PFAS-freie Kühlung wäre offenbar längst serienreif - Was tut der Bundesrat?
- ShortId
-
26.7841
- Id
-
20267841
- Updated
-
21.09.2026 16:27
- Language
-
de
- Title
-
PFAS-freie Kühlung wäre offenbar längst serienreif - Was tut der Bundesrat?
- AdditionalIndexing
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- 1
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- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Dem Bundesrat ist die erwähnte Studie bekannt. Die Möglichkeit der darin erwähnten mobilen CO<sub>2</sub>-Klimaanlagen ist auf batteriebetriebene Fahrzeuge beschränkt. Für reine Verbrennerfahrzeuge gibt es derzeit keine solchen Alternativen.</p><p> </p><p>Die Europäische Kommission hat angekündigt, sie werde im Hinblick auf eine künftige Beschränkung prüfen, ob kosten- und energieeffiziente, technisch realisierbare und zuverlässige Alternativen zu den TFA-bildenden Kältemitteln in Autoklimaanlagen bestehen. Der Bundesrat verfolgt diese Entwicklung eng und wird zu gegebener Zeit eine Übernahme neuer EU-Regelungen in der Schweiz prüfen.</p><p> </p><p>Für ortsfeste Klimaanlagen und andere Kühlanwendungen hat die Industrie in den vergangenen Jahren fluorfreie Alternativen entwickelt. Die Regelungen in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung werden regelmässig geprüft und wo möglich dem Stand der Technik angepasst. Aktuell ist eine Änderung der CO<sub>2</sub>-Verordnung in der Vernehmlassung. Die Änderung würde nationale Bescheinigungen auf fluorfreie Alternativen einschränken.</p>
- <p>Laut Autozulieferer Hanon haben europäische Autos 2025 via Kühlmittel 5’000 t TFA emittiert. Bis 2036 dürften es jährlich 9’000 t pro Jahr sein. Dabei gäbe es Alternativen (CO2), die serienmässig eingebaut werden – bereits 1 Mio. Autos fahren damit.<br>- Ist der Bundesrat über die Studie und das Kühlmittel CO2 informiert?<br>- Welche Implikationen haben diese Befunde für die Zulassung resp. Förderung auch von ortsfesten Klimaanlagen?</p>
- PFAS-freie Kühlung wäre offenbar längst serienreif - Was tut der Bundesrat?
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
-
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Dem Bundesrat ist die erwähnte Studie bekannt. Die Möglichkeit der darin erwähnten mobilen CO<sub>2</sub>-Klimaanlagen ist auf batteriebetriebene Fahrzeuge beschränkt. Für reine Verbrennerfahrzeuge gibt es derzeit keine solchen Alternativen.</p><p> </p><p>Die Europäische Kommission hat angekündigt, sie werde im Hinblick auf eine künftige Beschränkung prüfen, ob kosten- und energieeffiziente, technisch realisierbare und zuverlässige Alternativen zu den TFA-bildenden Kältemitteln in Autoklimaanlagen bestehen. Der Bundesrat verfolgt diese Entwicklung eng und wird zu gegebener Zeit eine Übernahme neuer EU-Regelungen in der Schweiz prüfen.</p><p> </p><p>Für ortsfeste Klimaanlagen und andere Kühlanwendungen hat die Industrie in den vergangenen Jahren fluorfreie Alternativen entwickelt. Die Regelungen in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung werden regelmässig geprüft und wo möglich dem Stand der Technik angepasst. Aktuell ist eine Änderung der CO<sub>2</sub>-Verordnung in der Vernehmlassung. Die Änderung würde nationale Bescheinigungen auf fluorfreie Alternativen einschränken.</p>
- <p>Laut Autozulieferer Hanon haben europäische Autos 2025 via Kühlmittel 5’000 t TFA emittiert. Bis 2036 dürften es jährlich 9’000 t pro Jahr sein. Dabei gäbe es Alternativen (CO2), die serienmässig eingebaut werden – bereits 1 Mio. Autos fahren damit.<br>- Ist der Bundesrat über die Studie und das Kühlmittel CO2 informiert?<br>- Welche Implikationen haben diese Befunde für die Zulassung resp. Förderung auch von ortsfesten Klimaanlagen?</p>
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