Zielvereinbarungen mit der Land- und Ernährungswirtschaft - Potenzial der Kohlenstoffspeicherung im Boden, wer koordiniert?

ShortId
26.7953
Id
20267953
Updated
28.09.2026 16:12
Language
de
Title
Zielvereinbarungen mit der Land- und Ernährungswirtschaft - Potenzial der Kohlenstoffspeicherung im Boden, wer koordiniert?
AdditionalIndexing
52;55
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Das Klima- und Innovationsgesetz legt die klimapolitischen Ziele der Schweiz fest. Diese sehr ehrgeizig formulierten Ziele schliessen auch die landwirtschaftlichen Emissionen mit ein. Die Festlegung von Massnahmen zur Verminderung der landwirtschaftlichen Emissionen ist Aufgabe der Agrarpolitik. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2030+ am 2. September 2026 eröffnet. Die Vorlage sieht die Ergänzung eines Richtwerts für die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft im Klima- und Innovationsgesetz vor.</p><p>&nbsp;</p><p>Massnahmen zur Speicherung von Kohlenstoff in Böden sind im Rahmen der Kompensationspflicht für Treibstoffimporteure als Kompensationsprojekte möglich. Diese müssen die Anforderungen der CO<sub>2</sub>-Verordnung erfüllen. Für nachweisliche Erhöhungen des Bodenkohlenstoffgehalts kann der Bund Bescheinigungen ausstellen, die veräussert werden können.</p><p>&nbsp;</p><p>Die zuständigen Bundesämter für Umwelt (UVEK) und für Landwirtschaft (WBF) arbeiten eng und gut zusammen.</p>
  • <p>Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die aktuellen und zukünftigen Agrar- und Klimapolitischen Regelungen ausreichend koordiniert sind und eine effektive Umsetzung von Maßnahmen ermöglichen, die die Reduktion landwirtschaftlicher Emissionen, die Regeneration landwirtschaftlicher Böden und die Erhöhung des Bodenkohlenstoffs in effektiver Weise und im erforderlichen Umfang kombinieren?</p>
  • Zielvereinbarungen mit der Land- und Ernährungswirtschaft - Potenzial der Kohlenstoffspeicherung im Boden, wer koordiniert?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Das Klima- und Innovationsgesetz legt die klimapolitischen Ziele der Schweiz fest. Diese sehr ehrgeizig formulierten Ziele schliessen auch die landwirtschaftlichen Emissionen mit ein. Die Festlegung von Massnahmen zur Verminderung der landwirtschaftlichen Emissionen ist Aufgabe der Agrarpolitik. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2030+ am 2. September 2026 eröffnet. Die Vorlage sieht die Ergänzung eines Richtwerts für die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft im Klima- und Innovationsgesetz vor.</p><p>&nbsp;</p><p>Massnahmen zur Speicherung von Kohlenstoff in Böden sind im Rahmen der Kompensationspflicht für Treibstoffimporteure als Kompensationsprojekte möglich. Diese müssen die Anforderungen der CO<sub>2</sub>-Verordnung erfüllen. Für nachweisliche Erhöhungen des Bodenkohlenstoffgehalts kann der Bund Bescheinigungen ausstellen, die veräussert werden können.</p><p>&nbsp;</p><p>Die zuständigen Bundesämter für Umwelt (UVEK) und für Landwirtschaft (WBF) arbeiten eng und gut zusammen.</p>
    • <p>Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die aktuellen und zukünftigen Agrar- und Klimapolitischen Regelungen ausreichend koordiniert sind und eine effektive Umsetzung von Maßnahmen ermöglichen, die die Reduktion landwirtschaftlicher Emissionen, die Regeneration landwirtschaftlicher Böden und die Erhöhung des Bodenkohlenstoffs in effektiver Weise und im erforderlichen Umfang kombinieren?</p>
    • Zielvereinbarungen mit der Land- und Ernährungswirtschaft - Potenzial der Kohlenstoffspeicherung im Boden, wer koordiniert?

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