ChatGPT, Claude und weitere LLMs KI-Agents in der Bundesverwaltung
- ShortId
-
26.7984
- Id
-
20267984
- Updated
-
28.09.2026 15:54
- Language
-
de
- Title
-
ChatGPT, Claude und weitere LLMs KI-Agents in der Bundesverwaltung
- AdditionalIndexing
-
04;34;09
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>1) Die Bundesverwaltung nutzt verschiedene KI-Dienste wie ChatGPT oder Microsoft Copilot. Hinzu kommen intern betriebene Dienste, die beispielsweise auf Mistral oder Apertus basieren. Im Rahmen der KI-Strategie der Bundesverwaltung wird eine Reduktion der eingesetzten Dienste angestrebt und die Governance weiterentwickelt. Neben dem Datenschutzgesetz und dem Informationssicherheitsgesetz gelten insbesondere die Leitlinien und Merkblätter des Kompetenznetzwerks für KI, welches bei der BK angesiedelt ist. </p><p> </p><p>2) Die Aggregationsgefahr wird durch eine Kombination von Sensibilisierung der Mitarbeitenden, technischen Sicherungsmassnahmen bei klassifizierten Daten, Datenminimierung und dem Ausbau bundeseigener Angebote reduziert. </p><p> </p><p>3) Ausgeschlossen ist der Einsatz externer KI-Dienste für die Bearbeitung sicherheitsrelevanter Informationen. Für besonders schützenswerte Bereiche stehen abgesicherte Umgebungen zur Verfügung. Den rechtlichen Rahmen bilden das Informationsschutzgesetz und die Informationsschutzverordnung.</p><p>Die Departemente und Ämter können weitere Regelungen erlassen, wovon in sicherheitsrelevanten Bereichen Gebrauch gemacht wird. </p><p>Bei sicherheitsrelevanten Beschaffungen gelten ebenfalls erhöhte Anforderungen. </p>
- <p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:<br>1. Welche LLMs und KI-Agenten werden in der Bundesverwaltung eingesetzt, und gibt es klare, einheitliche Regelungen für deren Nutzung?<br>2. Wie geht die Bundesverwaltung mit der Aggregationsgefahr um?<br>3. Gelten für Bundesämter, die für kritische Infrastruktur oder Beschaffungen von nationaler Sicherheit zuständig sind, weitergehende Regelungen?</p>
- ChatGPT, Claude und weitere LLMs KI-Agents in der Bundesverwaltung
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>1) Die Bundesverwaltung nutzt verschiedene KI-Dienste wie ChatGPT oder Microsoft Copilot. Hinzu kommen intern betriebene Dienste, die beispielsweise auf Mistral oder Apertus basieren. Im Rahmen der KI-Strategie der Bundesverwaltung wird eine Reduktion der eingesetzten Dienste angestrebt und die Governance weiterentwickelt. Neben dem Datenschutzgesetz und dem Informationssicherheitsgesetz gelten insbesondere die Leitlinien und Merkblätter des Kompetenznetzwerks für KI, welches bei der BK angesiedelt ist. </p><p> </p><p>2) Die Aggregationsgefahr wird durch eine Kombination von Sensibilisierung der Mitarbeitenden, technischen Sicherungsmassnahmen bei klassifizierten Daten, Datenminimierung und dem Ausbau bundeseigener Angebote reduziert. </p><p> </p><p>3) Ausgeschlossen ist der Einsatz externer KI-Dienste für die Bearbeitung sicherheitsrelevanter Informationen. Für besonders schützenswerte Bereiche stehen abgesicherte Umgebungen zur Verfügung. Den rechtlichen Rahmen bilden das Informationsschutzgesetz und die Informationsschutzverordnung.</p><p>Die Departemente und Ämter können weitere Regelungen erlassen, wovon in sicherheitsrelevanten Bereichen Gebrauch gemacht wird. </p><p>Bei sicherheitsrelevanten Beschaffungen gelten ebenfalls erhöhte Anforderungen. </p>
- <p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:<br>1. Welche LLMs und KI-Agenten werden in der Bundesverwaltung eingesetzt, und gibt es klare, einheitliche Regelungen für deren Nutzung?<br>2. Wie geht die Bundesverwaltung mit der Aggregationsgefahr um?<br>3. Gelten für Bundesämter, die für kritische Infrastruktur oder Beschaffungen von nationaler Sicherheit zuständig sind, weitergehende Regelungen?</p>
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