Die Trockenheit 2026 muss als schwerwiegende Naturkatastrophe anerkannt werden und für die Schweizer Landwirtschaft muss ein Notfallplan Trockenheit umgesetzt werden
- ShortId
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26.4262
- Id
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20264262
- Updated
-
21.10.2026 16:43
- Language
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de
- Title
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Die Trockenheit 2026 muss als schwerwiegende Naturkatastrophe anerkannt werden und für die Schweizer Landwirtschaft muss ein Notfallplan Trockenheit umgesetzt werden
- AdditionalIndexing
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55;52;15
- 1
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- PriorityCouncil1
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Nationalrat
- Texts
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- <p>Der Bundesrat wird beauftragt:</p><ol><li>die Trockenheit 2026 aufgrund ihres Ausmasses, ihrer Dauer und ihrer direkten Folgen für die Landwirtschaft offiziell als schwerwiegende Naturkatastrophe im Sinne der Bundesgesetzgebung anzuerkennen;</li><li>rasch einen spezifischen Notfallplan Trockenheit zu erarbeiten, der vom Bundesamt für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den landwirtschaftlichen Berufsverbänden koordiniert wird; dieser Plan muss Folgendes umfassen:<ul style="list-style-type:circle;"><li>eine rasche Erhebung der Ernteausfälle bei der Nahrungsmittelproduktion und beim Futterbau, aufgeteilt nach Kantonen;</li><li>Erleichterungen beim Kauf von Futtermitteln, einschliesslich Importen, um das landesweite Defizit auszugleichen;</li></ul></li><li>nach dem Vorbild der Massnahmen für Unternehmen während der Covid-19-Pandemie rasch A-fonds-perdu-Beiträge für Landwirtinnen und Landwirte bereitzustellen, wenn die Landwirtinnen und Landwirte:<ul style="list-style-type:circle;"><li>Ersatzfutter zu hohen Preisen kaufen müssen;</li><li>wegen Futtermangel einen Teil des Tierbestands schlachten müssen, was zu einem Verlust an Tiervermögen führt;</li><li>wegen den trockenheitsbedingten geringen Ernten hohe finanzielle Einbussen erleiden;</li></ul></li><li>in diesem Notfallplan langfristige Präventions- und Anpassungsmassnahmen für die Landwirtschaft angesichts des Klimawandels vorzusehen, namentlich:<ul style="list-style-type:circle;"><li>die Förderung von Investitionen in Bewässerungssysteme;</li><li>die Förderung trockenheitsresistenterer Kultur- und Futterpflanzensorten.</li></ul></li></ol><p>Das Jahr 2026 war von einer beispiellosen Trockenheit geprägt, welche die Nahrungsmittelproduktion und den Futterbau schwer beeinträchtigt hat. </p><p>Zahlreiche Tierhalterinnen und Tierhalter mussten auf einen grossen Teil ihrer für den Winter vorgesehenen Futterreserven zurückgreifen, was auf dem ohnehin angespannten Futtermittelmarkt zu einem starken Preisanstieg geführt hat.</p><p>Die Tierhalterinnen und Tierhalter stehen vor schwerwiegenden Entscheidungen: Sie füttern ihr Vieh mit sehr teuer zugekauftem Futter, was ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet, oder sie verkleinern ihren Tierbestand. Unter Umständen sind sie sogar zu beidem gezwungen. Die Gefahr einer Unterversorgung des Viehs im Winter ist real und könnte zu Produktionseinbussen und einer Beeinträchtigung des Tierwohls führen.</p><p>Die Schweizer Landwirtschaft als Pfeiler unserer Ernährungssicherheit muss unterstützt werden. Die Anerkennung der Trockenheit 2026 als Naturkatastrophe und die Umsetzung eines Notfallplans mit angemessenen Finanzhilfen sind nötig, um das Überleben der Landwirtschaftsbetriebe zu sichern.</p>
- Die Trockenheit 2026 muss als schwerwiegende Naturkatastrophe anerkannt werden und für die Schweizer Landwirtschaft muss ein Notfallplan Trockenheit umgesetzt werden
- State
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Eingereicht
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Der Bundesrat wird beauftragt:</p><ol><li>die Trockenheit 2026 aufgrund ihres Ausmasses, ihrer Dauer und ihrer direkten Folgen für die Landwirtschaft offiziell als schwerwiegende Naturkatastrophe im Sinne der Bundesgesetzgebung anzuerkennen;</li><li>rasch einen spezifischen Notfallplan Trockenheit zu erarbeiten, der vom Bundesamt für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den landwirtschaftlichen Berufsverbänden koordiniert wird; dieser Plan muss Folgendes umfassen:<ul style="list-style-type:circle;"><li>eine rasche Erhebung der Ernteausfälle bei der Nahrungsmittelproduktion und beim Futterbau, aufgeteilt nach Kantonen;</li><li>Erleichterungen beim Kauf von Futtermitteln, einschliesslich Importen, um das landesweite Defizit auszugleichen;</li></ul></li><li>nach dem Vorbild der Massnahmen für Unternehmen während der Covid-19-Pandemie rasch A-fonds-perdu-Beiträge für Landwirtinnen und Landwirte bereitzustellen, wenn die Landwirtinnen und Landwirte:<ul style="list-style-type:circle;"><li>Ersatzfutter zu hohen Preisen kaufen müssen;</li><li>wegen Futtermangel einen Teil des Tierbestands schlachten müssen, was zu einem Verlust an Tiervermögen führt;</li><li>wegen den trockenheitsbedingten geringen Ernten hohe finanzielle Einbussen erleiden;</li></ul></li><li>in diesem Notfallplan langfristige Präventions- und Anpassungsmassnahmen für die Landwirtschaft angesichts des Klimawandels vorzusehen, namentlich:<ul style="list-style-type:circle;"><li>die Förderung von Investitionen in Bewässerungssysteme;</li><li>die Förderung trockenheitsresistenterer Kultur- und Futterpflanzensorten.</li></ul></li></ol><p>Das Jahr 2026 war von einer beispiellosen Trockenheit geprägt, welche die Nahrungsmittelproduktion und den Futterbau schwer beeinträchtigt hat. </p><p>Zahlreiche Tierhalterinnen und Tierhalter mussten auf einen grossen Teil ihrer für den Winter vorgesehenen Futterreserven zurückgreifen, was auf dem ohnehin angespannten Futtermittelmarkt zu einem starken Preisanstieg geführt hat.</p><p>Die Tierhalterinnen und Tierhalter stehen vor schwerwiegenden Entscheidungen: Sie füttern ihr Vieh mit sehr teuer zugekauftem Futter, was ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet, oder sie verkleinern ihren Tierbestand. Unter Umständen sind sie sogar zu beidem gezwungen. Die Gefahr einer Unterversorgung des Viehs im Winter ist real und könnte zu Produktionseinbussen und einer Beeinträchtigung des Tierwohls führen.</p><p>Die Schweizer Landwirtschaft als Pfeiler unserer Ernährungssicherheit muss unterstützt werden. Die Anerkennung der Trockenheit 2026 als Naturkatastrophe und die Umsetzung eines Notfallplans mit angemessenen Finanzhilfen sind nötig, um das Überleben der Landwirtschaftsbetriebe zu sichern.</p>
- Die Trockenheit 2026 muss als schwerwiegende Naturkatastrophe anerkannt werden und für die Schweizer Landwirtschaft muss ein Notfallplan Trockenheit umgesetzt werden
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