24-Stunden-Asylverfahren: Wie viele haben die Schweiz wirklich verlassen?
- ShortId
-
26.7604
- Id
-
20267604
- Updated
-
15.06.2026 16:12
- Language
-
de
- Title
-
24-Stunden-Asylverfahren: Wie viele haben die Schweiz wirklich verlassen?
- AdditionalIndexing
-
2811
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <span><p>Im ersten Jahr nach der Einführung (Mai 2024 bis April 2025) wurden total 3’299 Gesuche im 24-Stunden-Verfahren erledigt. Die durchschnittliche Verfahrensdauer lag bei 24 Tagen, wobei 50% der Gesuche innerhalb von 15 Tagen erledigt wurden. </p><p> </p><p>In 41% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten und die Person in einen anderen Dublin-Staat weggewiesen. In 42% der Fälle erfolgte eine Abschreibung des Asylgesuchs aufgrund Mitwirkungspflichtverletzung oder Rückzug des Gesuchs. In 13% der Fälle wurde das Asylgesuch inhaltlich geprüft und abgewiesen. In 4% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten, da dieses aus wirtschaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht wurde. Eine Asylgewährung erfolgte in zwei Fällen. </p><p> </p><p>Davon betrafen 54% Personen aus Algerien, 29% Personen aus Marokko, 14% Personen aus Tunesien und 4% Personen aus Libyen. </p><p>Im Zeitraum zwischen Mai 2024 und April 2025 haben total 313 Personen, deren Asylgesuch im 24-Stunden-Verfahren behandelt wurde, die Schweiz kontrolliert verlassen. Die übrigen Personen haben die Schweiz in der Regel unkontrolliert verlassen. </p><p> </p><p> </p><p>Im zweiten Jahr (Mai 2025 bis April 2026) wurden total 2’996 Gesuche im 24-Stunden-Verfahren erledigt. Die durchschnittliche Verfahrensdauer lag bei 21 Tagen, wobei 50% der Gesuche innerhalb von 14 Tagen erledigt wurden. </p><p> </p><p>In 38% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten und die Person in einen anderen Dublin-Staat weggewiesen. In 45% der Fälle erfolgte eine Abschreibung des Asylgesuchs aufgrund Mitwirkungspflichtverletzung oder Rückzug des Gesuchs. In 13% der Fälle wurde das Asylgesuch inhaltlich geprüft und abgewiesen. In 4% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten, da dieses aus wirtschaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht wurde. Eine Asylgewährung erfolgte in einem Fall. </p><p> </p><p>Davon betrafen 59% Personen aus Algerien, 26% Personen aus Marokko, 11% Personen aus Tunesien und 4% Personen aus Libyen. </p><p>Im Zeitraum zwischen Mai 2025 und April 2026 haben total 170 Personen, deren Asylgesuch im 24-Stunden-Verfahren behandelt wurde, die Schweiz kontrolliert verlassen. Die übrigen Personen haben die Schweiz in der Regel unkontrolliert verlassen. </p></span>
- <p>Gemäss Medienmitteilungen des SEM haben sich die 24-Stunden-Asylverfahren bewährt.<br>- Wieviele Asylgesuche wurden seither in einem solchen Verfahren erledigt (pro Jahr)?<br>- Durchschnittliche Verfahrensdauer (pro Jahr)?<br>- Erledigungsart (pro Jahr)? Nationalitäten (pro Jahr)? <br>- Wie viele der Gesuchsteller haben das Land kontrolliert verlassen (pro Jahr)?<br>- Wo halten sich die übrigen Gesuchsteller auf?</p>
- 24-Stunden-Asylverfahren: Wie viele haben die Schweiz wirklich verlassen?
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <span><p>Im ersten Jahr nach der Einführung (Mai 2024 bis April 2025) wurden total 3’299 Gesuche im 24-Stunden-Verfahren erledigt. Die durchschnittliche Verfahrensdauer lag bei 24 Tagen, wobei 50% der Gesuche innerhalb von 15 Tagen erledigt wurden. </p><p> </p><p>In 41% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten und die Person in einen anderen Dublin-Staat weggewiesen. In 42% der Fälle erfolgte eine Abschreibung des Asylgesuchs aufgrund Mitwirkungspflichtverletzung oder Rückzug des Gesuchs. In 13% der Fälle wurde das Asylgesuch inhaltlich geprüft und abgewiesen. In 4% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten, da dieses aus wirtschaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht wurde. Eine Asylgewährung erfolgte in zwei Fällen. </p><p> </p><p>Davon betrafen 54% Personen aus Algerien, 29% Personen aus Marokko, 14% Personen aus Tunesien und 4% Personen aus Libyen. </p><p>Im Zeitraum zwischen Mai 2024 und April 2025 haben total 313 Personen, deren Asylgesuch im 24-Stunden-Verfahren behandelt wurde, die Schweiz kontrolliert verlassen. Die übrigen Personen haben die Schweiz in der Regel unkontrolliert verlassen. </p><p> </p><p> </p><p>Im zweiten Jahr (Mai 2025 bis April 2026) wurden total 2’996 Gesuche im 24-Stunden-Verfahren erledigt. Die durchschnittliche Verfahrensdauer lag bei 21 Tagen, wobei 50% der Gesuche innerhalb von 14 Tagen erledigt wurden. </p><p> </p><p>In 38% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten und die Person in einen anderen Dublin-Staat weggewiesen. In 45% der Fälle erfolgte eine Abschreibung des Asylgesuchs aufgrund Mitwirkungspflichtverletzung oder Rückzug des Gesuchs. In 13% der Fälle wurde das Asylgesuch inhaltlich geprüft und abgewiesen. In 4% der Fälle wurde auf das Asylgesuch nicht eingetreten, da dieses aus wirtschaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht wurde. Eine Asylgewährung erfolgte in einem Fall. </p><p> </p><p>Davon betrafen 59% Personen aus Algerien, 26% Personen aus Marokko, 11% Personen aus Tunesien und 4% Personen aus Libyen. </p><p>Im Zeitraum zwischen Mai 2025 und April 2026 haben total 170 Personen, deren Asylgesuch im 24-Stunden-Verfahren behandelt wurde, die Schweiz kontrolliert verlassen. Die übrigen Personen haben die Schweiz in der Regel unkontrolliert verlassen. </p></span>
- <p>Gemäss Medienmitteilungen des SEM haben sich die 24-Stunden-Asylverfahren bewährt.<br>- Wieviele Asylgesuche wurden seither in einem solchen Verfahren erledigt (pro Jahr)?<br>- Durchschnittliche Verfahrensdauer (pro Jahr)?<br>- Erledigungsart (pro Jahr)? Nationalitäten (pro Jahr)? <br>- Wie viele der Gesuchsteller haben das Land kontrolliert verlassen (pro Jahr)?<br>- Wo halten sich die übrigen Gesuchsteller auf?</p>
- 24-Stunden-Asylverfahren: Wie viele haben die Schweiz wirklich verlassen?
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