Handbestäubung im Kakaoanbau wegen «Bienenkiller-Pestiziden»?
- ShortId
-
26.3944
- Id
-
20263944
- Updated
-
25.06.2026 14:09
- Language
-
de
- Title
-
Handbestäubung im Kakaoanbau wegen «Bienenkiller-Pestiziden»?
- AdditionalIndexing
-
55;15;52
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Ende März berichtete der Sonntagsblick über ein Handbestäubungsprogramm für Kakaoblüten der hanaischen Regierung für das tausende Jugendliche rekrutiert worden seien. Die Handbestäubung werde nötig, weil die natürlichen Bestäuber aufgrund des Einsatzes hochgiftiger sogenannter «Bienenkiller-Pestizide» stark zurückgegangen sind.</p><p> </p><p>Viele dieser «Bienenkiller-Pestizide» stammen vom Basler Chemiegiganten Syngenta und sind in der Schweiz längst verboten. Im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zum indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative wird kritisiert, dass der Verkauf hochgiftiger und in der Schweiz nicht zugelassener Pestizide weiterhin nicht verboten wird.</p>
- <p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:<br>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die Insektenbestände in gewissen Ländern so stark rückgängig sind, dass nun Blüten von Hand bestäubt werden müssen?</p><p>2. Ist es aus Sicht des Bundesrates ein Reputationsproblem für die Schweiz, dass viele der dafür mitverantwortlichen Pestizide von einem Schweizer Konzern stammen?</p><p>3. Warum hat der Bundesrat die nachgelagerte Wertschöpfungskette im geplanten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative weitgehend ausgeklammert? Plant der Bundesrat in diesem Bereich Nachbesserungen?</p>
- Handbestäubung im Kakaoanbau wegen «Bienenkiller-Pestiziden»?
- State
-
Eingereicht
- Related Affairs
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- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Ende März berichtete der Sonntagsblick über ein Handbestäubungsprogramm für Kakaoblüten der hanaischen Regierung für das tausende Jugendliche rekrutiert worden seien. Die Handbestäubung werde nötig, weil die natürlichen Bestäuber aufgrund des Einsatzes hochgiftiger sogenannter «Bienenkiller-Pestizide» stark zurückgegangen sind.</p><p> </p><p>Viele dieser «Bienenkiller-Pestizide» stammen vom Basler Chemiegiganten Syngenta und sind in der Schweiz längst verboten. Im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zum indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative wird kritisiert, dass der Verkauf hochgiftiger und in der Schweiz nicht zugelassener Pestizide weiterhin nicht verboten wird.</p>
- <p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:<br>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die Insektenbestände in gewissen Ländern so stark rückgängig sind, dass nun Blüten von Hand bestäubt werden müssen?</p><p>2. Ist es aus Sicht des Bundesrates ein Reputationsproblem für die Schweiz, dass viele der dafür mitverantwortlichen Pestizide von einem Schweizer Konzern stammen?</p><p>3. Warum hat der Bundesrat die nachgelagerte Wertschöpfungskette im geplanten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative weitgehend ausgeklammert? Plant der Bundesrat in diesem Bereich Nachbesserungen?</p>
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