Deregulierung der Energieetikette

ShortId
26.4017
Id
20264017
Updated
25.06.2026 13:30
Language
de
Title
Deregulierung der Energieetikette
AdditionalIndexing
66;15;48
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Energieetikette für Personenwagen wurde zu einer Zeit eingeführt, als sie den Vergleich verschiedener Verbrennungsmotoren erleichtern sollte. Mit dem raschen Übergang zur Elektromobilität hat sie jedoch einen grossen Teil ihrer ursprünglichen Aussagekraft verloren.</p><p>Die Einteilung in die Klassen A bis G beruht auf regelmässig neu festgelegten Grenzwerten und vermittelt den Eindruck einer absoluten Bewertung, obwohl sie lediglich eine relative Einordnung darstellt. Gleichzeitig werden die tatsächlichen Unterschiede im Energieverbrauch, im Wirkungsgrad und bei den CO₂-Emissionen verschiedener Fahrzeuge nur unzureichend sichtbar gemacht. <strong>Insbesondere die erheblichen Effizienzvorteile der Elektromobilität gegenüber fossilen Antrieben kommen in der heutigen Darstellung nicht angemessen zum Ausdruck.</strong></p><p>Für Konsumentinnen und Konsumenten stehen die entscheidenden Informationen bereits heute direkt zur Verfügung. Energieverbrauch, Strom- beziehungsweise Treibstoffverbrauch sowie CO₂-Emissionen werden separat ausgewiesen und ermöglichen einen transparenten Vergleich der Fahrzeuge.</p><p>Die zusätzliche Klassifizierung schafft deshalb kaum einen erkennbaren Mehrwert, verursacht jedoch administrativen Aufwand für Garagen, Fahrzeughändler und Importeure. Dies gilt insbesondere für die vorgeschriebenen Angaben in Inseraten, Werbemitteln und Online-Konfiguratoren.</p><p>Mit der Abschaffung der Energieetikette wird eine überholte Regulierung beseitigt, das Autogewerbe von unnötigen administrativen Pflichten entlastet und der Fokus auf die tatsächlich relevanten Informationen für den Fahrzeugkauf gelegt.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Energieeffizienzverordnung (EnEV) so anzupassen, dass die Energieetikette mit den Effizienzklassen A–G für Personenwagen sowie die damit verbundenen Pflichtangaben in Werbung, Verkaufsunterlagen und Online-Angeboten ersatzlos aufgehoben werden.</p>
  • Deregulierung der Energieetikette
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Energieetikette für Personenwagen wurde zu einer Zeit eingeführt, als sie den Vergleich verschiedener Verbrennungsmotoren erleichtern sollte. Mit dem raschen Übergang zur Elektromobilität hat sie jedoch einen grossen Teil ihrer ursprünglichen Aussagekraft verloren.</p><p>Die Einteilung in die Klassen A bis G beruht auf regelmässig neu festgelegten Grenzwerten und vermittelt den Eindruck einer absoluten Bewertung, obwohl sie lediglich eine relative Einordnung darstellt. Gleichzeitig werden die tatsächlichen Unterschiede im Energieverbrauch, im Wirkungsgrad und bei den CO₂-Emissionen verschiedener Fahrzeuge nur unzureichend sichtbar gemacht. <strong>Insbesondere die erheblichen Effizienzvorteile der Elektromobilität gegenüber fossilen Antrieben kommen in der heutigen Darstellung nicht angemessen zum Ausdruck.</strong></p><p>Für Konsumentinnen und Konsumenten stehen die entscheidenden Informationen bereits heute direkt zur Verfügung. Energieverbrauch, Strom- beziehungsweise Treibstoffverbrauch sowie CO₂-Emissionen werden separat ausgewiesen und ermöglichen einen transparenten Vergleich der Fahrzeuge.</p><p>Die zusätzliche Klassifizierung schafft deshalb kaum einen erkennbaren Mehrwert, verursacht jedoch administrativen Aufwand für Garagen, Fahrzeughändler und Importeure. Dies gilt insbesondere für die vorgeschriebenen Angaben in Inseraten, Werbemitteln und Online-Konfiguratoren.</p><p>Mit der Abschaffung der Energieetikette wird eine überholte Regulierung beseitigt, das Autogewerbe von unnötigen administrativen Pflichten entlastet und der Fokus auf die tatsächlich relevanten Informationen für den Fahrzeugkauf gelegt.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Energieeffizienzverordnung (EnEV) so anzupassen, dass die Energieetikette mit den Effizienzklassen A–G für Personenwagen sowie die damit verbundenen Pflichtangaben in Werbung, Verkaufsunterlagen und Online-Angeboten ersatzlos aufgehoben werden.</p>
    • Deregulierung der Energieetikette

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