Etablierung von Sanktionen auf russisches Uran

ShortId
26.3508
Id
20263508
Updated
02.04.2026 14:06
Language
de
Title
Etablierung von Sanktionen auf russisches Uran
AdditionalIndexing
15;66
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Trotz weitreichender Sanktionen gegen Russland im Zuge des Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der Uranhandel bisher unangetastet geblieben. Russland kontrolliert jedoch einen erheblichen Teil der weltweiten Urananreicherungs- und Lieferkapazitäten, wodurch finanzielle Mittel in den russischen Staatsapparat fliessen. In der Schweiz wird knapp die Hälfte des Stroms aus Kernkraftwerken mit russischem Uran produziert.&nbsp;</p><p>Die Axpo hat in einem Tagesschau-Beitrag darauf hingewiesen, dass sie im Falle von internationalen Sanktionen gegen Russland im Nuklearbereich diese zum Anlass nehmen könnte, aus dem letzten noch laufenden Uranliefervertrag mit Russland vorzeitig auszusteigen, ohne hohe Schadenersatzzahlungen zu riskieren. Mit einer solchen Sanktion könnten die Schweizer Kernkraftwerke schon bald ohne Uran aus Russland betrieben werden und würden nicht mehr mit unseren Mitteln die russische Kriegswirtschaft finanzieren.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Uranimporte aus Russland in den Geltungsbereich der bestehenden Sanktionen aufzunehmen.</p>
  • Etablierung von Sanktionen auf russisches Uran
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Trotz weitreichender Sanktionen gegen Russland im Zuge des Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der Uranhandel bisher unangetastet geblieben. Russland kontrolliert jedoch einen erheblichen Teil der weltweiten Urananreicherungs- und Lieferkapazitäten, wodurch finanzielle Mittel in den russischen Staatsapparat fliessen. In der Schweiz wird knapp die Hälfte des Stroms aus Kernkraftwerken mit russischem Uran produziert.&nbsp;</p><p>Die Axpo hat in einem Tagesschau-Beitrag darauf hingewiesen, dass sie im Falle von internationalen Sanktionen gegen Russland im Nuklearbereich diese zum Anlass nehmen könnte, aus dem letzten noch laufenden Uranliefervertrag mit Russland vorzeitig auszusteigen, ohne hohe Schadenersatzzahlungen zu riskieren. Mit einer solchen Sanktion könnten die Schweizer Kernkraftwerke schon bald ohne Uran aus Russland betrieben werden und würden nicht mehr mit unseren Mitteln die russische Kriegswirtschaft finanzieren.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Uranimporte aus Russland in den Geltungsbereich der bestehenden Sanktionen aufzunehmen.</p>
    • Etablierung von Sanktionen auf russisches Uran

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