de
Title
Wie viele Grünflächen besitzt der Bund und wie geht er bei der Erfassung und Klassifizierung vor?
AdditionalIndexing
52;04
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Gemäss Massnahme 5 des Aktionsplans II zur Strategie Biodiversität Schweiz sollen bis 2030 mindestens 30% der Grünflächen im Besitz oder unter direkter Einflussnahme des Bundes naturnah bewirtschaftet werden.</p><p>Auf meine Frage 25.7974 listet der Bundesrat diverse Bundesstellen auf, die Grünflächen bewirtschaften. Er sagt jedoch: «Für deren Klassifizierung werden bisher unterschiedliche Ansätze verfolgt. Zudem sind die zuständigen Stellen gegenwärtig daran, bestehende Lücken im Grünflächeninventar zu schliessen. Eine Aussage darüber, wie gross der Anteil der bereits heute naturnah bewirtschafteten Grünflächen ist, kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich erfolgen.»</p><p>Teilweise sei die naturnahe Gestaltung der Grünflächen durch entsprechende Labels belegt, wie beispielsweise die von der Stiftung Natur und Landschaft zertifizierten Campusflächen der Areale des ETH-Bereichs.&nbsp;</p><p>Dazu bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie kann sich der Bundesrat dazu verpflichten, mindestens 30% seiner Fläche naturnah zu bewirtschaften, ohne zu wissen, wie viel Flächen er effektiv besitzt?</p><p>2. Was ist mit «unterschiedlichen Ansätzen» bei der Klassifizierung konkret gemeint?</p><p>3. Wieso wurde die Klassifizierung nicht einheitlich gemacht? Was unternimmt der Bundesrat diesbezüglich und bis wann?</p><p>4. Wie geht der Bundesrat bei seinen «Bestrebungen für eine koordinierte Erfassung und Klassifizierung der naturnah bewirtschafteten Grünflächen» vor?</p><p>5. Gibt es einen interdepartementalen Austausch dazu mit gemeinsamen Stossrichtungen, Strategien und Zielen? Wenn nein, warum nicht?</p><p>6. Wie effizient und effektiv ist die separate Herangehensweise der betroffenen Ämter im Vergleich zu einem gemeinsamen Vorgehen?</p><p>7. Der Bund arbeitet für die Ausstattung der Flächen mit Labels wie der Stiftung Natur und Landschaft zusammen – mit welchen weiteren Stiftungen tut er das?</p>
  • Wie viele Grünflächen besitzt der Bund und wie geht er bei der Erfassung und Klassifizierung vor?
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Gemäss Massnahme 5 des Aktionsplans II zur Strategie Biodiversität Schweiz sollen bis 2030 mindestens 30% der Grünflächen im Besitz oder unter direkter Einflussnahme des Bundes naturnah bewirtschaftet werden.</p><p>Auf meine Frage 25.7974 listet der Bundesrat diverse Bundesstellen auf, die Grünflächen bewirtschaften. Er sagt jedoch: «Für deren Klassifizierung werden bisher unterschiedliche Ansätze verfolgt. Zudem sind die zuständigen Stellen gegenwärtig daran, bestehende Lücken im Grünflächeninventar zu schliessen. Eine Aussage darüber, wie gross der Anteil der bereits heute naturnah bewirtschafteten Grünflächen ist, kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich erfolgen.»</p><p>Teilweise sei die naturnahe Gestaltung der Grünflächen durch entsprechende Labels belegt, wie beispielsweise die von der Stiftung Natur und Landschaft zertifizierten Campusflächen der Areale des ETH-Bereichs.&nbsp;</p><p>Dazu bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie kann sich der Bundesrat dazu verpflichten, mindestens 30% seiner Fläche naturnah zu bewirtschaften, ohne zu wissen, wie viel Flächen er effektiv besitzt?</p><p>2. Was ist mit «unterschiedlichen Ansätzen» bei der Klassifizierung konkret gemeint?</p><p>3. Wieso wurde die Klassifizierung nicht einheitlich gemacht? Was unternimmt der Bundesrat diesbezüglich und bis wann?</p><p>4. Wie geht der Bundesrat bei seinen «Bestrebungen für eine koordinierte Erfassung und Klassifizierung der naturnah bewirtschafteten Grünflächen» vor?</p><p>5. Gibt es einen interdepartementalen Austausch dazu mit gemeinsamen Stossrichtungen, Strategien und Zielen? Wenn nein, warum nicht?</p><p>6. Wie effizient und effektiv ist die separate Herangehensweise der betroffenen Ämter im Vergleich zu einem gemeinsamen Vorgehen?</p><p>7. Der Bund arbeitet für die Ausstattung der Flächen mit Labels wie der Stiftung Natur und Landschaft zusammen – mit welchen weiteren Stiftungen tut er das?</p>
    • Wie viele Grünflächen besitzt der Bund und wie geht er bei der Erfassung und Klassifizierung vor?

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