Verbesserte Lebensqualität dank den Umfahrungsprojekten entlang der N18

ShortId
26.3454
Id
20263454
Updated
08.04.2026 07:30
Language
de
Title
Verbesserte Lebensqualität dank den Umfahrungsprojekten entlang der N18
AdditionalIndexing
48
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Ende Januar 2026 veröffentlichte der Bundesrat die Eckwerte von <i>«Verkehr ’45»</i>. Die geplanten Strassenbauprojekte entlang der Nationalstrasse 18 zwischen Basel und Delsberg – mit Ausnahme der Entlastung des Zentrums von Laufen (bis 2055) – sollen auf einen Zeitpunkt nach 2055 verschoben werden. Diese Aussichten stossen in der Region auf grosses Unverständnis. Der Entscheid bedeutet nämlich, dass für mehrere Jahrzehnte auf eine Verbesserung der Erreichbarkeit und damit auf echte Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung verzichtet wird. Zudem steht er in direktem Widerspruch zu den Ergebnissen der Korridorstudie N18, die unter der Leitung des ASTRA nach den neuesten Methoden durchgeführt und von einer breiten Partnerschaft unterstützt wurde.</p><p>Die N18 ist ein wesentlicher Abschnitt des nationalen Strassennetzes. Sie verbindet den Grossraum Basel mit der Genferseeregion und bedient das aufstrebende Laufental sowie die Kantonshauptstadt Delsberg. Aufgrund des Bevölkerungswachstums entwickelt sich dieser Abschnitt jedoch zu einem Engpass und weist eine der höchsten Verkehrsbelastungen und Staudichten des Landes auf. Die derzeitige Situation beeinträchtigt zudem erheblich die Lebensqualität in den Ortskernen und gefährdet die Sicherheit des motorisierten Verkers und des Veloverkehrs. Die Bevölkerung leidet täglich unter den Staus und dem starken Lastwagenverkehr, der durch die Ortschaften rollt, wie die zahlreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Mobilitätsforen in Laufen bezeugen. Eine rasche Weiterentwicklung des Korridors erscheint daher unerlässlich.</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>Wie bewertet er die Auswirkungen des Transitverkehrs – insbesondere des Schwerverkehrs – auf die Siedlungsentwicklung sowie auf die Lebens- und Wohnqualität in Delsberg, Laufen und Zwingen?</li><li>Erachtet er die Umfahrungsprojekte Laufen–Zwingen und Delsberg als geeignete Massnahmen zur Verringerung der Belastungen in den betroffenen Siedlungsgebieten?</li><li>Hält er Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsanbindung der Arbeitszonen in Delsberg sowie im Laufental für notwendig?</li></ol>
  • Verbesserte Lebensqualität dank den Umfahrungsprojekten entlang der N18
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Ende Januar 2026 veröffentlichte der Bundesrat die Eckwerte von <i>«Verkehr ’45»</i>. Die geplanten Strassenbauprojekte entlang der Nationalstrasse 18 zwischen Basel und Delsberg – mit Ausnahme der Entlastung des Zentrums von Laufen (bis 2055) – sollen auf einen Zeitpunkt nach 2055 verschoben werden. Diese Aussichten stossen in der Region auf grosses Unverständnis. Der Entscheid bedeutet nämlich, dass für mehrere Jahrzehnte auf eine Verbesserung der Erreichbarkeit und damit auf echte Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung verzichtet wird. Zudem steht er in direktem Widerspruch zu den Ergebnissen der Korridorstudie N18, die unter der Leitung des ASTRA nach den neuesten Methoden durchgeführt und von einer breiten Partnerschaft unterstützt wurde.</p><p>Die N18 ist ein wesentlicher Abschnitt des nationalen Strassennetzes. Sie verbindet den Grossraum Basel mit der Genferseeregion und bedient das aufstrebende Laufental sowie die Kantonshauptstadt Delsberg. Aufgrund des Bevölkerungswachstums entwickelt sich dieser Abschnitt jedoch zu einem Engpass und weist eine der höchsten Verkehrsbelastungen und Staudichten des Landes auf. Die derzeitige Situation beeinträchtigt zudem erheblich die Lebensqualität in den Ortskernen und gefährdet die Sicherheit des motorisierten Verkers und des Veloverkehrs. Die Bevölkerung leidet täglich unter den Staus und dem starken Lastwagenverkehr, der durch die Ortschaften rollt, wie die zahlreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Mobilitätsforen in Laufen bezeugen. Eine rasche Weiterentwicklung des Korridors erscheint daher unerlässlich.</p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol style="list-style-type:decimal;"><li>Wie bewertet er die Auswirkungen des Transitverkehrs – insbesondere des Schwerverkehrs – auf die Siedlungsentwicklung sowie auf die Lebens- und Wohnqualität in Delsberg, Laufen und Zwingen?</li><li>Erachtet er die Umfahrungsprojekte Laufen–Zwingen und Delsberg als geeignete Massnahmen zur Verringerung der Belastungen in den betroffenen Siedlungsgebieten?</li><li>Hält er Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsanbindung der Arbeitszonen in Delsberg sowie im Laufental für notwendig?</li></ol>
    • Verbesserte Lebensqualität dank den Umfahrungsprojekten entlang der N18

Back to List