Der Zentralisierung des BAZG muss ein Ende gesetzt werden!
- ShortId
-
26.7416
- Id
-
20267416
- Updated
-
08.06.2026 15:51
- Language
-
de
- Title
-
Der Zentralisierung des BAZG muss ein Ende gesetzt werden!
- AdditionalIndexing
-
04;24
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <span><p>Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) soll der Direktionsbereich Operationen besser auf seine aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet und die Effizienz der Führung soll verbessert werden. Auch soll die Koordination zwischen den strategischen, operativen und taktischen Ebenen gestärkt und die Reaktionsfähigkeit erhöht werden. Dafür wird der Kanton Graubünden ab dem 1. August 2026 der Region Süd des Direktionsbereichs Operationen angehören, welche die Kantone Tessin, Uri und Graubünden umfasst. Diese Neuzuteilung Graubündens trägt insbesondere der geografischen Ausrichtung und der operativen Nähe zu den Südgrenzen Rechnung. Dies gilt namentlich für die Südtäler Graubündens, die funktional einen wichtigen Teil der Südgrenze der Schweiz bilden. Gleichzeitig können dadurch Synergien in der Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden besser genutzt werden.</p><p>Diese organisatorische Neuzuteilung hat weder eine Änderung des gesetzlichen Auftrags des BAZG im Kanton Graubünden noch einen Leistungsabbau zur Folge. Die Leistungen sowie die eingesetzten operativen Kräfte bleiben unverändert. Die Lokalebene Graubünden bleibt eigenständig erhalten und gewährleistet weiterhin die Zusammenarbeit mit den kantonalen und lokalen Behörden.</p><p>In Bezug auf die Einsatzzentrale und das Kommando in Chur laufen aktuell Planungsarbeiten zur optimalen Ausgestaltung der künftigen Organisationsstruktur und es werden verschiedene Optionen geprüft. Dabei stehen die Nutzung von Synergien, effiziente Führungsstrukturen sowie die Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten im Vordergrund. Das BAZG wird allfällige Anpassungen sorgfältig prüfen und die betroffenen Stellen zu gegebener Zeit informieren.</p></span>
- <p>Graubünden ist der einzige Kanton mit Grenzen zu Italien, Österreich und Liechtenstein und verfügt über 440 km Landesgrenze. Damit ist er für die Grenzsicherheit von zentraler Bedeutung. Die nicht nachvollziehbare Zuweisung der operativen Zuständigkeitsbereiche lässt befürchten, dass Einsatzzentrale und regionale Führung in Chur aufgehoben werden. Dies gefährdet 41 Arbeitsplätze, Sicherheit und Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen. <br>Ist der Bundesrat bereit, dieses Vorhaben zu stoppen?</p>
- Der Zentralisierung des BAZG muss ein Ende gesetzt werden!
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <span><p>Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) soll der Direktionsbereich Operationen besser auf seine aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet und die Effizienz der Führung soll verbessert werden. Auch soll die Koordination zwischen den strategischen, operativen und taktischen Ebenen gestärkt und die Reaktionsfähigkeit erhöht werden. Dafür wird der Kanton Graubünden ab dem 1. August 2026 der Region Süd des Direktionsbereichs Operationen angehören, welche die Kantone Tessin, Uri und Graubünden umfasst. Diese Neuzuteilung Graubündens trägt insbesondere der geografischen Ausrichtung und der operativen Nähe zu den Südgrenzen Rechnung. Dies gilt namentlich für die Südtäler Graubündens, die funktional einen wichtigen Teil der Südgrenze der Schweiz bilden. Gleichzeitig können dadurch Synergien in der Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden besser genutzt werden.</p><p>Diese organisatorische Neuzuteilung hat weder eine Änderung des gesetzlichen Auftrags des BAZG im Kanton Graubünden noch einen Leistungsabbau zur Folge. Die Leistungen sowie die eingesetzten operativen Kräfte bleiben unverändert. Die Lokalebene Graubünden bleibt eigenständig erhalten und gewährleistet weiterhin die Zusammenarbeit mit den kantonalen und lokalen Behörden.</p><p>In Bezug auf die Einsatzzentrale und das Kommando in Chur laufen aktuell Planungsarbeiten zur optimalen Ausgestaltung der künftigen Organisationsstruktur und es werden verschiedene Optionen geprüft. Dabei stehen die Nutzung von Synergien, effiziente Führungsstrukturen sowie die Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten im Vordergrund. Das BAZG wird allfällige Anpassungen sorgfältig prüfen und die betroffenen Stellen zu gegebener Zeit informieren.</p></span>
- <p>Graubünden ist der einzige Kanton mit Grenzen zu Italien, Österreich und Liechtenstein und verfügt über 440 km Landesgrenze. Damit ist er für die Grenzsicherheit von zentraler Bedeutung. Die nicht nachvollziehbare Zuweisung der operativen Zuständigkeitsbereiche lässt befürchten, dass Einsatzzentrale und regionale Führung in Chur aufgehoben werden. Dies gefährdet 41 Arbeitsplätze, Sicherheit und Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen. <br>Ist der Bundesrat bereit, dieses Vorhaben zu stoppen?</p>
- Der Zentralisierung des BAZG muss ein Ende gesetzt werden!
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