Asylgesuche: Was bedeutet die lange Landesgrenze für den Grenzschutz?

ShortId
26.7958
Id
20267958
Updated
28.09.2026 16:01
Language
de
Title
Asylgesuche: Was bedeutet die lange Landesgrenze für den Grenzschutz?
AdditionalIndexing
08;2811
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Zu Frage 1: In seiner Stellungnahme auf die Motion 26.3639 Müller Damian «Schutz ja- aber temporär. Paradigmenwechsel in er Schweizer Asylpolitik nach dänischem Vorbild.» hält der Bundesrat mit dem Beschrieb der Landesgrenze lediglich fest, dass die Schweiz eine ganz andere geographische Ausgangslage hat als Dänemark. Dies wirkt sich auch auf die Asylzahlen aus. </p><p>&nbsp;</p><p>Zu Frage 2: Der Bundesrat schöpft die bestehenden Instrumente zur Gewährleistung der inneren Sicherheit der Schweiz bereits heute konsequent aus. An der Grenze werden lageabhängige und risikobasierte Kontrollen durchgeführt. Ebenfalls zentral für die Sicherheit ist die internationale Zusammenarbeit. So unterstützen beispielsweise Kooperationsformen wie die bilateralen Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit die operative Zusammenarbeit im Grenzraum. Auch die Schengen-Instrumente werden systematisch zur Kriminalitätsbekämpfung genutzt.. </p>
  • <p>In seiner Stellungnahme zur Motion 26.3639 «Schutz ja – aber temporär» führt der Bundesrat die im Vergleich zu Dänemark höheren Asylzahlen u. a. auf die rund 2000 km lange Schweizer Landesgrenze zurück. Das SEM hält zugleich fest, dass die Mehrheit der Asylsuchenden Grenzkontrollen umgeht und illegal einreist.&nbsp;<br>- Bedeutet die Argumentation des Bundesrates, dass die Länge der Grenze den Grenzschutz wesentlich erschwert?&nbsp;<br>- Welche Schlussfolgerungen zieht er daraus für Kontrolldichte und Grenzschutz?</p>
  • Asylgesuche: Was bedeutet die lange Landesgrenze für den Grenzschutz?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Zu Frage 1: In seiner Stellungnahme auf die Motion 26.3639 Müller Damian «Schutz ja- aber temporär. Paradigmenwechsel in er Schweizer Asylpolitik nach dänischem Vorbild.» hält der Bundesrat mit dem Beschrieb der Landesgrenze lediglich fest, dass die Schweiz eine ganz andere geographische Ausgangslage hat als Dänemark. Dies wirkt sich auch auf die Asylzahlen aus. </p><p>&nbsp;</p><p>Zu Frage 2: Der Bundesrat schöpft die bestehenden Instrumente zur Gewährleistung der inneren Sicherheit der Schweiz bereits heute konsequent aus. An der Grenze werden lageabhängige und risikobasierte Kontrollen durchgeführt. Ebenfalls zentral für die Sicherheit ist die internationale Zusammenarbeit. So unterstützen beispielsweise Kooperationsformen wie die bilateralen Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit die operative Zusammenarbeit im Grenzraum. Auch die Schengen-Instrumente werden systematisch zur Kriminalitätsbekämpfung genutzt.. </p>
    • <p>In seiner Stellungnahme zur Motion 26.3639 «Schutz ja – aber temporär» führt der Bundesrat die im Vergleich zu Dänemark höheren Asylzahlen u. a. auf die rund 2000 km lange Schweizer Landesgrenze zurück. Das SEM hält zugleich fest, dass die Mehrheit der Asylsuchenden Grenzkontrollen umgeht und illegal einreist.&nbsp;<br>- Bedeutet die Argumentation des Bundesrates, dass die Länge der Grenze den Grenzschutz wesentlich erschwert?&nbsp;<br>- Welche Schlussfolgerungen zieht er daraus für Kontrolldichte und Grenzschutz?</p>
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