Stellenabbau bei Agroscope: Welche Folgen für die Lebensmittelsicherheit und die Agrarforschung?
- ShortId
-
26.4010
- Id
-
20264010
- Updated
-
02.07.2026 13:02
- Language
-
de
- Title
-
Stellenabbau bei Agroscope: Welche Folgen für die Lebensmittelsicherheit und die Agrarforschung?
- AdditionalIndexing
-
55;04;36;2841
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <ol style="list-style-type:decimal;"><li>Wie begründet der Bundesrat den Stellenabbau bei Agroscope? </li><li>Welche konkreten Auswirkungen werden der Stellenabbau und die aufgegebenen Projekte an den verschiedenen Standorten und auf die von ihnen unterstützten Landwirtschaftssektoren haben?</li><li>Wie wurden die Folgen dieses Stellenabbaus auf die Kapazität der angewandten Forschung in der Schweiz beurteilt, namentlich in unter Druck stehenden Bereichen wie dem Weinbau oder in anderen Bereichen, die eine zentrale Rolle spielen, etwa Obst- und Ackerbau?</li><li>Wie gedenkt der Bundesrat in diesem Zusammenhang sicherzustellen, dass die wissenschaftliche Expertise zur Stärkung der Lebensmittelsicherheit und der Resilienz der schweizerischen Landwirtschaft ausreicht?</li><li>Erwägt der Bundesrat mittelfristig Ausgleichsmassnahmen oder eine gezielte Aufstockung der Mittel, um einen dauerhaften Kompetenzverlust in der Agrarforschung zu vermeiden?</li><li>Hält es der Bundesrat für kohärent, zusätzliche Mittel zur Unterstützung von Investitionen in die Landwirtschaft zu fordern und gleichzeitig die Mittel für die öffentliche Agrarforschung zu kürzen?</li></ol>
- <p>Der geplante Abbau von 58 Vollzeitstellen bei Agroscope gibt Anlass zu grosser Besorgnis. Das Institut bildet eine wesentliche Säule der schweizerischen Agrarforschung, insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Pflanzenschutz und Anpassung an den Klimawandel. Die dort entwickelten Kompetenzen spielen sowohl für die regionale Agrarwirtschaft als auch für die Lebensmittelversorgung des Landes eine strategische Rolle.</p><p>Der Entscheid fällt in einen internationalen Kontext, der durch Spannungen bei den Lieferketten für in der Landwirtschaft eingesetzte Mittel oder Materialien sowie durch ein erhöhtes Bedürfnis nach einer resilienteren Schweiz geprägt ist.</p><p>Vor diesem Hintergrund erscheint eine Abbau der öffentlichen Forschungskapazitäten schwer mit den Zielen der Lebensmittelsicherheit und der Umstellung auf eine nachhaltigere Landwirtschaft vereinbar.</p>
- Stellenabbau bei Agroscope: Welche Folgen für die Lebensmittelsicherheit und die Agrarforschung?
- State
-
Eingereicht
- Related Affairs
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- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <ol style="list-style-type:decimal;"><li>Wie begründet der Bundesrat den Stellenabbau bei Agroscope? </li><li>Welche konkreten Auswirkungen werden der Stellenabbau und die aufgegebenen Projekte an den verschiedenen Standorten und auf die von ihnen unterstützten Landwirtschaftssektoren haben?</li><li>Wie wurden die Folgen dieses Stellenabbaus auf die Kapazität der angewandten Forschung in der Schweiz beurteilt, namentlich in unter Druck stehenden Bereichen wie dem Weinbau oder in anderen Bereichen, die eine zentrale Rolle spielen, etwa Obst- und Ackerbau?</li><li>Wie gedenkt der Bundesrat in diesem Zusammenhang sicherzustellen, dass die wissenschaftliche Expertise zur Stärkung der Lebensmittelsicherheit und der Resilienz der schweizerischen Landwirtschaft ausreicht?</li><li>Erwägt der Bundesrat mittelfristig Ausgleichsmassnahmen oder eine gezielte Aufstockung der Mittel, um einen dauerhaften Kompetenzverlust in der Agrarforschung zu vermeiden?</li><li>Hält es der Bundesrat für kohärent, zusätzliche Mittel zur Unterstützung von Investitionen in die Landwirtschaft zu fordern und gleichzeitig die Mittel für die öffentliche Agrarforschung zu kürzen?</li></ol>
- <p>Der geplante Abbau von 58 Vollzeitstellen bei Agroscope gibt Anlass zu grosser Besorgnis. Das Institut bildet eine wesentliche Säule der schweizerischen Agrarforschung, insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Pflanzenschutz und Anpassung an den Klimawandel. Die dort entwickelten Kompetenzen spielen sowohl für die regionale Agrarwirtschaft als auch für die Lebensmittelversorgung des Landes eine strategische Rolle.</p><p>Der Entscheid fällt in einen internationalen Kontext, der durch Spannungen bei den Lieferketten für in der Landwirtschaft eingesetzte Mittel oder Materialien sowie durch ein erhöhtes Bedürfnis nach einer resilienteren Schweiz geprägt ist.</p><p>Vor diesem Hintergrund erscheint eine Abbau der öffentlichen Forschungskapazitäten schwer mit den Zielen der Lebensmittelsicherheit und der Umstellung auf eine nachhaltigere Landwirtschaft vereinbar.</p>
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