Aufwertung der Hausärztinnen und Hausärzte mit TARDOC nicht gelungen

ShortId
26.7783
Id
20267783
Updated
21.09.2026 16:21
Language
de
Title
Aufwertung der Hausärztinnen und Hausärzte mit TARDOC nicht gelungen
AdditionalIndexing
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Dem Bundesrat war und ist es ein zentrales Anliegen, dass der Übergang von TARMED zu TARDOC auch zu einer Besserstellung der Grundversorgung führt. Zum Zeitpunkt der Einführung gab es Anzeichen, dass TARDOC Verbesserungen bei der Grundversorgung einschliesslich der Hausarztmedizin enthält. Dies notabene durch die Schaffung eines speziellen Kapitels für die Hausarztmedizin, eine höhere Anzahl von Taxpunkten pro Minute für Grundversorgungsleistungen als in TARMED sowie einen allgemeinen Kinderzuschlag, der bis zum Alter von 12 Jahren gilt (in TARMED galt er nur für Kinder unter 6 Jahren).</p><p>&nbsp;</p><p>Dem Bundesrat liegen noch keine definitiven Daten zur Auswirkung der neuen ambulanten Tarifstruktur auf die Grundversorgung vor. Sollten sich die vom Hausärzteverband mfe geäusserten Befürchtungen jedoch bewahrheiten und die Grundversorgung nicht bessergestellt werden, so erwartet der Bundesrat von den Tarifpartnern rasche Korrekturen. </p><p>&nbsp;</p><p>Das Genehmigungsgesuch für die Tarifversion 2027 wird aktuell vom BAG geprüft, ein Entscheid des Bundesrats ist im 4. Quartal 2026 vorgesehen. Sollte sich im Rahmen der Prüfung zeigen, dass die geforderte Besserstellung der Grundversorgung nicht erreicht wird, so wird der Bundesrat die Tarifpartner noch einmal mit Nachdruck auffordern, dieses Versäumnis zu korrigieren. </p>
  • <p>- Wie beurteilt der Bundesrat die von den Hausärztinnen und Hausärzten geäusserte Sorge, dass ihre wirtschaftliche Aufwertung über bessere Tarife trotz jahrelangen politischen Beteuerungen und Absichten mit der Einführung von TARDOC nicht gelungen ist?&nbsp;<br>- Teilt er diese Einschätzung?</p>
  • Aufwertung der Hausärztinnen und Hausärzte mit TARDOC nicht gelungen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Dem Bundesrat war und ist es ein zentrales Anliegen, dass der Übergang von TARMED zu TARDOC auch zu einer Besserstellung der Grundversorgung führt. Zum Zeitpunkt der Einführung gab es Anzeichen, dass TARDOC Verbesserungen bei der Grundversorgung einschliesslich der Hausarztmedizin enthält. Dies notabene durch die Schaffung eines speziellen Kapitels für die Hausarztmedizin, eine höhere Anzahl von Taxpunkten pro Minute für Grundversorgungsleistungen als in TARMED sowie einen allgemeinen Kinderzuschlag, der bis zum Alter von 12 Jahren gilt (in TARMED galt er nur für Kinder unter 6 Jahren).</p><p>&nbsp;</p><p>Dem Bundesrat liegen noch keine definitiven Daten zur Auswirkung der neuen ambulanten Tarifstruktur auf die Grundversorgung vor. Sollten sich die vom Hausärzteverband mfe geäusserten Befürchtungen jedoch bewahrheiten und die Grundversorgung nicht bessergestellt werden, so erwartet der Bundesrat von den Tarifpartnern rasche Korrekturen. </p><p>&nbsp;</p><p>Das Genehmigungsgesuch für die Tarifversion 2027 wird aktuell vom BAG geprüft, ein Entscheid des Bundesrats ist im 4. Quartal 2026 vorgesehen. Sollte sich im Rahmen der Prüfung zeigen, dass die geforderte Besserstellung der Grundversorgung nicht erreicht wird, so wird der Bundesrat die Tarifpartner noch einmal mit Nachdruck auffordern, dieses Versäumnis zu korrigieren. </p>
    • <p>- Wie beurteilt der Bundesrat die von den Hausärztinnen und Hausärzten geäusserte Sorge, dass ihre wirtschaftliche Aufwertung über bessere Tarife trotz jahrelangen politischen Beteuerungen und Absichten mit der Einführung von TARDOC nicht gelungen ist?&nbsp;<br>- Teilt er diese Einschätzung?</p>
    • Aufwertung der Hausärztinnen und Hausärzte mit TARDOC nicht gelungen

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